Rund ums Kleinkind - Forum

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Geschrieben von Sandra mit Isa & Lara am 24.04.2003, 23:39 Uhr

Umfrage zum Struwwelpeter-Buch..

Hallo zusammen!!

Wir haben für unsere Große ein Struwwelpeter-Buch geschenkt bekommen (kennt Ihr doch sicher auch noch von früher), mich würde mal Eure Meinung zu diesem Buch interessieren. Würdet Ihr es Euren Kindern ab 3 Jahren vorlesen oder es lieber irgendwo ganz oben im Bücherregal stehen lassen?

Freue mich auf Eure Antworten!


LG Sandra

 
21 Antworten:

Ganz ehrlich?...

Antwort von Prinz am 25.04.2003, 6:54 Uhr

... ich würde es in den Keller räumen! Denn da liegt unseres auch.

So schön manche dieser Geschichten auch sind, für Kinder sind sie meiner Meinung nach nicht. Denn die Brutalität ist so eindeutig! Daumen abschneiden, Katzen und Kinder verbrennen, Leute ertrinken, .... da kann man die Kids gleich Terminator anschauen lassen.

Aber das mußt Du selbst entscheiden.

LG, Prinz

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Schließe mich der Meinung an...

Antwort von tucke am 25.04.2003, 9:24 Uhr

...wir haben auch eins geschenkt bekommen und gleich ins Regal verbannt.
LG Steffi

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Re: Umfrage zum Struwwelpeter-Buch..

Antwort von RenateK am 25.04.2003, 9:35 Uhr

Das Buch würde ich sofort in den Keller verbannen (oder ins Antiquariat geben) und nie mehr rausholen, auch später nicht. Ich finde das Buch absolut übel und kann mich erinnern, dass es mich als Kind sehr beunruhigt und erschreckt hat (da hat meine Mutter damals nicht so drüber nachgedacht, sieht sie aber jetzt auch so und hat es von sich aus gleich weggetan, als sie meine alten Kinderbücher für Urs rausgesucht hat).
Gruß, Renate

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Re: Umfrage zum Struwwelpeter-Buch..

Antwort von ennio am 25.04.2003, 9:44 Uhr

Das Struwelpeter-Buch ist mit Sicherheit kein gewaltfreies Buch. Aber mein Sohn (jetzt schon 9) hat es heiß geliebt, ich musste es ihm im Kleinkindalter immer wieder vorlesen, er fand die Reimereien darin sehr gut. Mittlerweile liest er es auch selbst, obwohl er es mit Sicherheit schon auswendig kann. Er holt es sich aber immer mal wieder vor. Ich denke auch es ist wichtig wie man die ganze Sache rüberbringt. Mein Sohn ist deshalb weder gewalttätig geworden oder sonstwie negativ auffällig. Er ist ausgeglichen, ruhig und freundlich. Ich finde eigenlich nichts schlimmes daran. Es sind ja schließlich Geschichten und die Konsequenzen aus den Geschichten sind vielleicht etwas hart, entbehren aber nicht gänzlich der Wahrheit. Meinem zweiten Sohn (jetzt 15 Monate alt) werde ich dieses Buch auch nicht vorenthalten.

Ja, ja so verschieden sind die Meinungen, Gott sei Dank, sonst würde so ein Forum auch ziemlich langweilig sein.

Schönen Gruß Annette, Nils und Ennio

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Re: Umfrage zum Struwwelpeter-Buch..

Antwort von Michi03 am 25.04.2003, 10:35 Uhr

Hallo,
meine Kinder lieben das Buch. Der große ist jetzt 11J. und die kleine 4,5J. . Ich habe ihnen aber immer erklärungen zu den Geschichten gegeben, sollte ja früher mal ein Buch sein, welches auf umwegen den Kindern verdeutlichen soll, warum sie manches nicht machen sollen. Ich denke mir mal, das es heutzutage grausamer ist wenn die Kinder Nachrichten sehen. Und ich muß sagen sie sind total gewaltfrei im umgang mit anderen Kindern ( und anderen Lebewesen ).
LG
Michi

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Re: Umfrage zum Struwwelpeter-Buch..

