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Geschrieben von Aimeee am 19.07.2010, 15:26 Uhr

Tod von Haustieren ... wer kann helfen?

Hallo zusammen,
eventuell steht mir bald der schwere Abschied von unserer 10 Jahre alten Hündin bevor. (es wird so kommen, ob in ein paar Tagen oder Wochen ist nicht gewiss)
Schon allein der Gedanke treibt mir die Tränen in die Augen.
Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich damit umgehe/mich darauf vorbereite/Abschied nehme???

Es fällt so schwer, aber ich möchte auch nicht, dass sich das Tier quälen muss.

 
5 Antworten:

Sei dabei

Antwort von Die-kleine22 am 19.07.2010, 15:47 Uhr

Und nehme gemeinsam mit ihr Abschied und Erinnere dich an die schönen Momente mit ihr

Es ist ein Schwerer weg für euch beide

Genisse die Zeit die euch noch bleibt

Gehe viel Raus mit ihr am besten an euren Liebling Orten

Und Zeige ihr bitte nicht das du Trauerst Sonst Quällt sie sich noch mehr

Weil Tiere merken Sowas und Kämpfen dann gegen an wenn die Erlösung kommt

Ich fühle mit dir und Drücke dich ganz fest

Musste auch schon Abschied nehmen von meinen geliebten Hund



LG

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Re: Tod von Haustieren ... wer kann helfen?

Antwort von MamavRene am 19.07.2010, 15:54 Uhr

Hallo,

also richtige Tips (wenn man es so sagen darf und kann), kann ich Dir leider nicht geben, denn meiner Meinung nach, kann man sich auf so etwas nicht vorbereiten.
Ich mußte vor 2 Jahren meinen 7 Monate alten Kater einschläfern lassen (er hatte FIP) und 6 Monate später mußte ich (hochschwanger) den Hund meiner Eltern ebenfalls einschläfern lassen (meine Eltern waren zu diesem Zeitpunkt auf Gran Canaria auf Urlaub).
Obwohl ich bei beiden Tieren wußte dass es für sie das beste war, war es unglaublich schwer.
Besonders bei meinem kleinen Kater. Aber ich hatte mir damals bereits an dem Abend als wir mit ihm in die Tierklinik fuhren fest vorgenommen, dass ich ihn falls es etwas schlimmes sein sollte, nicht leiden lasse und er über die Regenbogenbrücke gehen dürfe (dies war ich ihm schuldig).
Freitags haben wir ihn dann wieder mit nachhause genommen und ich habe die ganze Nacht bei meiner kleinen Fellnase im Wohnzimmer gebracht und quasi schon angefangen Abschied zu nehmen (indem ich Dir das jetzt schreibe, laufen mir wieder die Tränen).
Samstags sind wir dann mit der Gewissheit in die Tierklinik gefahren um ihn zu erlösen (er hat weder gefressen noch getrunken). Im Nachhinein habe ich erfahren, dass wenn ich ihn nicht hätte gehen lassen, dann wäre er elendlich erstickt (er hatte die nasse Form von FIP und Wasseransammlung im Brustkorb).
Allerdings konnte ich nicht bei ihm im Behandlungszimmer bleiben. Zuerst hat sich mein Sohn, dann mein Mann und schließlich habe ich mich von ihm verabschiedet und bin dann, als alles vorbereitet war raus.

