Chronisch kranke und behinderte Kinder

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Geschrieben von Michael am 18.05.2004, 13:10 Uhr

Ziemlich am Ende mit den Nerven

Hallo an alle,
vielen Dank für Eure Tips, die ihr mit gegeben habt. Leider kann ich so manches nicht umsetzen, auch wenn ich es noch so wollte. Unsere Tochter bleibt bei niemand "Fremdem" außer Oma und Opa.Und denen reicht das ganze eigentlich auch schon, wenn sie die Zeit, in der ich morgens arbeite, auf sie aufpassen. Denn ich merke auch, dass unser anstrengedes Kind die beiden ganz schön schafft.

Ich habe das Gefühl, immer weiter nach unten gezogen zu werden und überhaupt kein Land mehr zu sehen, am liebsten würde ich den ganzen Tag im Bett verbringen und nichts hören und sehen wollen. Ich bin so schlapp, dass ich auch fast den Haushalt nicht mehr geregelt bekomme. Ich weiß, ich sollte nicht so viele Ansprüche an mich selbst richten, aber was tun, wenn man ziemlich bedient vom Job nach Hause kommt, ein Kind hat, das nicht ißt oder nur mit viel Theater und mit allem unzufrieden ist. Ich versuche schon so gut es geht, den Streß vom Job zu verdrängen und das nicht mit nach Hause zu nehmen, aber das gelingt halt auch nicht immer. Ganz ehrlich, ich fühle mich total überfordert zur Zeit. Auf der anderen Seite denke ich halt wieder, wenn ich den Job nicht hätte, würde ich aus dem Trott gar nicht rauskommen, hätte gar keinen Abstand zum Kind und sie würde noch mehr an mir hängen. Aber ich bin ja schon mal froh, dass es mir nicht alleine so geht und hoffe, dass das Tief doch mal ein Ende hat.
LG
Lucia

 
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