Schwanger - wer noch?

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Beschäftigungsverbot

Thema: Beschäftigungsverbot

Hallo ihr Lieben.. ich habe ein großes Problem.. meine Arbeitgeberin möchte das ich ein Beschäftigungsverbot bekomme aber es klappt alles nicht.. ich hab mal alles aufgeschrieben.. vielleicht kann mir jemand von euch helfen und hat erfahrung oder arbeitet evtl auch in einer behörde die sich damit auskennt. ich hab hier schon an die Expertin für recht geschrieben. ich hoffe ich kann Hilfe bekommen. lg Sehr geehrte Frau Bader, ich habe ein großes Problem. Ich bin in der 14. SSW und bin seit beginn der Schwangerschaft zu Hause. Ich hatte zu beginn 11 Tage Blutungen und verdacht auf Extrauterine Schwangerschaft, dann war ich ein paar Tage arbeiten, wurde dann aber 4 Tage wegen erbrechen krank geschrieben. Bei der folgenden Untersuchung stellte sich dann ein Uterushämatom heraus. Wieder wurde ich krank geschrieben. Da ich als Physiotherapeutin mit Patienten arbeite und viel an der Bahandlungsbank stehen muss hat meine Ärztin ein Attest ausgestellt in dem aufgeführt ist das ich nur leichte Tätigkeiten erledigen darf, nicht mehr als 5kg heben und tragen darf, nicht länger als 4 stunden am Tag arbeiten soll und nach jeder Stunde eine kleine Sitzpause notwendig ist. Meine Arbeitgeberin hat daraufhin einen Brief an die Ärztin verfasst indem sie aufgeführt hat das es bei uns in der Praxis nicht durchführbar. Ich arbeite die meiste Zeit alleine in der Praxis und muss besonders in Notsituationen schon mal mehr heben und tragen, hab dann keine Hilfe, es kommt vor das Patienten infektiös sind etc. daher wollte sie das die Ärztin ein Beschäftigungsverbot ausstellt. Diese sagte mir das das die Arbeitgeberin selber ausstellen muss. Meine Arbeitgeberin hat daraufhin mit der Krankenkasse gesprochen und die sagte das muss die Ärztin machen. Das habe ich dann weitergegeben aber diese besteht darauf das es meine Arbeitgeberin machten muss. NUn meint diese dann muss ich eben krankgeschrieben werden aber bitte immer mit der selben Diagnose denn arbeiten kann ich bei ihr nicht mehr. Das wäre für mich aber finanziell sehr schwierig da ich dann ja deutlich weniger bekommen würde. Arbeiten soll ich aber auch nicht. Nun hab ich schon ein paar Tage Urlaub genommen, hab aber kaum noch welchen übrig. Ich bin verzweifelt, weiß nicht an wen ich mich wenden kann oder soll. Ich weiß nun auch nicht wer recht hat. Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen und sagen an wen ich mich vielleicht wenden muss damit es geregelt werden kann. Ab Freitag benötige ich wieder einen neuen Krankenschein. vielen Dank für Ihre Zeit. lg poi3

von poi3 am 31.10.2012, 10:25



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Du solltest ganz schnell den Arzt wechseln!

von Evatheres am 31.10.2012, 10:33



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Deine chefin soll sich mal an das Amt für Arbeitsschutz wenden. Ich glaube die Krankenkasse kann ihr da nicht weiter helfen, wie man sieht. Da sitzen irgendwelche sesselpupser, denen es doch egal ist, was mit dir und deinem Job geschieht. Amt für Arbeitsschutz oder Gewerbeaufichtsamt. Aber, jeder Arzt deiner wahl kann das BV ausstellen, die geben das aber gerne mal ab. Bei mir hat es mein chef gemacht in zusammenarbei mit dem Amt für Arbeitsschutz. (Arbeite mit giftigen und schädlichen dämpfen) Viel Glück

von mucki26 am 31.10.2012, 10:39



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Du brauchst den Arzt nicht wechseln, denn dein Arzt hat Recht! Ich war in einer ähnlichen Situation wie du! Wenn dein Arbeitgeber die Vorschriften zum Schutz der Mutter nicht einhalten kann, MUSS er dir das BV ausstellen!!!! Mein AG hat das auch nicht zuerst mit der Krankenkasse besprochen, sondern bei der Landesdirektion angerufen und das mit denen geklärt! Hier ist definitiv dein AG am Zug. Für ihn entstehen ja auch keinerlei Nachteile, schließlich kann er sich das Geld, was er dir weiterhin zahlen muss, von der Versicherung wiederholen. Mach deinem AG Druck, es lohnt sich!!

von Jessi411 am 31.10.2012, 10:42



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Hallo, ich kann meiner Vorrednerin nur recht geben. Wenn dein Arbeitgeber nicht mehr will das du arbeitest, muss er das BV ausstellen, wurde bei mir auch gemacht, ohne Probleme. Wenn die Firma denkt, sie können die Richtlinien nicht einhalten, dann ist es ihre Pflicht. Ärztin stellt nur eins aus, wenn es aus gesundheitlichen Gründen nicht geht. Mir wurde damals von meiner Fa. schon gesagt, dass sich manche Frimen da sträuben. Lg Talea

von Talea am 31.10.2012, 12:26



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Hallo, das BV kann der Ag ausprechen,braucht dafür nur eine Bescheinigung vom Arzt über die Schwangerschaft und dann kann er oder sie den Antrag (Formular U2) ausfüllen. Gruß

von zahnteufel am 31.10.2012, 12:39



Antwort auf Beitrag von poi3

hätte ein ähnliche ding gehabt ich arbeite als pflegehelferin in einer Schwerspflegesation (oft MRSA Patenten) und meine Chefin wollte das ich auch in beschäftigungsverbot gehe meine Ärztin darauf nein früher die bauern haben auch gearbeitet als sie schwanger waren... so ging zu mein arbeitsgeber und der hat für mich das beschäftigungsverbot ausgeschrieben (dürfen das auch wenn nicht dann zu deinen Betriebsarzt der darf das ausschreiben braucht aber eine bestätigung deiner chefin)

von Xeniachan am 31.10.2012, 18:35



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Soweit ich weiß kann dein AG auch das BV aussprechen. Ist bei uns in der Zahnarztpraxis zumindest so. Ich hatte mein BV damals ohne Probleme von meiner FÄ bekommen, weil ich dreimal Blutungen hatte! Habe das Gefühl bei dir stellen sich beide quer.

von Missy27 am 31.10.2012, 18:47



Antwort auf Beitrag von poi3

Ach ja, meine Kolleginnin haben das BV auch vom AG bekommen.

von Missy27 am 31.10.2012, 19:01