Monatsforum April Mamis 2022

Stillst du noch oder schläfst du schon?

April Mamis
Stillst du noch oder schläfst du schon?

Phinchen2022

Hallo zusammen! Mein Kleiner stillt und stillt. Tagsüber stillt er auch noch gerne, nach der Betreuung ein "muss" und gerne auch öfter. Die Nächte sind weiter mit vielen Aufwachphasen verbunden in denen er natürlich stillen möchte. Puh, es ist einfach anstrengend. Natürlich habe ich schon verschiedene Sachen ausprobiert, die u.a auch bei meinem Großen geholfen haben, aber unser Kleiner ist so unglaublich willensstark und beruhigt sich dann auch nicht (kuscheln, tragen etc. bringt nix). Hat jemand von euch eine gute Empfehlung für eine Schlafberatung? Im Internet gibt es ja zig Anbieter. Hat jemand Erfahrung mit Bittermandelöl? Möchte ich eigentlich nicht, aber so langsam sehe ich auch das als Option.


LisDan

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Hallo, wir kommen aus dem Mai'22 Bus. Wir stillen auch noch. Sie liebt ihre brust und da sie auch nix anderes nimmt wie Schnuller zb sehen ich das Abstillen auch echt kritisch. Ich hab keine Ahnung wie das funktionieren soll.


suzefox

Antwort auf Beitrag von Phinchen2022

Hallöchen HIER!! Stille auch noch … und wie! Kann ich komplett unterschreiben, leider (schöner wäre es für uns alle anders) ?! Nach der Krippe „Mimi!!“ oftmals ne Stunde später nochmals. Zum Einschlafen - klar ! - Mimi. Dann mindestens 3x (gute Nächte) bis unendlich (sch… Nächte) und ab morgens um 6 dann gerne Dauernuckeln mit maximal 30 Minuten mal Pause. Und nein er will nicht aufstehen und vorm Aufstehen auf jeden Fall auch nochmal Mimi… zum Wach werden. Wenn zu Hause Wochenende oder keine Krippe natürlich auch noch Mittags + zum Aufwachen Er isst momentan wieder sauschlecht bekommt aber nun definitiv die letzten Backenzähne (sagt selber Aua Zähne / Aua Ohr und zeigt mir dann mit dem Finger genau die Stellen im Mund wo die Backenzähne sitzen) Ohr wurde geprüft, u7 letzte Woche ergab Idealgewicht (13kg auf 88cm) also ja er trinkt ordentlich was weg um genug Kalorien zu haben. Muss auch nachts mindestens 1x Windeln wechseln wobei das demnächst wahrscheinlich auch nicht mehr helfen wird weil er zusätzlich trocken wird und einhält (und alles dann auf einmal kommt das hält die stärkste Windel vermutlich nicht mehr) Ich hoffe jetzt wirklich dass nach Erkältung Nr 123 (gefühlt) und dem Zahnen es dann besser wird. Bis dahin möchte ich ihm noch Zeit geben. Brauchen trotz stillen immer mal wieder IBU weil er nicht in den Schlaf kommt beim Zahnen und ich glaube ohne stillen wäre das der blanke Horror und vor allem noch mehr Medis. Schlafberatung glaub ich fast nicht dran, dass das viel bringt. Es sei denn, du brauchst jemand außenstehenden der dir fokussiert beim Abstillen hilft (?) weil darauf wird es wohl hinauslaufen zumindest alles was ich bisher bei Coaches gelesen habe war immer dass das jetzt eine Angewohnheit sei, die abtrainiert werden muss… Allein, ich mag noch nicht so recht dran glauben, denn er schläft (stellenweise) wirklich einige Stunden am Stück auch mal gut und wenn er nichts schlimmeres hat bzw es nicht ab 6 Uhr morgens ist dann dreht er sich wach (!) nach dem stillen weg und schläft ein (also kann er das Trennen ohne es von mir gelernt/geübt zu haben). So jedenfalls meine Gedanken und bisher komme ich mit dem Schlaf noch einigermaßen zurecht. Wollte dir nur diese Gedanken auch mitteilen falls du dir unsicher bist ob das auch so noch was werden könnte. Aber ich kann natürlich auch verstehen wenn du es nicht mehr möchtest, und dann ist es völlig legitim da was zu ändern. Auch mit Hilfe (Schlafberatung/Training) denn du hast wunderbar durchgehalten und ihm so viel gegeben nur Mut das klappt schon! Bin selber gerade dabei wenigstens das Brustwarze zwirbeln/halten mit der anderen Hand was auch immer beim Zahnen hochkommt nun endgültig aus der Welt zu schaffen und es wird. Aber es dauert und ja, er ist sehr willensstark… aber ich pack den Part eben gar nicht mehr und stillen soll schon noch beiden Seiten Spaß machen. Drück dich ganz doll und wünsche dir einen klaren Kopf und einen guten Weg für euch beide, du kriegst das hin! So oder so bist du die Nr 1 für deinen Kleinen und das ändert sich damit auch nicht.


