Schlafen, einschlafen, durchschlafen

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von Feuerteufel  am 28.10.2022, 9:25 Uhr

Baby 6 Monate schlafbedarf

Hallo :-)
Mein Sohn ist jetzt etwas über 6 Monate alt und ich bin mir unsicher, wie sein schlafbedarf ist. Er weint ganz oft beim Einschlafen am Tag und schläft auch meistens nur 40 Minuten. Im Kinderwagen/Auto manchmal auch 1,5 Stunden. Wenn er zu Hause wach wird weint er manchmal, lässt sich aber schnell beruhigen. Er weint beim einschlafen nur, wenn er sich selber beruhigen soll. Also wenn er ohne meine direkte Hilfe einschläft. Mit Schnuller oder Kuscheltier. Ich liege aber immer bei ihm bis er eingeschlafen ist. Wenn ich ihn zum einschlafen stille ist alles prima. Ich möchte aber das einschlafstillen langsam absetzten. Deswegen stille ich ihn zum einschlafen nur noch nachts.

Am Tag schläft er ca. alle 2-3 Stunden. Ich versuche immer ihn hinzulegen sobald er gähnt oder sich die Augen reibt. So kommen wir auf 3 Tagschläfchen. Er wacht meistens um 5.30/6 Uhr auf. Erster schlaf gegen 8 Uhr, zweiter gegen 11/12, dritter gegen 15/16 Uhr. Ins Bett geht er immer so um 18:30/19 Uhr. Stillen tu ich ihn am Tag morgens, dann Mittags und Nachmittags und zum schlafen abends. In der Nacht wacht er meistens alle 2-3 Stunden auf. Dann lässt er sich oft nur durch stillen zum weiterschlafen bewegen. Wenn ich ihn nicht anlege, weint er so lange bis er wach ist und dann findet er erst recht nicht wieder in den Schlaf. Ich stille ihn nachts im liegen, so dass wir beide nicht richtig wach werden, so dass er quasi "durchschläft". Aber ist das wirklich durchschlafen?! Ich bin mir da unsicher....

Am Tag ist er fröhlich und aufgeweckt und an allem interessiert.

Meine Frage ist, ob es okay ist wenn er zum einschlafen weint? Manchmal auch richtig wütend wird dabei? Mir tut das immer in der Seele weh, aber ich kann ihn doch auch nicht immer stillen zum einschlafen?

Danke für eure Antworten!

Johanna

 
3 Antworten:

Re: Baby 6 Monate schlafbedarf

Antwort von Fleurdelys am 28.10.2022, 12:27 Uhr

Hallo,
wenn es dir nichts ausmacht, kannst du ihn natürlich immer zum Einschlafen stillen. Aber ich gehe mal davon aus, dass du das nicht möchtest, und das ist ja auch okay. So lange du bei ihm bist und ihn beruhigst durch Streicheln, Singen etc. und er dann auch einschläft. Wahrscheinlich wird er sich mit der Zeit auch daran gewöhnen. Meine Tochter hat als Baby selbst im Tragetuch vor dem Einschlafen geweint.

In dem Alter sind kurze Schläfchen am Tag übrigens ganz typisch, viele Babys schlafen ohne Körperkontakt nur 30-40 Minuten am Stück. Da gibt es kein richtig oder falsch - wenn er nach einem kurzen Schläfchen gut drauf ist, dann passt das so. Andernfalls kannst du ihn in die Trage nehmen oder auf dir schlafen lassen. So sind oft längere Schläfchen drin. Aber es ist auch kein Muss, wenn es nicht geht.
Nachts alle 2-3 Stunden stillen und dann gleich weiterschlafen klingt für mich super und ist auch ganz normal für das Alter.
Mein Tipp: Nicht zu viel nachdenken und einfach machen, was für euch am besten funktioniert!

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Re: Baby 6 Monate schlafbedarf

Antwort von Feuerteufel am 28.10.2022, 17:24 Uhr

Hey, danke für deine antwort.
Mich stört das einschlafstillen per se nicht, ich höre nur von allen seiten, dass man sich sein Kind damit "verzieht" und es dann immer danach verlangt. Heute war wieder so ein Tag an dem er sich sehr schwer nur selber beruhigen konnte zum schlafen. Schnuller hat er ausgespuckt und meine Hand hat er immer weggeschlagen. Irgendwann ist er motzender weise eingeschlafen aber dann auch nach 40 Minuten motzig wieder aufgewacht... Macht es denn Sinn das einschlafstillen tagsüber nicht zu machen, dafür nachts aber? Gewöhnen sich die Kleinen daran? Hat jemand das auch so gemacht?
Liebe Grüße

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Re: Baby 6 Monate schlafbedarf

Antwort von Fleurdelys am 28.10.2022, 19:48 Uhr

Ich persönlich finde Einschlafstillen (für uns) super. Es ist einfach, man kann sich mit hinlegen und es geht in der Regel schnell. Am Tag hat es bei uns eine Zeit lang nicht so gut funktioniert. Da musste meine Tochter im Tragetuch zum Einschlafen gewippt werden, was oft sehr lange dauerte und ziemlich anstrengend war. Aber sonst war und ist Stillen immer das Wundermittel.

Ja, es ist eine Einschlafgewohnheit - genauso wie Tragen, Schnuller (oder beides), Kinderwagen usw. Die allermeisten Babys (und auch noch viele Kleinkinder) brauchen einfach Unterstützung um herunterzufahren. Mit zunehmendem Alter lässt das nach, wobei es da von Kind zu Kind große Unterschiede gibt.
Und eine Gewohnheit lässt sich auch wieder abgewöhnen, wenn sie nicht mehr passt. Das ist natürlich auch mit Aufwand verbunden, keine Frage. Aber wenn es jetzt eine einfachere Lösung gibt, warum es sich schwer machen, nur weil man Angst vor etwas hat, was in der Zukunft liegt? Der Schlaf ändert sich ohnehin noch so oft und manchmal ist man einfach nur froh, wenn das Kind überhaupt schläft. Und abgesehen davon muss man fest entschlossen sein und es auch durchziehen, sonst quält man sich wirklich nur unnötig. Ich würde da mal in mich gehen und mich fragen, womit ICH mich am wohlsten fühle.

Noch zu der Frage: „Macht es denn Sinn das einschlafstillen tagsüber nicht zu machen, dafür nachts aber?“ - Das kann man denke ich schon so machen. Man muss ja auch nicht immer strikt nach Schema verfahren, sondern kann einfach ausprobieren und variieren, was zu welcher Zeit am besten funktioniert. Was man auch machen kann, ist mehrere Schlafassoziationen übereinander zu lagern, z.B. Stillen, streicheln, Kuscheltier, Musik (alles gleichzeitig). So würde man, wenn man das Stillen nicht mehr möchte, nur eine „Gewohnheitskomponente“ entfernen.

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