Chronisch kranke und behinderte Kinder

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Geschrieben von Heike&3 am 19.05.2003, 23:08 Uhr

Vojta und keine Ende

Hallo Annette,

bisher war ich nur stille Mitleserin. Aber deine Frage möchte ich doch beantworten.

Mein Sohn Jonas ist viereinhalb, er hat auch eine spastische Diparese. In seinen ersten beiden Lebensjahren hat er dreimal wöchentlich Krankengymnastik nach Bobath bekommen, weil ich ihm Vojta nicht antun wollte. Ich habe mich im Internet umgesehen und habe irgendwann eine große, vergleichende (Bobath - Vojta) Untersuchung gefunden, deren Ergebnis war: Keine der beiden Methoden hat gegenüber der anderen mehr/bessere Erfolge aufzuweisen.

Seit zwei Jahren haben wir eine neue Krankengymnastin, die zwar nach Vojta turnt, aber auch das nicht gegen Jonas´ Willen. Zusätzlich machen wir seit fast zwei Jahren Hippotherapie - und das hat ihm mehr gebracht als alle KG zusammen. OK, er läuft immer noch nicht, aber er macht beständig Fortschritte.

Was wir immer wieder verwundert festgestellt haben, war, dass Jonas sich in therapiefreien Zeiten (wenn er oder seine KG krank oder in Urlaub war) in großen Schritten weiterentwickelt hat. Von daher halte ich es für überlegenswert, einfach mal eine Pause zu machen, in der du und Alexander sich erholen können. Dann kannst du immer noch überlegen, wie es weitergehen soll.

Liebe Grüße,
Heike

 
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