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Beitrag aus dem Forum:

Dipl.-Sozialpädagogin Sylvia Ubbens

Vom Groß- und Starkwerden

Fragen rund um die Erziehung vom
Kleinkind- bis ins Grundschulalter
beantwortet auf dieser Seite

Sylvia Ubbens

Dipl.-Sozialpädagogin
 

Angszustände?

Frage von yviyama  -  19.09.2006
Hallo Frau Schuster,
vielen Dank erstmal, dass Sie mir schon so manchen wertvollen Rat gegeben haben!
Wir haben entweder momentan eine schwierige Phase oder mein Sohn hat einfach Angst.
1.) Wir hatten bis vor 2 Monaten ziemlich feste und geregelte Schlafenszeiten. Er ging abends ca. um 22 Uhr ins BEtt und stand morgens zwischen halb neun und neun auf. mittags hat er ungefähr eine Stunde geschlafen.
Jetzt ist es so, dass er mal um zehn oder halb elf schlafen geht (das geht dann zwei bis drei Tage so) und dann fällt er müde schon mal um halb neun ins Bett. Nach ein paar Tagen wechselt das dann wieder. Er schläft dann manchmal nur neun Stunden in der Nacht und manchmal fast zwölf. Seit diesen zwei Monaten hat sich bei uns so nichts verändert. Er hat sonst abends dem Sandmännchen gewunken, bevor er schlafen gegangen ist. Wenn wir das momentan machen, hat er gleich Tränen in den Augen und muss zum Weinen anfangen. Er schläft manche Nacht durch bis früh und manche Nacht kommt er zwischen 3 und 5 mal und ist ganz arg unruhig. Manchmal steht er einfach auf und will etwas zu trinken. Aber das ist alles völlig unterschiedlich. Und scheinbar komplett durcheinander.
2.) Mein Sohn kommt fast täglich mit Kindern (zwischen 2 und 6 Jahren)zusammen. Sie spielen draußen. Wenn wir uns mit gleichaltrigen (1,5 Jahre) treffen, können die meist nicht so zusammen spielen.
JEtzt das Problem. Wenn wir zum Arzt gehen, schreit er wie verrückt, schon fast hysterisch. Und ich kann ihn nicht beruhigen. Er deutet immer zur Türe und will gehen. Manchmal fängt es schon im Wartezimmer an und er schreit, wenn anderer aufgerufen werden und gehen. Wenn wir im Parkhaus sind und einen etwas düsteren Gang entlang laufen müssen, schreit er auch.
Heute hat unsere erste Musik-Stunde angefangen. Es waren fast zehn Kinder in seinem Alter. Er fing schon an zu schreien, als wir das Haus betraten. Wir mussten in Keller runter (war aber alles schön bunt gestaltet) war es aus. Wir mussten wieder raus, wo er unbedingt seine Schuhe anziehen wollte und zum Auto wollte. Wir konnten nicht fahren, weil wir eine Bekannte dabei hatten, die mit Ihrem Sohn in der Musikstunde blieb. Irgendwann hat er sich aussen beruhigt und wollte wieder rein. Er wollte in Keller runter und in diesen Raum rein, wo alle gesungen haben. Als wir rein gingen und ich die Türe schließen wollte, fing er wieder an, wie verrückt zu schreien. Das sind solche Beispiele. Ich bin doch immer bei ihm. Es ist ihm noch nirgends etwas passiert und ich lasse ihn nirgends alleine!
Hat er Angstzustände? Wie kann ich ihm helfen, nicht so leiden zu müssen? Ich glaube nicht, dass es Trotz ist!
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Yvonne

Angszustände?

Antwort von Ch. Schuster  -  20.09.2006
Hallo Yvonne
Vermutlich befindet Ihr Sohn sich kurz vor einem weiteren Entwicklungsschritt, der ihn vorübergehend verunsichert, weil er ihn geistig schon vollzogen hat, aber körperlich noch nicht umsetzen kann.
Bringen Sie ihn möglichst jeden Abend um die gleiche Zeit in sein Bett, wo er dann nach dem tägl. gleichen Einschlafritual noch ein wenig -je nach Müdigkeit- mit weichem Spielzeug spielen und entspannende Musik hören darf. Lassen Sie zusätzlich ein kleines (Steckdosen-)Nachtlicht brennen und stellen Sie einen auslaufsicheren Trink(lern)becher mit wenig Wasser in seine greifbare Nähe. Wacht er unruhig auf, erinnern Sie ihn mit tröstenden Worten von Ihrem Bett aus daran, dass Sie ach schlafen.:-)
Schenken Sie ihm ein Bilderbuch über den Arzt, wie z.B. "Sag mal aaahh!" und/oder einen Doktor-Koffer, sodass er entweder Sie oder ein Kuscheltier untersuchen darf, während er selbst (auf Ihrem Schoß?) untersucht wird. Bitten Sie ggf.den Kinderarzt, möglichst keinen weißen Arztkittel zu tragen.
Bereiten Sie Ihren Sohn jeweils auf die unterschiedlichen Unternehmungen und Besuche vor, damit er weiß, was auf ihn zukommt.

Viel Erfolg, liebe Grüße und: bis bald?

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