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Geschrieben von krümelchen1 am 14.11.2006, 13:27 Uhr

Bin ich eine Bestie???

Ach, mir gehts wirklich schlecht.... Ich habe echt das Gefühl, dass ich eine Bestie bin. Ich habe mich seit der Schwangerschaft und der Geburt meines Würmchens so sehr verändert, dass ich mich selbst nicht mehr kenne. Ich mag mich auch nicht mehr.

Mein armer Mann tut mir so leid, aber ich kann mein Verhalten nicht ändern.
Er fehlt mir so sehr, weil er den ganzen Tag arbeitet- was ja eigentlich normal wäre...
Ich kann einfach nicht beschreiben, was in mir vorgeht. Ich muss jeden Tag heulen, dabei hätte ich eigentlich jeden Grund glücklich zu sein.
Ich glaube, ich sperre meinen Mann ein. Ich möchte nicht, dass er ausgeht (was er eigentlich eh nie macht) und ich bin furchtbar eifersüchtig.... Was soll ich nur machen? Mir geht es wirklich nicht gut und es wird nicht besser (geht jetzt seit etwa 6 Monaten so, abgesehen von den 9 Monaten Schwangerschaft).
Ich habe permanente Angst, ihn zu verlieren....Obwohl er zu 100 % für mich und unseren Kleinen da ist.

Gehts wem genau so wie mir?

Liebe Grüße

 
5 Antworten:

Re: Bin ich eine Bestie???

Antwort von violet am 14.11.2006, 13:46 Uhr

Mir gings bei beiden Kindern nicht so, habe aber schon mehrmals gehört, dass es sowas gibt.
Sieht mir stark nach richtigen Depressionen aus. Ich glaube, da wäre es sinnvoll, wenn du vielleicht zu einer Beratungsstelle oder zu einem Psychologen gehst.
Ich denke, damit ist nicht zu spaßen. Dein Kind bekommt deine Traurigkeit mit und die Beziehung leidet mit Sicherheit auch irgendwann darunter.

Kannst ja auch erst mal mit deinem Hausarzt oder Frauenarzt darüber reden.
Dir reißt keiner den Kopf ab, aber lass dir helfen.

Ach, übrigends: eine Bestie bist du mit Sicherheit nicht ;)

Viel Glück!

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Re: Bin ich eine Bestie???

Antwort von PünktchenimBauch am 14.11.2006, 16:54 Uhr

Hallo krümelchen

ich kenn mich zwar nicht wirklich aus.
aber ich bin im mom schwanger und glaube zu verstehen wie es dir geht (mir geht es zwar nicht so) aber ich glaube, dass es vielleicht daran liegt, dass du dich nciht mehr als (erotischer) partner siehst, sondern als Mutter... und deshalb angst hast, dass dein mann, sich nach etwas anderem umschaut.

mir geht es vom körperlichen her manchmal so, ich find mich so schwanger eigentlich nicht attraktiv, find ich schau aus wie ne ente, vorne bauch, hinten arsch...

vielleicht redest du mit deinem mann mal über deine gefühle, er wird dir sicher versichern, dass deine gedanken, nicht zutreffen und vielleicht nimmt dir das ja die angst.

ansonsten schließ ich mich violet an, wenn nix hilft, dann vielleicht mal mit einem therapeuten reden

ich drück dir die daumen
lg
marlen

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Re: Bin ich eine Bestie???

Antwort von berita am 14.11.2006, 23:49 Uhr

Hallo,

wenn du wirklich jeden Tag weinst, klingt das fuer mich als Laien schon nach einer "verschleppten Wochenbettdepression". Dazu deine Isoliertheit und die dunkle Jahreszeit.. Hast du ueberhaupt Kontakt zu anderen Leuten? Kommst du mal "raus"? Wenn es dir sehr schlecht geht, wuerde ich dir auch zu einer Therapie raten. Die Seele braucht mitunter genauso aerztliche Hilfe wie der Koerper.

LG
Berit

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Re: Bin ich eine Bestie???

Antwort von Pusti am 15.11.2006, 9:10 Uhr

Hallo Krümmelchen1,

ich glaube, das nennt man "Baby-Blues", aber der geht nur einpaar Tage. Ich rate dir, geh zum Arzt und sprich mit ihm drüber, kann ja sein, du hast eine Wochenbett-Depression. Wünsch' dir alles Gute!

LG Pusti

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Nein!

Antwort von yello* am 15.11.2006, 10:40 Uhr

Hallo,

nein, mir geht es nicht(mehr) genauso wie dir, aber ich weiß ziemlich genau, wie du dich fühlst. Ich habe in den letzten vier Jahren drei Kinder bekommen und zwei Fehlgeburten gehabt.

Nach jeder Geburt ging es mir für einen Zeitraum von vier bis sechs Monaten ganz ähnlich wie dir und diese Zeiten haben unserer Ehe ganz sicherlich nicht gerade supergut getan. Gottseidank haben wir es aber trotzdem geschafft, immer wieder die Kurve zu bekommen, aber es hat schon Spuren hinterlassen, gerade auch bei mir.
Ich konnte mich und mein Verhalten, meine Sicht der Dinge so oft selbst nicht verstehen, wie sollten mich dann andere verstehen?

Gottseidank habe ich es jedesmal alleine wieder geschafft, aus diesen tiefen Löchern wieder rauszukommen.
Aber du solltest dich nicht scheuen, professionelle Hilfe anzunehmen, wenn du das Gefühl hast, es wird so gar nicht besser. Bei mir hat das immer langsam wieder angefangen, dass mir einige Sachen wieder mehr Spaß machten und dass ich mich über Dinge wieder freuen konnte. Das heißt, die Gleichgültigkeit, die ich immer lange fühlte, weichte langsam wieder auf.
Das ist nichts, was von heute auf morgen wieder gut wird, das geht in langsamen, kleinen Schritten.

Habe hier noch einen link für dich, das ist eine sehr interessante Seite:

www.schatten-und-licht.de

Ich wünsche dir sehr, dass du bald wieder zu "deiner alten Form" zurückfindest.
Ich persönlich finde, es ist ein manchmal sehr schwerer Weg ins Mamadasein, aber ich habe jetzt nach vier Jahren das Gefühl, langsam bin ich da angekommen, wo ich mich vorher immer imaginär gesehen habe. Ich liebe meine Rasselbande über alles und kann die Zeit mit ihnen wirklich genießen.

Alles alles Gute

petra

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