Antwort von RamonaD am 25.04.2003, 10:53 Uhr

Hallo Sandra!
Ich war auch lange Zeit gegen dieses Buch, bis ich mal mit meiner Mutter darüber gesprochen habe und sie hat mir erzählt, das sie früher bei uns auch anfangs darüber nachgedacht hat ob es nicht zu hart ist. Sie hat die Geschichten doch vorgelesen und siehe da... ich als absolutes Daumenkind habe die Geschichte mit dem abgeschnittenen Daumen geliebt, jeden Abend wollte ich sie wieder hören weil ich sie so "toll" fand. Probleme gabe es nie mit diesen Geschichten.
Naja, wir haben noch keinen Struwwelpeter, aber ich denke meine Kinder werden ihn bald bekommen. Allerdings würde ich die Geschichten nicht schon mit 3 Jahren vorlesen. Marcel wird jetzt 4 Jahre, Saskia ist 5 1/2 Jahre und ich denke jetzt so langsam würden sie es nicht überbewerten und die Geschichten auch verstehen und keine Angst haben.
Liebe Grüße
Ramona

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Erklärung ist immer gut

Antwort von kalj am 25.04.2003, 12:32 Uhr

Bei uns gibt es auch das Buch und Laura (bald4) mag es auch gern.

Ich denke, man sollte es den Kindern auch schon erklären können und das Buch nicht als Drohung oder erzieherische Maßnahme benutzen.

Vor allem die geschichte mit dem Mohren ist heute aktueller wie nie zuvor

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wir lesen auch gerne im Struwwelpeter ...

Antwort von Bobbel am 25.04.2003, 12:51 Uhr

und Alexandra ist erst 3. Sie liebt das Buch und hat auch keine Angst davor - wie oben steht - erklären ist halt wichtig.
LG Bobbel

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Am besten gleich in den Müll...

Antwort von Joelina am 25.04.2003, 13:17 Uhr

Also...

Ich errinnere mich noch genau an dieses Buch, dass ich als Kind oft vorgelesen bekommen habe und ich hatte wahnsinnige Angst davor - jahrelang.

Nicht, dass dieses Buch nur so vor Gewalt trieft, man versucht Kinder durch Angst gefügig zu machen!
Das kann nicht der richtige Weg sein!

Bitte tu es lieber weg

Liebe Grüße

Joelina

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Re: wir lesen auch gerne im Struwwelpeter ...

Antwort von helenasmum am 25.04.2003, 13:30 Uhr

Hallo!

Ich glaube das musst Du selbst entscheiden.
Ich habe im Kiga gearbeitet, dort haben wir es nicht vorgelesen.
Wüsste jetzt aber selbst nicht ob ich es bei unserer Kleinen vorlesen würde oder nicht.
Andererseits denke ich, mir wurde das Buch auch x-male vorgelesen,weil ich es soooo toll fand. Hab keinen seelischen Schaden davon genommen. Vielleicht ist 3 Jahre noch ein bisserl früh, warte noch 1 oder 2 wenn Du es vorlesen willst.
Wie empfindest Du denn dabei, wenn Du das Buch liest?
Kann mir jetzt auch nicht vorstellen, das es Gewalt auslöst und mit einem Terminator-Film zu vergleichen etwas übertrieben.
Viel Grüsse
claudia

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Re: wir lesen auch gerne im Struwwelpeter ... - Wir auch!