Aydrian

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Hier wird auch noch gestillt, mit nun 2 Jahren... ach, wie ich vor der Geburt noch dachte, dass ich ja 6 Monate stillen würde - das reicht ja! :-) Kein abstillen in Sicht, sie liebt es - zum einschlafen, zum weiterschlafen, zum aufwachen... zum Trost, bei Krankheit, oder auch einfach mal so zwischendurch (wobei das schon weniger geworden ist). In der Kita schläft sie so ein, aber zuhause ist nur Mama und ihre Brust gefragt. Ich muss aber sagen, ich lebe im Moment ganz gut damit - mein einziges Thema dabei ist, dass ich gerne wieder schwanger werden würde und immer noch keine Periode habe... und natürlich manchmal gerne wieder mehr Freiheit hätte, aber habe mich daran gewöhnt. In der Kita hat eine Mama eine Schlafberatung gemacht (Aber vor Ort), da war ihr Kind so 1,5J alt - ihr wurde räumliches abstillen geraten, weil sie auch unter den Nächsten so gelitten hat - sie stillt noch, aber nur noch separat vor dem zu Bett gehen oder tagsüber, nicht im Bett. Damit hat sie langsam angefangen und nach ein paar Tagen ist sie übers Wochenende weggefahren und Mann und Kind sind zu Hause geblieben und der Papa musste ran - der wollte aber auch. Die erste Nacht war wohl schlimm, die 2. schon besser. Nach der 3. Nacht kam sie wieder und es war wohl ab dann auch für sie einfacher. Aber jedes Kind ist anders und sie wurden ja auch dabei begleitet von einer Schlafberatung. Teuer war es auch, hat aber geholfen. Mein Schmerz ist nicht so groß, dass ich sowas machen würde, aber Du siehst, es kann sich lohnen.


eislady

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Hier wird auch noch viel gestillt und ich denke auch schon übers nächtliche abstillen nach. Meine Große hat damals mit dem nächtlichen abstillen angefangen durchzuschlafen. Ich habe damals mit einem Nachtlicht mit Zeitschaltuhr gearbeitet: Licht an = Brust wach, Licht aus = Brust schläft. Hat deutlich besser funktioniert als erwartet. Anfangs mit kurzem Zeitraum von vllt. 3-4h beginnen und dann stetig steigern. (Dabei ruhig ein wenig selbst auf die Uhr schauen. Wenn Kind kurz vor Licht wieder an wach wird, dann kurz beruhigen, auf das Licht verweisen, dass die Brust noch schläft und dann heimlich an machen, um Zwergi nicht zu sehr zu strapazieren. So lernen sie wie bei der Kita Eingewöhnung, dass das Licht auf jeden Fall wieder an geht. In der Mitte der Zeit natürlich hart bleiben.) Und ganz wichtig: Das ganze nur machen, wenn du dir selbst sicher bist, dass du das willst. Dann spüren sie deine Entschlossenheit... Wenn du unsicher bist ob du das willst, dann ist es deutlich schwieriger.


