Chefarzt Dr. med. Jan Matussek

Schiefe Kopfhaltung

Antwort von Chefarzt Dr. med. Jan Matussek

Frage:

Sehr geehrte Herren,
mein Sohn ist 11 Monate alt. Seit seiner Geburt hält er seinen Kopf auffällig nach rechts geneigt. Er war ein Schreibaby. Ich habe die Hilfe einer Osteopathin aufgesucht, sie hat ihn 2x behandelt. Er hat danach zumindest deutlich weniger gebrüllt. Der Kopf blieb in schiefer Haltung.
Es ist so auffällig, dass ich auf der Straße von Fremden darauf angesprochen werde. Der Kinderarzt meint immer, das würde sich verwachsen. Aber alle Meilensteine (sitzen, krabbeln, hochziehen) verstrichen und sein Kopf bleibt nach rechts geneigt.
Ich denke aber, dass das auf Dauer schlecht ist, für den restlichen Körper oder macht das nichts aus? Was kann ich tun?

von SybilleN am 18.05.2020, 14:32 Uhr

 

Antwort auf:

Schiefe Kopfhaltung

Liebe Familie, liebe Eltern, die Frage beantwortet Chefarzt Dr. med. Jan Matussek:
Zunächst bleibe ich bei meiner Meinung, dass der ausgeprägte Schiefhals behandelt werden muss, sei es Physiotherapeutisch oder Osteopathisch, aber auch gelegentlich chirurgisch. Natürlich kann hier nur eine saubere und genaue Untersuchung des Kindes die Antwort geben. Vielleicht sollten Sie sich diesbezüglich noch einmal einen Rat bei einem KinderOrthopäden holen, der möglicherweise die mechanischen SchiefHals-Ursachen von den so genannten Gewohnheits-Schiefhals-Ursachen unterscheiden kann.
Dies muss der Arzt Ihnen demonstrieren und auch erklären können. Geringe Gewohnheits-Schief- Hälse gehen im Allgemeinen durch einfache Maßnahmen wie Lagerung auf einer schrägen Unterlage,
und einfache Übungen nach einer Zeit dann tatsächlich von alleine weg. Liegen aber mechanische Hindernisse vor, so müssen diese durch Manipulationen und/oder durch kleine Muskelkerbungs-Maßnahmen (Chirurgisch) beseitigt werden.
Der Arzt Ihres Vertrauens muss in der Lage sein, Ihnen das zu erklären. Nach einer sorgfältigen Untersuchung natürlich. Gelegentlich müssen auch einmal Röntgenbilder oder andere bildgebenden Maßnahmen durchgeführt werden. Wie gesagt, immer nur dann, wenn tatsächlich ein mechanisches Hindernis die Ursache ist. Mit freundlichen Grüßen Ihr Jan Matussek

von Dr. J. Matussek am 21.05.2020

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