Antwort von Sylvia1 am 25.04.2003, 13:39 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist jetzt 5 Jahre alt und sie hat genau dieses Buch (und die Max- und-Moritz-Geschichten in einem Band) dieses Jahr zu Ostern geschenkt bekommen. Nach dem "Eiersuchen" wollte sie das Buch sofort noch im Garten vorgelesen haben und sie liebt diese Reime und auch die Bilder. Sie wollte alles ganz genau erklärt haben und sog es förmlich wie ein Schwamm in sich auf. Ich habe ihr gesagt, dass dies ein ganz altes Kinderbuch ist, dass es schon damals gab, als ich klein war und auch schon, als Oma und Opa noch kleine Kinder waren (und wahrscheinlich auch noch vorher). Sie war begeistert davon und ich selber, ehrlich gesagt, auch. Ich kannte das Buch natürlich auch von früher, aber hatte vieles nicht mehr so genau in Erinnerung, ist ja schon ein paar Jährchen her bei mir, daher habe ich es jetzt mit einem ganz anderen Bewußtsein gelesen als früher.

Die Geschichten im Struwwelpeter sind kurz und treffen haargenau den Kern sehr vieler kindlicher Verhaltensweisen. Sie sind prägnant und erhalten sehr viel Wahrheit.
Meine Tochter konnte sich gut mit den Geschichten identifizieren und hat sofort verstanden, warum bestimmte Dinge einfach absolut verboten verboten und noch einmal verboten sind - ohne wenn und aber!
Weil sie einfach gefährlich für das eigene Leben sind oder für das Leben anderer Personen, oder verletztend für andere.

Ich verstehe gar nicht, dass einige dieses Buch hier so verteufeln. Früher gab es kaum andere Kinderbücher. Und es möchte doch jetzt wohl niemand ernsthaft behaupten, dass frühere Generationen dadurch gewaltätiger waren, als es die heutige ist!
Heute findet Gewalt genauso statt wie früher, mit dem einzigen Unterschied, dass man heutzutage immer und überall darüber redet, dass sie - natürlich grundsätzlich immer nur bei den anderen - stattfindet.

Ich finde es vielmehr wichtig, dass Kinder auch solche echten Klassiker der (Kinder-)Literatur wie dieses Buch kennenlernen und nicht nur die Produkte der heutigen sehr schnelllebigen Zeit, von denen einige - ganz sicher - nicht besser, sondern eher schlechter sind.

Den Struwwelpeter habe ich selber früher geliebt, ebenfalls Max und Moritz, und auch bei meiner Tochter ist das Buch jetzt sehr gut angekommen.

Und was können wir Erwachsenen der heutigen Elterngeneration aus diesem Buch lernen?
Dass die Kinder früher Generationen genau dieselben unerwünschten und teilweise haarsträubend gefährlichen Verhaltensweisen an den Tag legten, wie es unsere Kinder heute tun (Suppenkasper, Zappelphilipp, Hans-Guck-in-die-Luft, Friederich der Wüterich ... usw.). Von wegen, früher haben die Kinder das nicht gemacht!

Unsere heutien Kinder sind also auch nicht schlechter als die Kinder unserer Urgroßeltern ;-) ... auch wenn diese heute manchmal steif und fest behaupten "Das gab es früher nicht!"

Gab es doch - denn sonst würde es das Buch gar nicht geben ;-)

Schönes Wochenende,
Sylvia

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Mal meine Erfahrung als Kind ...

Antwort von RenateK am 25.04.2003, 13:59 Uhr

also, ich hatte das Buch und bin dadurch auch nicht gewalttätig geworden, aber das Buch hat mir über Jahre wirklich Angst gemacht, ich hatte schlechte Träume deswegen etc., das weiß ich heute noch. Und meine Eltern waren bestimmt keine, die mit Drohungen etc. erzogen haben, sondern es war wirklich dieses Buch.
Ansonsten finde ich Bücher, in denen Gewalt als gut oder gerechtfertigt dargestellt wird für Kinder völlig unpassend. Ich liege im Moment in der Kita mit Eltern und Erzieherinnen etwas im Streit wegen des inhaltlichen Themas "Ritter", das die Kinder angeblich so toll finden (mein Sohn nicht nach eigener Aussage) und einigen Büchern, in denen Schwertkämpfe etc. als so toll dargestellt werden (dabei geht es nicht um die Tatsache, dass es so was gibt oder gab, das weiß unser Sohn sehr wohl, sondern dass es als positiv dargestellt wird). So was lehne ich grundsätzlich ab, daher auch den Struwwelpeter.
Gruß, Renate

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Re: Am besten gleich in den Müll...