Beccaaa

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Huhu alle zusammen, Bin leider super lange nicht zum antworten gekommen. War ja hier auch lange Thema. Ich habe ab Silvester abgestillt, das wirklich letzte mal dann mit Januar. Ich hatte ja schon einige Zeit vorher tagsüber abgestillt, auch zum einschlafen mittags und abends, es ging also nur um unsere (echt schlechten) Nächte. Der Prozess am Tag war auch nicht einfach, aber super kleinschrittig sind wir gut dadurch gekommen. Nachts war es dann plötzlich so ein Gefühl, ich habe dann erstmal gesagt ich verweigere ihm die Brust wenn er erst 20-30 Minuten zuvor dran war, hab ich nicht mehr gepackt über Stunden. Dann kam er einige Tage zwei Mal nachts, dann einmal und dann habe ich entschieden diese Chance zu nutzen. Ich kann nur sagen dass es für uns die aller beste Entscheidung war. Ich habe am Schluss echt unter dem Schlafmangel gelitten, auch darunter abends kaum nochmal aus dem Bett zu kommen. Ich bin jetzt geduldiger, ruhiger und ausgeglichener. Ich bin damit total im Reinen weil mein Sohn und ich immernoch so so viel Nähe genießen und er sich auch ohne Brust viel durch unsere Nähe reguliert. Er schläft jetzt ich würde sagen gut. Selten durch, häufig mit einmal ankuscheln, ab und zu mit einigen Malen Schnuller suchen/trinken (Schnuller nimmt er nachts erst seither). Natürlich hat es geschmerzt als er nach der Brust geweint hat.. aber es war an der Zeit für uns. Vorher waren wir einfach noch nicht gänzlich bereit, aber ich habe schon länger gehadert und ich glaube das hat er gespürt. Ich drück euch alle, ich kenne diesen Zwiespalt so gut.


Beccaaa

Antwort auf Beitrag von Phinchen2022

Vergessen: Schlafberatung habe ich mal einen Einzeltermin gemacht bei "schlafenleichtgemacht" bei Instagram. Ich fand sie wirklich nett, aber es war jetzt nichts dabei was total neu für mich war oder was ich dir nicht hier wiedergeben könnte. Spannend ist das Thema, bei ihr kann man nurnoch so Workshops buchen, zu denen kann ich dir aber nichts sagen.


Ashelia

Antwort auf Beitrag von Phinchen2022

Wir Stillen nur noch zum Einschlafen und nachts. Nachts wars bis vor kurzem auch anstrengend, stündlich wollte er ran... Aber das hat sich kurz vor dem zweiten Geburtstag von alleine gebessert. Aktuell stillt er fast jede Nacht nur noch dreimal und dann einmal zum wach werden. Damit kann ich leben. Von ganz alleine hat sich das gebessert. Durchschlafen hat vor allem mit der Gehirnreife zu tun und auch mit Stillen werden die Nächte irgendwann besser. Kenne aus dem Bekanntenkreis nur gaaaaanz wenige Kinder, die mit 3 Jahren noch regelmäßig nachts wach waren. Und keines von denen wurde gestillt, also das hängt nicht unbedingt zusammen. Ich gehe daher fest davon aus, dass mein Sohn irgendwann in den nächsten Monaten von ganz alleine durchschlafen wird. Aber wenn es euch sehr belastet, muss natürlich früher eine Veränderung her. Abstillen kann helfen, muss aber nicht. Eine Schlafberatung hab ich keine gemacht, kenne auch niemanden, der das mal in Anspruch genommen hat. Denke man muss da sehr genau hinschauen, dass die einem kein Ferbern oder ähnliches andrehen wollen...


Phinchen2022

Antwort auf Beitrag von Phinchen2022

Vielen Dank für die ganzen Rückmeldungen. Erstmal tut es gut zu hören, dass es anderen auch so geht. Ich bin wirklich im Zwiespalt, weil unser Kleiner sich sooo gar nicht beruhigt, wenn ich versuche ihm die Brust zu verweigern. Und er hat eben auch keinen Schnuller oder Schnuffeltuch, was er zur Beruhigung nehmen würde. Bei meinem Großen war das Abstillen auch alles andere als ein Selbstläufer, aber halt nicht so. Der Große hat nach dem abstillen wirklich viel besser geschlafen als vorher. Daher habe ich die Hoffnung, dass es jetzt auch so wäre. Und leider merke ich, insbesondere seitdem ich wieder arbeiten gehe, dass meine Geduld etc. nachgelassen hat, was natürlich auch für die Kids wahrnehmbar und nicht schön ist für alle. Schlafberatung ist dann vielleicht doch keine Option. Wahrscheinlich kenne ich die Methode oder/und lehne sie ab. Irgendwie habe ich auf die Wunderlösung gehofft, von der ich natürlich weiß, dass es sie nicht geben wird.Mit dem Zwirbeln an der anderen Brustwarze ist bei uns auch Thema, aber das versuche ich zu unterbinden, er versucht es aber immer wieder. "Leider" sind bei uns auch so ziemlich alle Zähne durch. Ich hatte auch gehofft, dass es danach besser wird, aber nein. Jetzt hoffe ich, dass er mit seinem zwei Jahren selbst den Schalter umlegen wird


