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Behinderte Kinder

Thema: Behinderte Kinder

Hallo meine Lieben, ich wollte einmal schreiben, da mir dieses Thema sehr am Herz liegt und wissen wollte was ihr über dieses Thema denkt. Wenn ihr erfahren würdet, dass euer Kind eine Behinderung mit sich bringt. Welche Art lasse ich nun einmal offen. Würdet ihr euch für oder gegen das Kind entscheiden und warum!? Bzw würdet ihr sogar eine Spätabtreibung in Betracht ziehen? Liebe Grüße Celinus

von Celinus am 25.03.2015, 18:27



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ein gesund geborenes Kind hat die Gesundheit nicht ein Leben lang garantiert, es kann jederzeit durch Krankheit oder Unfall behindert werden - und dann? es gibt genuegend falsch-positive Ergebnisse bei FU und am Ende treibt man ein voellig gesundes Kind ab. Dann lieber austragen und dem Kind eine allerletzte Chance geben. Wenn es dann nicht lebensfaehig sein sollte, dann soll es so sein.

von SiJoJoFrAl am 25.03.2015, 19:08



Antwort auf Beitrag von SiJoJoFrAl

Nein ich meine wenn du Diagnostiziert bekommst, dass dein Kind wahrscheinlich eine Behinderung hat.

von Celinus am 25.03.2015, 19:29



Antwort auf Beitrag von Celinus

siehe oben. Tests koennen falsch positiv sein. Und was ist so schlimm an einer Behinderung ab Geburt? Sollte das Kind im Laufe seines Lebens behindert werden, bringt mans doch auch nicht um?!

von SiJoJoFrAl am 25.03.2015, 19:34



Antwort auf Beitrag von Celinus

Da unser Erster "besonders" ist , war es für uns klar , dass wenn eine starke Behinderung bei Baby Nr. 2 in der Schwangerschaft festgestellt werden sollte , ich das Kind abtreibe! Der gute Wille ist leider einen Scheiß wert , wenn es drauf ankommt muss man seine Grenzen kennen und 1 autistisches Kind war damals schon schwer, noch ein autistisches Kind hatten wir bei der 50% Möglichkeit akzeptiert wenn auch mit Angst ! Aber ein schwerstbehindertes Kind -Nein dafür hätte die Kraft nicht gereicht!

Mitglied inaktiv - 25.03.2015, 19:35



Antwort auf Beitrag von Celinus

... ich denke, so eine Frage kann man nur beantworten, wenn man wirklich mal vor der Entscheidung gestanden hat.

von Himbaer am 25.03.2015, 20:52



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genau das. Und wie schon oben angemerkt, kommts auch auf die Umstaende an, in die das Kind geboren werden soll. Ich fuer meinen Teil koennte mir JETZT nicht fuer mich vorstellen, ein behindertes Kind abzutreiben.Haette ich allerdings schon mehrere behinderte Kinder, saehe die Sache etvl wieder anders aus.

von SiJoJoFrAl am 25.03.2015, 21:01



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Hallo, Ich stand leider vor der Frage und würde sowas meinem ärgsten Feind nicht wünschen. Bei meinem ersten Sohn haben sie in der 32. Woche eine große Fehlbildung entdeckt und wußten nicht ob noch genetisch was vorliegt. Damals (vor16 Jahren) haben sie uns sofort einen Abbruch ans Herz gelegt und erklärt wie es vonstatten geht. Danach hatten wir 10!!!!!! min Zeit uns zu entscheiden aber für uns war klar das wir unseren Sohn behalten werden, egal was kommt. Danach habe ich noch 2 Kinder bekommen und alle haben mich gedrängt eine FU oder sonst irgendwelche Untersuchungen machen zu lassen. Da es aber alles absloute Wunschkinder sind, haben wir es nicht gemacht. Nun ist es so das ich 3 Jungs habe die nicht gesund sind, aber die Krankheiten die meine zwei anderen Jungs haben, hätte man auch bei keiner Untersuchung in der Schwangerschaft gesehen. Lg mauschel

von Mauschel am 26.03.2015, 05:59



Antwort auf Beitrag von Celinus

"Behindert" ist ja ein recht dehnbarer Begriff. Hat das Kind eine Fehlbildung, die recht einfach nach der Geburt operiert werden kann? Oder geht es um einen Gendefekt, der immer tödlich endet? Oder geht es um siamesische Zwillinge? Oder kommt das Kind ohne Gehirn auf die Welt? Oder hat das Kind einen "Klumpfuß"? Oder, oder, oder... "Behindert ist ein weit dehnbarer Begriff, der auch erst unter oder nach der Geburt auftreten kann (z.B. Sauerstoffmangel). LG, Leonessa