Antwort von Snowbear am 25.04.2003, 14:14 Uhr

Hi!

Also ich würde es Anna (fast 4) jetzt noch nicht vorlesen, aber wenn sie etwas älter ist schon.

DAbei geht es mir nicht darum mir mein Kind mit solchen "Horrorgeschichten" gefügig zu machen, sondern ganz einfach darum, wie jemand vor mir schon sagte, meinem Kind einen absoluten Klassiker nicht vorzuenthalten. Ich finde Kinder sollten nicht nur die Modernen Bücher kennen lernen sondern eben auch mal etwas "historisches" (weiß nicht wie ich das anders ausdrücken soll... *g*). Max und Moritz werde ich ihr ebenfalls nicht vorenthalten, oder Tom Sawyer oder oder oder....

Lieber Grüße

Conny

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was ist dann mit Kinderbibel, Grimms Märchen etc?

Antwort von marit am 25.04.2003, 14:21 Uhr

Also ich habe das Buch auch mit grausiger Faszination geliebt- und kann mich auch daran erinnern, daß sich Kinder ganz gern ein wenig gruseln... allerdings nur, wenn sie sich ansonsten sicher und geborgen fühlen. Wenn Kinder ohneschin schon schüchtern und verängstigt sind, muß es nicht unbedingt sein. Natürlich sollte man es nicht "pädagogisch" nutzen, sondern als etwas vorlesen, was genauso "fern" ist wie Rumpelstilzchen.
Mein Opa hatte übrigens keinen Daumen mehr (Kriegsverletzung). Und ich dachte jahrelang, daß er früher daumengelutscht hat, das hat mich aber eher fasziniert als geängstigt (und kein bißchen vom Daumenlutschen abgehalten- eher fand ich es toll, daß ich es ungestraft darf).

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Lesen wir auch nicht...

Antwort von RenateK am 25.04.2003, 14:36 Uhr

Es gibt so schöne Märchen, die nicht so gewalttätig sind, wie ausgerechnet die Grimmschen, Bibel sowieso nicht, da ich mit Christentum nichts zu tun haben will und ganz bestimmt ein Vorschulkind nicht damit belasten will. Nochmal, d.h. nicht, das ich alles von ihm fernhalte, beim Krieg im Irak war das ja kaum möglich und da haben wir oft drüber gesprochen (Fernsehen hat er alledings nicht gesehen, tut er noch gar nicht), aber nicht so als Geschichten, wo Gewalt als positiv dargestellt wird.
Gruß, Renate

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Re: Umfrage zum Struwwelpeter-Buch..

Antwort von eulalie am 25.04.2003, 15:58 Uhr

ich find die texte auch ziemlich brutal. aber unser großer, 4.5 j liebt das buch. vor einem guten jahr, ich weiß es noch wie heute *g* er wollte, dass ich vorlese. na gut. die geschichte vom daumenlutscher. unser großer, an mich gekuschelt und daumen lutschend, hort genüßlich zu. an der stelle, an der die daumen abgeschnitten werden, nimmt er seinen aus dem mund und sagt: son quatsch! und steckt in wieder rein und will mehr hören.

hm. vielleicht ist einfach nur wichtig zu betonen, so was gibts alles nicht in echt und darüber sprechen???

lg
e.

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zu krieg im irak

Antwort von eulalie am 25.04.2003, 16:01 Uhr

darüber haben wir nicht sprechen müssen, weil unser großer nix davon mitbekommen hat. so was will ich auf jedenfall fernhalten von unseren jungs, solange es irgend geht!!! denn das ist nix für kinderseelen.
wo hatte das thema irak denn eurer her, renate???

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Hier im Museum war eine Ausstellung dazu...