mari82

Antwort auf Beitrag von Phinchen2022

Huhu HIER WIR AUCH NOCH!! Bin in letzter Zeit auch am verzweifeln. Tagsüber wird es aber weniger. Wenn wir draußen unterwegs sind, fordert sie es kaum ein. Aber nachts manchmal bis zu 5xmal kurz nuckeln und weiterschlafen. Wir üben derzeit das "wir schlafen im Bett ein und nicht stillend und tragend in Mamas Arm" Das klappt seit 1 Woche im Grunde gut. Dies wird noch eine Woche geübt. Danach kommt Übung 2, welche sich schwer gestalten wird. Nämlich "Mama stillt mich nur noch im Wohnzimmer nach dem Buch und dann gehen wir wach ins Bett und schlafen dort ein" Ohne Brust. Nur schlafen Ich befürchte, dass das so dermaßen in die Hose gehen wird. Aber ich versuche es. Ab Juni gehe ich wieder arbeiten und hätte dann gern etwas ruhigere Nächte. Tagsüber kann sie dann noch trinken. Kein Thema, aber nachts wäre es toll mal 5 Stunden am Stück zu schlafen. Ich hab es ihr angezogen, somit muss ich einen Weg finden, es zu ändern. Aber langsam wird das bestimmt werden. Im übrigen schnuller & Co. Werden hier verabscheut. Nur Mama zählt und vor allem das Nuckeln Na dann.. Bin beruhigt dass ich nicht die einzige bin. Schlafberatung hoffe ich umgehen zu könne und drücke die Daumen, falls ihr eine in Anspruch nehmen werdet. Bitte berichten.!!! Viele Grüße an alle


Jade1511

Antwort auf Beitrag von Phinchen2022

Huhu Hier wird auch noch sehr fleißig gestillt. Ich habe versucht es auf die Schläfchen zu reduzieren. Klappt bis jetzt ganz gut. Da ich einen Tag in der Woche im Büro bin gibt's nach dem heimkommen ein Zwischenstillen, das ist aber die einzige Ausnahme, außer Kind krank natürlich... Nachts variieren von 1x zum stillen und/oder nuckeln aufwachen bis hin zu die ganze Nacht durch im 30 Minuten Takt .... Ich Versuche immer wieder die Kopplung zwischen stillen und schlafen zu brechen, sprich stillen und vor dem Einschlafen abdocken... Aber naja... Reden wir nicht drüber Ich hoffe auch das sich das langsam von selbst erledigt und hoffe da auch irgendwie auf die Kita, aber hab da auch schon gegenteiliges gehört


Aydrian

Antwort auf Beitrag von Jade1511

Tja, unsere Kleine kann da "leider" (oder glücklicherweise?) sehr gut zwischen Kita und zuhause unterscheiden.... in der Kita schläft sie natürlich ohne Brust ein, hat paar Tage gedauert, die ersten Male schlief sie auf dem Arm der Betreuerin ein, dann so wie die anderen Kinder - ein oder zwei Tage anfangs hat sie kurz geweint, wurde gestreichelt und ist dann eingeschlafen. Seitdem schläft sie wohl immer schnell ein. Am zuhause schlafen hat das aber leider genau null komma gar nix geändert... da ist ja die Mama und ihre heiß geliebte Brust... ehrlicherweise wollte sie gerade am Anfang eher noch mehr die Brust zuhause. aber vielleicht habt ihr ja mehr Glück, dass es auch zu hause was ändert, jetzt sind die Kinder ja auch schon wieder 1 Jahr älter.