von leonessa am 25.03.2015, 23:39



Antwort auf Beitrag von Celinus

Ich finde immer wichtig, dass man sich über genau diese Frage Gedanken machen sollte, bevor man überhaupt irgendwelche Tests macht. Wenn man jetzt aber nun schon weiß, dass mit dem Kind irgendetwas ist, muss man für sich und seine Familie entscheiden, womit man besser klar kommt. Also entweder die Schwangerschaft beenden und eventuell ewig ein schlechtes Gewissen zu haben oder das Kind auszutragen und für immer ein eventuell eingeschränktes und erschwertes Leben zu leben. Beide Möglichkeiten würde man sich sicher nicht aussuchen, aber jetzt ist es eben so. Mein Mann und ich haben schon vor den Schwangerschaften immer wieder über dieses Thema gesprochen und wir beide würden die zweite Möglichkeit wählen, weswegen wir auch nie sowas wie Triple Test, Fruchtwasseruntersuchung etc gemacht haben.

von faraday am 26.03.2015, 10:59



Antwort auf Beitrag von faraday

Hallo! Mir war immer klar das ich kein behindertes Kind wollte. Deshalb hab ich auch FU gemacht. Und beim 1. Kind war es dann leider tatsächlich so, kein Gehirn so zu sagen, aber Lebenserwartung war normal. Habe dann Ende 6. Monats die Schwangerschaft abgebrochen. Nun habe ich mittlerweile zwei gesunde Jungs, auch FU machen lassen. Klar, durch Unfall etc. kann immer was passieren und dann gehe ich mit ihnen gemeinsam dadurch. Keine Frage. Aber mit dem Wissen das unser Kind die Behinderung hatte hätte ich und mein Mann nicht leben können. Es kommt aber immer darauf an welche Behinderung. Fehlt ein Arm, Blindheit, Herzfehler etc. dann hätte ich mein Mädchen bekommen....... Ich denke auch das sich nur diejenigen die solch eine (gesicherte) Diagnose hatten oder haben, ein Urteil bilden dürften, sorry..... LG Iris

von icki am 26.03.2015, 12:36



Antwort auf Beitrag von Celinus

Vor 12 Jahren standen wir genau vor so einer Entscheidung. Es wurden im Ultraschall massive Fehlbildungen festgestellt, da war ich in der 28 SSW. Wir haben uns bewusst für dieses Kind entschieden obwohl uns niemand sagen konnte ob das Kind überhaupt lebensfähig sein wird. Wir wollten dem Kind eine Chance geben und wir hatten das Glück 2 schwere aber auch tolle Jahre mit ihr verbringen zu können. Wir würden uns immer wieder so entscheiden.

von Zaubermausmama5 am 26.03.2015, 13:41



Antwort auf Beitrag von Zaubermausmama5

Es ist sehr schwer, auf diese Frage zu antworten. Ich würde versuchen mir darüber klar zu werden, ob ich meinem Kind ein Leben mit DIESER Behinderung zumuten kann. Muss es schwer leiden, viele Operationen überstehen, Schmerzen haben, hat es extreme Fehlbildungen oder Entstellungen, die nicht zu beheben sind? Dann würde ich Abschied von meinem Kind nehmen und es gehen lassen. Wenn aber mein Kind trotz allem ein glückliches Leben haben könnte, würde ich mich für das Kind entscheiden.

von kleinvenzi am 26.03.2015, 14:20



Antwort auf Beitrag von Celinus

Hallo, ich habe ein Behindertes Kind. Ich würde im Fall der Fälle Abtreiben wenn ich wüsste es würde wieder Behindert. Soviel Leid und Schmerz will ich nicht noch einem Kind durchmachen lassen.

