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Geschrieben von sunnydani am 04.06.2021, 13:06 Uhr

3 Jahre - immer die gleichen Diskussionen trotz Konsequenz.

Ich würde mich auch als liebevoll konsequent bezeichnen. Denn ich versuche zuerst, wie du, alles mit Tipps und Tricks und wenn das nicht hilft, wird es bei mir aber auch durchgesetzt.
Also du machst bestimmt nicht alles falsch und sicher sogar sehr vieles richtig. Und es passt auch zu jeder Familie und jedem Kind eben etwas anderes.

Kinder sind auch unterschiedlich vom Charakter. Mein Großer war auch immer schon ein sehr forderndes, stures Kind, das auch gefühlt jede Grenze 10.000 mal ausprobiert hat bzw. immer wieder zu diskutieren anfing, obwohl er genau wusste, es läuft darauf hinaus, dass es eben so gemacht werden muss. Und auch ich habe alles erklärt usw. aber bei ihm half es oft einfach nicht und wir hatten dann eben häufig Wutanfälle.
Der Kleine ist insgesamt vom Charakter viel geduldiger, lässt sich schneller beruhigen, geht leichter auf etwas ein, etc. Bei ihm funktioneren viele Dinge leichter als beim Großen, obwohl ich da nichts anders gemacht habe.

Wirkliche Tipps kann ich dir somit nicht geben, außer selber eben immer wieder seine Wege so anpassen, wie es am besten klappt und konsequent sein.
Ich habe mir ständig den Mund fusslig geredet, um abzulenken. Wollte er z.Bsp. nicht die Jacke anziehen beim Rausgehen, hab ich vorher schon versucht, seine Aufmerksamkeit auf die Dinge zu lenken, die wir draußen sehen werden und ihm somit ohne großes Ding die Jacke währenddessen einfach drüber gezogen.
Ich habe auch viele Lieder gesungen, Gedichte gesagt, Fragen gestellt, etc. Mit dem Kleinen haben wir z.Bsp. ein eigenes Anziehlied, das er dann immer mitsingt und so geht es oft dann schon leichter.
Oder ich habe Wettspiele gemacht. Wer hat sich als Erster die Hände gewaschen, wer ist als Erster die Treppe oben, wer hat sich als Erster angezogen, etc.
Beim Zähneputzen hab ich oft erzählt, was wir alles aus den Zähnen rausputzen oder hab meine Stimme verstellt und die Zähne rufen lassen z.Bsp.: "Ich möchte auch noch geputzt werden, oh, da sitzt noch ein Kekskrümel auf mir, bitte schnell runterputzen, etc."
Dann hatten wir auch eigene Zahnputzlieder, es durfte selber mitgehofen werden oder Kind bekam eine eigene Zahnbürste und hat mir in der Zwischenzeit die Zähne geputzt, es wurde selber geputzt und ich habe nachgeputzt. Beim Großen hat der Umstieg auf die elektrische Zahnbürste geholfen, mit dieser hat er lieber geputzt.

Ja, so in der Richtung halt läuft es bei uns ab. Wenn aber mal weniger Zeit ist oder das alles nicht hilft, dann setze ich mich auch klar durch und dann werden gewisse Dinge auch unter Gebrüll erledigt oder eingefordert. Kinder halten auch das aus, sie dürfen auch lernen, dass es nicht immer so geht, wie sie wollen und dass auch wir Mamas eigene Bedürfnisse haben und nicht immer gleich gut drauf sind.

Man muss einfach den Weg finden, der zu einem selbst am besten passt und das Wichtigste ist, dass man dabei authentisch ist!
Alles Liebe!

 
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