Chronisch kranke und behinderte Kinder

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Geschrieben von sabrinau am 22.02.2003, 9:03 Uhr

du hast die tatsache, ein behindertes kind zu haben, emotional noch nicht überwunden!! o.T.

Hallo "ds",

sagen wir es anders: ich habe mich damit arrangiert. Ich denke, es gibt keine Eltern, die sich darüber freuen, ein behindertes Kind zu haben. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran und akzeptiert die Behinderung.
Phasen der Resignation gibt es immer wieder. Besonders, wenn das Kind älter und die Behinderung immer offensichtlicher wird. Schließlich stellt sich allen betroffenen Eltern irgendwann die Frage, was aus dem Kind einmal werden soll.
Die Tatsache, dass du dir den Usernamen "ds" ausgesucht hast, kommt mir übrigens etwas komisch vor. Warum gerade "ds"? In Anlehnung an "Down-Syndrom"? Wenn dem so ist, glaube ich eher, dass du diejenige bist, die irgendwelche Verarbeitungsprobleme hat.
Noch etwas: Man kann Behinderungen - egal welcher Art - nicht "schönreden". Behinderung ist das, was der Name schon sagt. Eine "Be-Hinderung" eben. Das heißt nicht, dass Behinderte Menschen zweiter Klasse sind. Sie brauchen eben sehr viel mehr Liebe, sehr viel merh Förderung und erfordern von ihren Eltern ein ganz besonderes Verantwortungsgefühl, weil sie in ihrer Selbstständigkeit immer eingeschränkt bleiben werden. Wer sich bewusst darauf einlässt, braucht sehr viel Mut und Kraft, aber auch sehr viel Geld! Und das meine ich ernst!
Es gibt ein paar gute Bücher zu diesem Thema.
Empfehlen kann ich dir "Ja, mein Kind ist anders" von Gertraud Finger.
Bei dir scheint in dieser Hinsicht noch "Auseinandersetzungsbedarf" zu bestehen.

 
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