von sunny8359 am 26.03.2015, 14:34



Antwort auf Beitrag von Celinus

ich finde es auch vermessen entscheiden zu wollen wer das Recht hat zu leben und wer nicht nur weil man als Eltern mehr Sorgen und mehr Verantwortung hat - viel schlimemr finde ich allerdings wenn Ärzte suggerieren solche Kinder sollte man nicht bekommen wie es einer Freundin von mir erging. Gerade zB Down-KInder sind ja ein beliebtes Abtreibungsopfer und dabei so wunderbare Menschen dagmar

von Ellert am 26.03.2015, 22:02



Antwort auf Beitrag von Celinus

Welche Art lasse ich nun einmal offen. ... und schon könnte ich es nicht beantworten, denn es käme eben genau darauf an

von mf4 am 27.03.2015, 13:34



Antwort auf Beitrag von Celinus

Abtreibung ist Mord Alle die für Abtreibung sind...wurden geboren....!!!! Das was Gott gibt nehme ich an. Meine Eltern haben eine Schwerbehinderte Tochter, der Sonnenschein der Familie. Bin selbst momentan das zweite mal schwanger. Habe alle Tests abgelehnt weil eine abtreibung nicht in Betracht kommt. Jeder muss seine taten vor Gott verantworten .....

von Oktober baby am 28.03.2015, 09:47



Antwort auf Beitrag von Oktober baby

Deine Kinder sind von Gott? Hm... also was mich angeht sind meine durch Poppen mit einem Mann entstanden und da kein Gott mir half, wenn ich es schwer hatte oder beim Großziehen der Kinder... ist das meine Sache. PS: Eine Abtreibung hatte ich nie aber ich hätte sie in Betracht gezogen, wenn (ich hatte Tests) eine Diagnose gekommen wäre, die ich nicht hätte bewältigen können... ich habe 4 Kinder nahezu immer allein großgezogen... da kam kein Gott helfen.

von mf4 am 28.03.2015, 17:07



Antwort auf Beitrag von Oktober baby

Sag mal ganz ehrlich, wie scheiße bist du den drauf??? Gehörst du zu einer Sekte ist deine Krankheit anstecken??? Ne jetzt mal ganz ehrlich ich glaube auch an Gott und für mich ist Abtreibung auch Mord aber ich bin eben nur ein Mensch und glaube das ich nicht über andere Menschen richten darf!!!! Mein Mann hat einen schwerbehinderten Adoptiv Bruder und ich habe mich auch gegen weitere Untersuchungen entschieden bei meinen vier Kindern und werde es auch beim fünften tun, aber ich verurteile niemanden der mir sagt er kann das nicht und vielleicht solltest du mal ganz schnell lernen was Toleranz heißt. Ach und auch wenn ich an Gott glaube, gemacht habe ich die Kinder mit meinem ex Freund und die jüngste mit meinem Mann durch etwas was man sex nennt!

von sterntaler82 am 28.03.2015, 20:27



Antwort auf Beitrag von sterntaler82

Wenn überhaupt machen wir das dann eh da Oben allein mit dem alten Herrn aus! Und ganz ehrlich , der soll mir dann mal wegen einer Fehlentscheidung mit meinem behinderten Kind und weiteren ,doof kommen, ich hätte schon jetzt so einige Argumente die ich dem an den Kopf klatschen würde ,........... eigene Luxuswolke hin oder her;-) Nur verurteilen von jemanden "irdischen" lass ich mich auch ungern, noch dazu mit gesunden eigenen Kindern(sorry aber ist so) ,da kann man die Moralkeule ruhig im Schrank lassen ,man macht sich sonst nur unglaubwürdig!

Mitglied inaktiv - 28.03.2015, 20:45



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Meintest du mich wegen den gesunden Kindern ??? Ich verurteile niemanden ob er sich für oder gegen ein behindertes Kind entscheidet nur solche aussagen wie von unserer heiligen da etwas über mir machen mich stinkig

von sterntaler82 am 28.03.2015, 20:49



Antwort auf Beitrag von sterntaler82

Ich meinte die wo das behinderte Kind ja der Sonnenschein der Familie ist und alle das ja so toll finden mit einem behinderten Kind zu leben! Nu...... muss ja bei jedem dann auch so sein! Du hast dich schon klar ausgedrückt;-) Alles Ok!

Mitglied inaktiv - 28.03.2015, 20:57



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Ok, danke für deine Antwort, ich wollte niemanden ausser Oktober baby angreifen und ja vielleicht habe ich nicht schön geschrieben aber bei so einer Aussage wie von Oktober B. Spring ich einfach im achteck dir noch einen schönen Abend

von sterntaler82 am 28.03.2015, 21:14



Antwort auf Beitrag von Oktober baby

http://www.amazon.de/OctoberBaby-Inspiriert-einer-wahren-Geschichte/dp/3765515426/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1427911947&sr=8-4&keywords=oktober+baby über eine frau die ihre eigene Abtreibung überlebte. wer weiß, was für eine krasse geschichte hinter solch einer "eindeutigen" Meinung der posterin steht.

