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Evgeniy Kalinovskiy - stock.adobe.com
Kurz gesagt:
Blähungen sind in den ersten Lebensmonaten bei vielen Babys normal. Häufig steckt ein noch unreifes Magen-Darm-System dahinter. Verschluckte Luft kann die Beschwerden zusätzlich verstärken. Maßnahmen wie Bäuerchen machen, Bauchmassagen oder der Fliegergriff können vielen Babys Erleichterung verschaffen.

Warum haben Babys in den ersten Monaten häufig Blähungen?

In den ersten drei Lebensmonaten werden viele Babys von Blähungen und Bauchschmerzen geplagt. Grund dafür ist das meist noch ungeübte Magen-Darm-System, das sich erst daran gewöhnen muss, Milch zu verdauen.

In dieser Zeit können leicht Luftblasen im Darm des Babys entstehen, welche dann die Blähungen und Bauchschmerzen auslösen. 

 

Welche Anzeichen sprechen für Blähungen?

Die Kinder äußern die Schmerzen und das Unwohlsein durch Schreien. Sie ziehen die Beinchen an und haben einen aufgeblähten, teilweise sehr harten Bauch.

 

Warum spielt Luft im Bauch eine Rolle?

Je weniger Luft sich im Bauch befindet, desto angenehmer ist das für viele Babys. Verschluckte Luft kann Blähungen zusätzlich begünstigen und den Druck im Bauch erhöhen.

 

Wie kannst du verhindern, dass dein Baby zu viel Luft schluckt?

Beim Stillen und beim Trinken aus dem Fläschchen gelangt immer etwas Luft in den Magen. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, die Luftmenge möglichst gering zu halten.

 

Richtig anlegen beim Stillen

Beim Stillen ist eine gute Anlegetechnik wichtig. Sie kann dazu beitragen, dass dein Baby ruhiger trinkt und weniger Luft schluckt.

 

Das passende Fläschchen verwenden

Beim Füttern mit dem Fläschchen kann ein Modell hilfreich sein, bei dem während des Trinkens Luft in die Flasche nachströmen kann. Dadurch entsteht weniger Unterdruck und das Baby muss beim Trinken häufig weniger Luft schlucken.

 

Nach jeder Mahlzeit ein Bäuerchen machen lassen

Nach dem Trinken sollte dein Baby die Gelegenheit bekommen, ein Bäuerchen zu machen. So kann überschüssige Luft den Magen wieder verlassen.

 

Was hilft gegen Blähungen beim Baby?

Viele Eltern fragen sich, wie sie ihrem Baby bei Bauchschmerzen und Blähungen helfen können. Einige Maßnahmen werden von Babys häufig als angenehm empfunden.

 

Wärme für das Bäuchlein

Während oder nach der Mahlzeit kann ein warmes Dinkel-, Kirschkern- oder Körnerkissen auf dem Bauch als angenehm empfunden werden. Die Wärme kann dabei helfen, das Wohlbefinden zu steigern.

 

Bauchmassagen durchführen

Oftmals helfen auch regelmäßige Bauchmassagen mit einer Kümmelsalbe oder einem Bäuchleinöl: Du kannst beispielsweise bei jedem Wickeln ein paar Minuten mit den Händen kreisförmig im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel massieren. Dadurch wird der Darm angeregt und Luftblasen im Bauch in Richtung Darmausgang befördert. Viele Babys empfinden Druck auf den geplagten Bauch als angenehm. 

 

Kann der Fliegergriff bei Blähungen helfen?

Viele Babys empfinden sanften Druck auf den Bauch als angenehm. Deshalb wird häufig der sogenannte Fliegergriff empfohlen. Das Baby wird bäuchlings auf den Unterarm gelegt, das Köpfchen in der Ellenbeuge. Der Bauch liegt auf dem Ballen der Hand auf und erfährt auf diese Weise angenehmen Druck. Häufig können so die Winde abgehen.

 

Können Medikamente bei Blähungen helfen?

Es gibt auch Präparate aus der Apotheke, die Babys bei Blähungen helfen können. Sie enthalten den Wirkstoff Simeticon. Er bewirkt, dass sich die Luftblasen im Bauch auflösen. Die Blähungen lassen nach, Bauchschmerzen verschwinden und das Baby und die Eltern kommen zur Ruhe.

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Mutter stillt Ihr Baby
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