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Geschrieben von marfa am 28.09.2015, 12:00 Uhr

Angststörung

hallo an alle, hab mich nun entschlossen mal hier zu posten auch um zu sehen, ob es andere gibt, denen es ähnlich geht. Ich bin fast 34 Jahre alt und in der 15. Woche schwanger. Es ist mein drittes Kind. Mein Großer ist bereits 13, der "Mittlere" ist 5 Jahre alt. Ich hatte schon als Kind viele Ängste. Die größte war, dass meine Mutter stirbt. Sie war mal für ca. 10 Tage im Krankenhaus wegen Mandeln und ich habe täglich nur geweint und aus dem Fenster geschaut ob sie kommt. Konnten sie nicht besuchen, weil wir kein Auto hatten. Das so als Beispiel. Meine Eltern haben sich getrennt, da war ich ca. 1,5 Jahre. Der neue Mann meiner Mutter, den sie geheiratet hat als ich ca. 7 Jahre war, hat mich und meine große Schwester sexuell mißbraucht. Dies ist erst rausgekommen als ich 16 war. Ich habe seit ich 23 bin immer wieder aufflammende Phasen, wo ich mehr Angst habe an Krebs zu erkranken. Dann habe ich immer wieder gute Zeiten dazwischen. Habe auch damals eine Therapie gemacht. Nun seit ich jetzt schwanger bin, bin ich nur noch depressiv. Erst habe ich mich über die ss so erschrocken, obwohl die gewollt war. Habe mir alle möglichen Gedanken gemacht. Dann stand ein Verdacht auf Hirntumor bei meinem Mittleren im Raum. Das hat mich so was von den Socken gehauen, dass ich bis heute nicht richtig raus bin aus dem Loch. Der Verdacht hat sich nicht bestätigt, aber die 5 Wochen, die zwischen der Äußerung des Arztes und MRT lagen, waren die Hölle für mich. Ich versuche jetzt positiv zu denken, es ist ja alles gut und ich habe gar keinen Grund traurig zu sein, aber ich kann es nicht. Immer habe ich das Gefühl, was Schlimmes wird passieren. Vor allem Krebs. Davor habe ich eine furchtbare Angst. Hab das Gefühl ich hätte nicht mehr lang zu leben. Obwohl kein Grund dazu besteht. Ich freue mich über nichts mehr. Habe starke Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereicht, die in den Kopf ziehen. Quäle mich nur durch den Tag und bin froh wenn ich abends schlafen gehen kann. Na ja. Ich wollte nur mal ein bisschen jammern und evtl. kennt ihr ja sowas und habt einen Rat für mich. War ein Mal in der Familienberatungsstelle und muss Do. wieder hin. Aber das sind nur so Gespräche. Ich weiss nicht, ob es mir auf Dauer hilft. Danke euch.

 
9 Antworten:

Re: Angststörung

Antwort von Trini am 28.09.2015, 12:10 Uhr

Für das Schulter-Nacken-Problem würde ich dir zu einem guten Manualtherapeuten raten.
Blockaden in dem Bereich können psychische Probleme durchaus verschlimmern.

Ansonsten hilft dir wahrscheinlich nur eine richtige echte Psychotherapie.
Also ab zum Arzt!!!!

Trini

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Re: Angststörung

Antwort von marfa am 28.09.2015, 12:14 Uhr

danke, bin seit Jahen in physiotherapeutischer Behandlung. Mache momentan Osteopatie. Mir hilft auch keine Schmerztablette. Ja Psychotherapie brauche ich dringend. Nur bei uns in der Gegend gibt es kein Therapieplatz... Danke dir nochmal.

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Re: Angststörung

Antwort von Bivi76 am 28.09.2015, 12:27 Uhr

Liebe marfa,

bitte geh sofort zum Arzt und erzähl ihm das alles! Du brauchst dringend eine Gesprächstherapie bzw vielleicht wäre vor der Entbindung noch ein stationärer Aufenthalt drin. Die Wartezeiten zZ betragen ca. ein Vierteljahr.

So ist das kein Zustand, zumal da bald wieder ein neuer Mensch ist, um den du dich kümmern musst! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das nicht einfach ist. Aber der Klinikaufenthalt und Gesprächstherapie waren für mich das Beste überhaupt!

Alles Gute!