von Emily25 am 01.04.2015, 20:13



Antwort auf Beitrag von Celinus

Jetzt muss ich schmunzeln....ich hab ein Beitrag geschrieben ohne eure Kommentare zu lesen zuvor..anscheinend fühlen sich einige irgendwie angesprochen. Ich richte keinen ...ich sage nur es ist Mord und es muss jeder selbst verantworten!!! Und wie und was das ist ja euer ding.

von Oktober baby am 28.03.2015, 22:26



Antwort auf Beitrag von Oktober baby

Ich bin auch gläubig und sehe in vielem einen Sinn auch wenn ich ihn nicht verstehe. Ich würde es nur anders formulieren aber auch fürm ich ist Abtreibung Mord Was mich immer so sehr ärgert ist das Argument "dem Kind leiden ersparen zu wollen" bei Behinderungen, die recht wenig leiden aber viel Lebensfreude versprechen. Am Ende ist es sich selbst Leiden zu ersparen, aber man schiebt es nett mal auf die Kinder - man schaut sich nicht offen Kinder an die zB Down haben und statt zu denken, welch Freude diese empfinden überlegt man ob die Nachbarn wohl mit dem Finger auf einen zeigen wenn man so ein Kind hätte dem man das gleich ansieht. Es gibt immer Dinge die grausam sind und die man keinem Kind wünscht, dennoch würde ich es nicht abtreiben lassen sonden es versuchen so meine Kraft reicht im Sterben zu begleiten, viele Behinderungen erlauben kein langes Leben. Wir hatten Glück und unsere Kinder haben uns nie vor die Frage gestellt aber wir haben gesehen was aus vermeintlich gesunden Kindern werden kann, weil es eben keine Sicherheiten im Leben gibt und die meisten Behinderungen nicht genetisch sind und vorhersehbar Unser Leben hat sich komplett geändert, unsere Zukunftspläne mussten wir schnell begraben aber wir haben neue Pläne gemacht die auch nicht schlechter sind. dagmar

von Ellert am 28.03.2015, 22:32



Antwort auf Beitrag von Ellert

Super geschrieben Dagmar! Was mich stört ist, dass man zum Teil von Frauenärzten in Fruchtwasseruntersuchungen hineingedrängt wird und sie es nicht verstehen wollen, dass man das Kind so nimmt, wie es ist. Auch hätte ich ehrlich gesagt Angst, mit einem Kind mit Down Syndrom schief angeschaut zu werden "weil doch so etwas heute nicht mehr sein muss". Ich finde, dass jede Frau ihre Entscheidung mit sich selbst ausmachen muss. Ich verurteile weder die einen, noch möchte ich für mein Handeln verurteilt werden.

von lisi3 am 29.03.2015, 05:34



Antwort auf Beitrag von lisi3

Oktober baby das hört sich ganz anders an, nicht fanatisch und das ist eine Einstellung mit der man umgehen kann. Dagmar ich kann mich lisi nur anschließen das war toll geschrieben. Ich kann noch was zum Thema Frauenarzt sagen, ich hab so ein ganz seltenes Exemplar die mich gefragt in den letzten beiden Schwangerschaften ob ein negatives Ergebnis etwas andern würde, mein Mann und ich haben gleichzeitig nein gesagt. Darauf meinte sie dann bräuchte ich weder nackenfalten messen noch ne Fruchtwasser Untersuchung. Gott sei dank gibt es auch tolle Ärzte

von sterntaler82 am 29.03.2015, 07:47



Antwort auf Beitrag von sterntaler82

Hallo! Ich bin meiner FA unendlich dankbar das sie mir die Telefonnummer des FU Spezialisten gegeben hat. Und wenn ich im 9. Höllenkreisel beginnen muss, ich bin froh das die Krankheit entdeckt wurde und ich über mein weiteres Leben bestimmen konnte. LG Iris