Bei dem Hund meiner Eltern war es etwas anderes (obwohl ich vorher noch gesagt hatte, dass ich ihn nicht mehr sehen möchte). Ich bin dann doch ins Behandlungszimmer und zu ihm. Allerdings hat er da schon nicht mehr auf mich reagiert. Als dann der Tierarzt kam und mir alles genau erklärte und auch meinte dass er keine Chance mehr hätte, habe ich den Entschluss gefaßt ihn gehen zu lassen). Diesmal bin ich bei ihm geblieben und habe gewartet bis er die erste Spritze (Beruhigungsspritze bekommen hatte). Unser Gismo ist also eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht (er hatte ein aktues Nierenversagen). Mittwochs sind meine Eltern geflogen und Freitags haben wir ihn gehen lassen.
Es war sehr schwer und ich bin meinem Onkel sehr dankbar, dass er sowohl beim Tierarzt als auch später im Haus meiner Eltern bei mir war.
Ganz vergessen tut man sein geliebtes Tier nie.
Aber der Gedanke dass es ihnen jetzt wieder gut geht und man sie irgendwann wiedersieht tröstet einen.
Naja meine kleine Fellnase hat mir ja eine bleibende Erinnerung beschwert, denn durch seine Krankheit und den ganzen Stress und der Trauer habe ich einige Male meine Pille vergessen und dann im Feb09 meine Tochter geboren. Also ist meine Maus quasi ein Geschenk von meinem Benji (zumindest hab ich mir das immer eingeredet, auch wenn es sich vielleicht blöde anhört).
Ich wünsche Dir viel Kraft und lass die Trauer ruhig zu, denn auch ein Tier hinterläßt eine Lücke und man vergißt es nie.
Sei bis zum Ende für Deinen Hund da, denn er spürt ob er plötzlich alleine gelassen wird (diese Kraft hatte ich bei meinem Benji leider nicht).
Ich habe etwas weiter unten ein Gedicht gepostet, vielleicht hilft es etwas.

LG

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Re: Tod von Haustieren ... wer kann helfen?

Antwort von Pamo am 19.07.2010, 16:01 Uhr

Menschen gehen sehr unterschiedlich damit um. Mein persoenlicher Ansatz ist der Folgende (muss nicht fuer dich richtig sein):
Ich bespreche die Einschlaeferungsmethode mit dem Tierarzt, um die richtige Methode fuer den vorliegenden Fall zu finden. In allen Faellen bekommt das Tier zunaechst ein langsam wirkendes Betaeubungsmittel. Waehrend dieses wirkt, bin ich dabei, halte es, streichele es und spreche mit ihm. Wenn das Tier fest eingeschlafen ist, kommt der Tierarzt zurueck in den Behandlungsraum und wir sprechen ab, wann ich bereit bin fuer die Einschlaeferungsspritze. Ich bin dabei und begleite das Tier bis das Herz aufhoert zu schlagen. Wenn es tot ist, gehe ich hinaus, der Tierarzt bereitet das Tier auf den Heimtransport vor (Blase entleeren etc.), wenn ich es mitnehme. Oder es bleibt zwecks Einaescherung direkt in der Praxis.
Mir hilft es, dabei zu sein, weil ich sicherstellen will, dass das Tier einen liebenden Abschied hat. Und mir hilft es ganz allgemein, zu wissen, dass ich dem Tier Leid erspare, indem ich es erloese bevor es ein langes Leiden beginnt.

Viel Glueck.

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Re: Tod von Haustieren ... wer kann helfen?

Antwort von Bommelkappe am 19.07.2010, 16:45 Uhr

Hallo,
wir mußten letztes Jahr im Oktober auch unsere Hündin einschläfern lassen.Sie hatte Leberkrebs und es ging ihr den letzten Tag sehr schlecht.Noch in der Nacht kam unser Tierarzt und hat sie erlöst.Wir waren bei ihr und sie konnte ganz friedlich in ihrem Körbchen zu Hause einschlafen.Ich wünsche Dir alles Gute und vor allem viel Kraft.

Liebe Grüße
Bommel

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Re: Tod von Haustieren ... wer kann helfen?

Antwort von amadeus_hates_music am 22.07.2010, 2:52 Uhr

Mir helfen folgende Gedanken:

"Ein Tier hat nicht unser Zeitgefühl. Noch 'einen schönen Sommer' zu haben bedeutet ihm deshalb nichts."

und wenn das Tier gegangen ist:

"Er/Sie hat dich immer geliebt und beschützt. Dich jetzt 'von oben' leiden zu sehen und dich nicht mehr trösten zu können ist mehr als unfair"

Gott sei Dank dürfen wir Tiere erlösen.

Jetzt werde ich ketzerisch:
Wir dürfen die Tiere ihren letzten Gang auch alleine gehen lassen.
Ein cooler Tierarzt ist allemal besser im Sterbeprozess als ein völlig ausflippender Tierbesitzer.

Ich habe keine befriedigende Antwort.

Ganz viel Kraft und Mut,

ahm

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