Chronisch kranke und behinderte Kinder

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Geschrieben von Sabine25 am 19.02.2003, 12:15 Uhr

Nochmal zu DS...verstehe Dich da einfach nicht

Und ich weiss immer noch nicht wo Du Deine Quellen her hast. Nach wie vor, auch Menschen mit DS haben ein Recht auf sexualität. Es ist KEIN Problem wenn sie daran interesse haben. Ich kenne KEINEN der seine Sexualität gewaltätig oder agressiv durchsetzen würde. Ich kenne KEINEN der depressiv war. Jedenfalls nicht mehr als andere Menschen.
Du solltest etwas von Deiner negativen Einstellung abrücken da sie in Bezug auf das DS nicht unbedingt der Realität enstpricht. Nochmal...Heime sind vergleichbar mit Wohngruppen. Jeder hat ein Zimmer und wird individuell betreut. Die Kosten trägt der Staat. Vor allem wenn die Eltern gestorben sind.
Wie gesagt, ich kenne fast nur die erwachsenen und so gut wie keine Eltern. Und ich denke damit habe ich den Blick auf das wesentliche. Auf die erwachsenen behinderten selbst die kein unglückliches leben führen. Es sind ein paar hundert, und ich denke das ist schon einigermassen repräsentativ. Vieleicht waren auch leute dabei die gelegentlichen frust hatten. Das haben gesunde aber auch. Im Schnitt waren sie aber trotzdem nicht unglücklicher als gesunde Menschen. Und darauf kommt es ja nun an.
Ausserdem hatten sehr viele behinderte durchaus gut funktionierende LANGJÄHRIGE Partnerschaften die vom Heim so gut es ging gefördert wurden. Dafür müsste man die Erwachsenen aber auch aus dem haus raus lassen. Man muss zulassen das sie mit anderen Menschen und anderen Behinderten zusammen kommen. Man tud einem Behinderten nichts gutes wenn man ihn ein Leben lang nur bei den (jammernden?) Eltern lässt. Es ist gut wenn sie irgendwann in ein heim, eine Wohngruppe kommen. Sicher ist es ein gewisser Frust keine eigene Wohnung zu haben. Aber deswegen will niemand sterben. Unabhängigkeit kann auch hier erreicht werden. Und das ist ja nun für beide Seiten nicht schlecht. Wie gesagt, es hängt vieles von der Art der Behinderung ab. Aber weil Du eben das Thema DS angesprochen hast...es wiederspricht meiner Erfahrung von wirklich sehr vielen ERWACHSENEN mit DS.
Abgesehen davon geht es hier den wenigsten wohl um "Verurteilung" der Eltern. Natürlich sind die Ängste zu verstehen. Aber ist es deswegen falsch wenn man sagt das diese Ängste aus der eigenen Erfahrung heraus nicht berechtigt sind?

 
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