von icki am 29.03.2015, 12:17



Antwort auf Beitrag von sterntaler82

weil sie nichts am Ergebnis ändern würden dass in mir ein Wunschkind wuchs aber feinschall habenw ir machenlassen, denn dann hätte ich in einer Spezialklinik entbunden. Ich habe bei meiner Freundin erlebt wie die Diagnose Spina bifida als Druckmittel ausgeübt wurde auf sie alles weitere testen zu lassne, sich dich gut zu überlegen ob man sich das antut bla bla Die Kleine ist topfit, sehr klug, läuft sogar aber natrürlich viele Therapien, manche Einschränkungen. Wer so ein Leben aus Egoismus zerstört - sorry für mich sind das wirklich Mörder. Und wenn man es sich nicht zutraun, dann bitte finden sich Eltern die auch ein Kind mit Einschränkungen lieben und aufziehen. Es sind ja in der Regel die leichtenbehinderungen die man sich nicht zumuten möchte frei nach demMotto, bersuchen wir es nochmal und nochmals, irgendwann kommt schon ein gesundes Kind raus. Die Zeiten ändern sich, und der Druck auf Eltern mit besonderen Kindern wird hoch, früher hat man sie "weggesperrt" heute führt man damit einnormales Leben, sowas muss die Umwelt erstmal lernen. Ich habe hier ein fast 18 Jähriges "Baby" mit soviel Lebensfreude jede Mühe und jeder Cent war hier gut angelegt dagmar

von Ellert am 29.03.2015, 21:43



Antwort auf Beitrag von Ellert

sie fragte gleich zu Beginn ob ich diese FU machen moechte udn ich sagte nein,denn es wuerde an meiner Entscheidung nix aendern. Und sie meinte dann noch, recht haben Sie, allein schon wegen moeglicher falsch-positiven Ergebnisse. Ich hatte mich schon auf 'Diskussionen' vorbereitet,aber mit dem Satz war das Thema endgueltig vom Tisch. Ich finde diese FU Fluch und Segen, viele bereiten sich VOR der FU nicht genuegend vor, welch Auswirkungen das Ergebnis auf sie haben wird. Ich hatte extra US weil sie so klein war und sie wollten sicher sein, dass sie ueberhaupt waechst. Bzw. um evtl einen KS in Betracht zu ziehen, falls eine natuerliche Geburt ein Risiko waere. Sie kam aber einen Fag nach ET ohne Probleme zur Welt.

von SiJoJoFrAl am 30.03.2015, 09:08



Antwort auf Beitrag von Ellert

Ich hab nur nackenfaltenmessung und organultraschall machen lassen, weil ich eben wissen wollte ob mein baby vielleicht hilfe braucht. war alles gut und dann hat er uns doch überrascht :-), das wars dann mit der vorbereitung, abgetrieben hätte ich aber nie. Mfg

von Rose85 am 31.03.2015, 18:05



Antwort auf Beitrag von Rose85

...ich hoffen, dass ihr dann auch den Familien, die sich tapfer und aufopferungsvoll für ein behindertes Kind entscheiden, mal hilfe oder Entlastung anbietet. wer von euch babysittet denn down kinder? wer von euch betreut denn die große schwester, wenn der kleine zur physio muss? und wer nimmt mal einfach das Kind für 3 stunden, damit Mama nicht ihr ganzes eigenes leben begraben muss? ein behindertes Kind ist eine Herkulesaufgabe ,an der zB oft Ehen scheitern und Geschwister massiv zurückstecken müssen. ich bin auch gegen Abtreibung, glaube auch an Gott, und ja, ich habe auch ein behindertes Kind.

von Emily25 am 01.04.2015, 20:22



Antwort auf Beitrag von Emily25

meinst du auch mich? ich hab doch selbst ein kind mit besonderheiten Lg

von Rose85 am 01.04.2015, 22:42



Antwort auf Beitrag von Rose85

zwar Floskeln rausposaunen (Abtreibung ist Mord!) aber nicht nachfühlen können, was ein behindertes Kind/Familienmitglied bedeutet und keine Berührungspunkte mit diesen Familien haben. In der Theorie kann man vieles behaupten...ich fass mir da total an die eigene Nase! Man denk immer, einem selber passiert "sowas" (behindertes Kind) nicht..

von blessed2011 am 02.04.2015, 20:35



Antwort auf Beitrag von blessed2011

und genau das gibt mir ds Recht zur urteilen über Menschen die es sich leicht machen und sich rausreden das beste für das Kind zu tun aber am Ende nur meinen das Beste für sich selbst. Mein Sohn ist 18 und ein Riesenbaby mit Epi und allem was sich bietet und dennoch ist er glücklich dieses Leben als nicht lebenswert zu bezeichnen ist ein Hohn Wir haben KEINEN der uns hilft, und ja auch unsere 3 Geschwietsrekinder haben zurücksteckenmüssen aber noch mehr als das davon profitiert, sie sich heute zT erwachsen und auch sie können mitreden. dagmar

von Ellert am 09.04.2015, 23:55