Antwort von Mony am 25.04.2003, 16:50 Uhr

...und ich habe als Mama die Schulklasse meines Sohnes dorthin begleitet. Von den Kindern kannte kaum eines die Geschichten und die Dame die den Kindern die Ausstellung erklärte war darüber total entsetzt. Die Lehrerin fragte mich dann, ob ich es den Kindern vorgelesen hätte. Habe ich nicht, weil ich mich erinnern kann das ich es als Kind schon total grausig fand.
naja, die dame vom Museum hat den Kindern dann einige Geschichten vorgelesen und selbst die 7-8jährigen waren total entsetzt. Ich hatte meine Kleine (3) auch mit. Sie freut sich jetzt immer wenn sie den Struwelpeter irgendwo sieht aber ich glaube von den Geschichten selber hat sie den Tag gar nicht viel mitbekommen, war viel zu aufregend mit den ganzen Kindern für sie.
Und: Nein ich würde sie nicht vorlesen.
Märchen lesen wir schon, aber ich finde da ist die Gewalt nicht so offensichtlich und es sind für die Kinder halt"Märchenfiguren" denen dort etwas passiert und nicht so reale Kinder.
Moni

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Re: Umfrage zum Struwwelpeter-Buch..

Antwort von Anna und Paul am 26.04.2003, 15:25 Uhr

Hallo Sandra,

Paul ist mit 2 noch etwas zu klein, daher kann ich aus eigener Erfahrung noch nicht mitreden.

Ich denke allerdings, dass es aufs Kind ankommt. Ich habe den Struwwelpeter auch gelesen (zuletzt vor einiger Zeit, ich habe eine englische Übersetzung von Mark Twain, "Slovenly Peter", Reclam;)) und konnte als Kind, dank der Erklärungen meiner Eltern schon differenzieren zwischen Realität und Fiktion. Dafür fand ich z.B. Grimms Märchen teilweise echt super schlimm, kennt noch einer die Geschichte von Strohhalm, Kohle und Bohne? *grusel*, Gott sei Dank konnte Papa mich trösten;).

Die beim Struwwelpeter dargestellte "schwarze Pädagogik" ist für Kinder, die es alleine lesen, teilweise nicht zu verstehen, klar. Ich denke aber, dass Kinder durchaus in der Lage sind, sich das richtige aus den Geschichten zu ziehen.

Wie gesagt, es ist typabhängig und mit Sicherheit eine Frage der richtigen Erklärung. und die Geschichte mit dem Mohren ist doch absolut unzeitgemäß und meines Erachtens auch nicht schlimm. Gut, Paulinchen oder Konrad vielleicht, aber - wie Eulalie sagte - ich denke schon, dass Kinder wissen, dass so etwas "in echt" nicht passiert. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Paul so etwas glauben wird;).

Grüße
Anna.

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Sorry, ZEITgemäß natürlich;)

Antwort von Anna und Paul am 26.04.2003, 15:26 Uhr

v

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Re: zu krieg im irak

Antwort von RenateK am 28.04.2003, 9:13 Uhr

Hallo Eulalie,
das ließ sich kaum vermeiden, da wir beide politisch sehr engagiert sind, auch in der Friedensbewegung, und da ist halt manchmal auch in seiner Anwesenheit drüber gesprochen worden. Außerdem sieht er noch kein Fernsehen, aber die Radionachrichten kriegt er doch mit.
Ich finde das ehrlich gesagt auch nicht schlimm, besser mit den Kindern drüber reden, als dass sie es irgendwo mitbekommen (kann mir nicht vorstellen, dass sich das völlig vermeiden lässt, er könnte es ja auch von älteren Kindern erfahren) und dann in sich reinfressen. Unserer hat da sehr viel drüber gesprochen und wir sind auch drauf eingegangen, da es ihm sehr wichtig erschien. Er war übrigens auch (auf seinen Wunsch, wir haben ihn gefragt ob er mitwill) auf einer Friedensdemoj - auch das finde ich in Ordnung.
Gruß, Renate

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