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Re: Angststörung

Antwort von marfa am 28.09.2015, 12:36 Uhr

oh Gott Klinik? Zu welchem Arzt soll ich denn? Meine Frauenärztin weiss davon und hat mich zu einer Psychiaterin geschickt. Diese konnte mir nur Tavor für den Notfall geben. Hab ich nicht genommen. Ansonsten sagte sie es gibt keine Möglichkeit in der Schwangerschaft. Antidepressiva würden nicht gehen. Welche Klinik wäre das? Ich kann aber meinen 5jährigen eigentlich nicht allein lassen...

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Re: Angststörung

Antwort von zita am 28.09.2015, 14:16 Uhr

Hallo Du,

natürlich gibt es Behandlungsmöglichkeiten - auch medikamentöse - in der Schwangerschaft. Geh bitte nochmal zu einem Arzt deines Vertrauens - Hausarzt oder Gyn oder Psychiater - und lass Dir helfen und Dich noch mal an einen kompetenten Psychiater verweisen. Unbedingt!!

Hier noch eine sehr gute Hilfeseite im Internet: schatten-und-licht.de dort kannst Du auch Unterstützung und Hilfe bekommen. Dort sind alles Frauen die während oder nach der Schwangerschaft mit psychischen Problemen zu kämpfen haben!

Lg zita

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Re: Angststörung

Antwort von Bivi76 am 28.09.2015, 16:26 Uhr

Ich war damals als erste Anlaufstation bei meinem Hausarzt.

Vielleicht versuchst du dann wenigstens eine Mutter-Kind-Kur zu bekommen. Aber da kenn ich mich nicht aus. Zumindest kannst du dann deinen 5Jährigen mitnehmen. Frag mal im Forum Mutter-Kind-Kur oder wie gesagt geh am besten zu deinem Hausarzt.

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Re: Angststörung

Antwort von leaelk am 29.09.2015, 20:58 Uhr

Schon mal über eine Traumatherapie nachgedacht?
Schmerzen, gegen die kein Schmerzmittel hilft sind gerade bei traumatischen Erfahrungen (Mißbrauch) oft Erinnerungsschmerzen.

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Re: Angststörung

Antwort von marfa am 30.09.2015, 10:47 Uhr

ich habe ja vor 10 Jahren eine gemacht. ich muss evtl. meinen alten Therapeuten anrufen. bei dem hab ich wohl die grössten Chancen einen Platz zu bekomnen. ist echt schwierig bei uns. und ich hoffe auch ein bisschen, das es nach der Geburt des Babys besser wird. aber mir ist bewusst, dass ich Hilfe brauche. solche erfahrungen vergisst man wohl nicht einfach so...

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Re: Angststörung

Antwort von katschnuffel am 06.10.2015, 20:54 Uhr

War gerade auf der Suche ob es ähnliche Fälle gibt. Mh. Ich leide seit meiner Sepsis 03.2012 unter Angst- und Panikattacken. Bisher habe ich noch keinen Therapeuten gefunden, bei dem ich mich wirklich fallen lassen konnte. Ständige Angst,dass man etwas Schlimmes übersieht, bedingt durch Schmerzen im ganzen Körper, die keiner erklären kann. Es gab mehr als genügend Tage, wo ich Verständnis für Menschen hatte, die nicht mehr wollten. Mein Motor sind meine Männer (3,7,35), dennoch kommen Schmerzen kommt die Angst. Habe seit 8,Wochen Probleme mit dem Magen und Muskeln und Brusts hmerzen. Herz, Brüste und Unterbauch ohne Befund. Dennoch Schmerzen unter den Brüsten und den Achseln, ständiges Druckgefühl. Es laufen noch Untersuchungen, aber in einem Moment kann ich mich beruhigen und im nächsten ... Kommt die Krebsangst und die Angst vor einer erneuten Sepsis. Tavor habe ich auch, aber bisher lieber wegen der Magenprobleme verzichtet..do mrt für Schulter bzw. Oberkörper und am 23.11. Eine Magenspiegelung..... Ach. Kopf hoch. Versuche deine Kinder als Motor zu nehmen. Wenn.du willst schreib mir. Ich bin kein Therapeut, aber vielleicht hilft uns beiden darüber zu schreiben. Fühl dich gedrückt! Lg
Katschnuffel

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