März Mamis

Forum März Mamis 2017

Zu viel Milch... Noch jemand? - Tipps für Still-Apps?

Thema: Zu viel Milch... Noch jemand? - Tipps für Still-Apps?

Bevor wir unsere Reise antreten wollte ich mich nochmal melden. Es ist so schön, von den vielen Märzbabys und verliebten Märzmamas zu lesen, da wird einem ganz warm ums Herz! Wir haben derweil unser erstes Problem... Ich weiß, dass es mehr Frauen gibt, die zufüttern müssen oder nicht stillen können, aber zu viel Milch zu haben ist auch anstrengend. Mein kleiner Mann und ich zeigen alle Symptome. Die Milch schießt in einer Fontäne aus der Brust, auch zwischen den Mahlzeiten läuft alles aus. Die Brust ist vorm Stillen knüppelhart. Der kleine drückt am Anfang des Stillens die Brust weg, verschluckt sich, hat einen Blähbauch und grünen Stuhlgang. Er hat sehr gut zu genommen (in einer Woche 300g). Ich kenn das von großen, da hat es sich zum Glück schnell eingespielt, hoffentlich klappt es diesmal auch. Ich stille nur noch eine Seite und streiche die andere Seite minimal aus, wenn es sonst zu viel wird. Vielleicht muss ich auch zwei/drei Mal hintereinander die selbe Seite nehmen. Und ich lasse zu Beginn immer etwas Milch in eine Windel laufen bevor ich ihn anlege, damit er mit dem Druck klar kommt. Hat noch jemand das Problem? Wie geht ihr damit um? Nutzt jemand von euch eine Stillapp? Ich hatte beim großen kurzzeitig eine um das stillen zu dokumentieren. War wie gesagt nicht lange nötig. Aber ich weiß den Namen nicht mehr. Hat jemand von euch einen Tipp? Hoffentlich spielt sich alles schnell ein. Hab ja leider ab morgen keine Hebi mehr...

von Ani.Me am 26.03.2017, 12:49



Antwort auf Beitrag von Ani.Me

Oh man, wenn es so einfach ginge, würde ich jetzt sagen, pumpe mal was ab und reiche es rüber. Gehöre leider zur anderen Gruppe. :(

Mitglied inaktiv - 26.03.2017, 13:28



Antwort auf diesen Beitrag

Ja, wenn es so einfach wär. Man kann ja sogar MuMi spenden, aber ich fühl mich eh schon wie eine Milchkuh :-( pumpen müsst ich grad gar nicht. Ich schau meinen süßen Buben an, höre ein (irgendein!) Kind weinen oder auch gar kein Anlass und es läuft. Meine stilleinlagen versagen auch zu oft. Und der Junior spuckt natürlich das zu viel wieder aus. Wenn wir stillen sind etwa 10 Windeln im Einsatz :-O und trotzdem ziehen wir uns dauernd um... fürs aufwärtsstillen bin ich nicht sportlich genug :-D Ich drück dir die Daumen, dass es sich bei euch schnell einpendelt :-*

von Ani.Me am 26.03.2017, 14:36



Antwort auf Beitrag von Ani.Me

Oh ja, hier! Zwar nicht bei diesem Kind, dafür vom großen Kind. Gegen den starken Milchspendereflex kannst du nicht viel machen. Versuch mal, dich beim Stillen nach hinten zu lehnen, damit ihm die Milch jicht in den Mund spritzt. Im Liegen ist es auch oft besser. Oder in der Foodball Haltung. Da ist oft das Anlegen auch leichter. Gegen zu viel Milch kannst du das ein oder andere versuchen. Pfefferminztee soll helfen (bei mir leider nicht). Alternativ Salbeitee. Jeden Tag ein bis zwei Tassen über den Tag verteilt. Homöopathisch kannst du Phytolacca (Schreibweise nicht mehr sicher) nehmen. Dreimal täglich. Ich musste allerdings nach ein paar Tagen absetzen, weil ich dann schon zu wenig Milch hatte. Kühlen nach dem Stillen hemmt die Milch Bildung. Also nach dem Stillen mit nem Kühlpack oder einem feuchten Tuch so fünf Minuten kühlen. Nicht zu lange, damit keine Staus entstehen. Versuchen kannst du auch die Brüste jeweils nicht "leer" trinken zu lassen um der Brust zu signalisieren, dass sie aufhören muss zu produzieren. Also schon immer die Seiten im Wechsel bzw auch beide Seiten beim Stillen geben, aber eben nicht leer trinken. Eher mit BH als ohne sein. Bewegung und "Freiheit" fördern die Milch Bildung. Ansonsten machst du ja schon viel und richtig. Gerade wenn die Brüste so voll und prall sind ist das Anlegen schwer. Meiner hat sich dann auch immer verschluckt und gemeckert. Er tat mir richtig leid. Aber zugenommen hat er immer ordentlich. Da brauchte ich mir keine Sorgen machen. :D Bestimmt hast du es irgendwo schon mal erwähnt, aber wohin geht denn die Reise? :)

von sarahT am 26.03.2017, 14:54



Antwort auf Beitrag von Ani.Me

Hallo aus dem Februar Meine Maus ist jetzt 37 Tage alt und wir haben auch (wieder) das Problem mit zu viel Milch... Es ging schon im KH los. Da musste ich noch abpumpen und hatte immer überdurchschnittlich viel (laut den schwestern) in der Flasche. Dann hatte es sich kurzzeitig eingependelt und jetzt hat sie gerade nen Schub oder so... tagsüber kommt sie ca alle 2 bis 3 Stunden. Ab 17 uhr ist aber fast dauernuckeln angesagt bis 20/21 uhr und dann schläft sie 5 bis 7 Stunden... trinkt dann gegen 4 immer 15 Minuten aus einer Brust und pennt nochmal 2 Stunden. Diese große pause macht es uns beiden schwer... Sobald sie angesaugt hat schießt es raus... Sie hält dann schon nur noch den Mund auf... Die Brust die ich ihr nachts nicht gegeben habe pumpe ich dann manchmal morgens ab um mir eine kleine notfallreserve anzulegen. Teilweise kommen da jetzt schon aus einer Brust 100ml zustande... Ich hoffe, dass sich das dauergenuckel abends bald wieder einstellt und es sich dann wieder einpendelt. Schlafe nachts schon mit Handtüchern vor den brüsten x) Welche Hilfe erhoffst du dir von einer App?

von Drachenfrosch am 26.03.2017, 15:01



Antwort auf Beitrag von Ani.Me

Ich war auch beim ersten ein Milchkuh Das fand ich auch anstrengend... Ich habe auf Handtüchern geschlafen, um nicht jede Nacht das Bettzeug wechseln zu müssen und bin permanent ausgelaufen. Nach zwei bis drei Wochen wurde es besser und meine Brust hat realisiert, dass da wirklich nur ein Kind Hunger hat. Ich würde auch versuchen, vor dem Stillen auszustreichen, damit der Kleine nicht so überfordert ist. Und nur so viel, dass kein Milchspendereflex ausgelöst wird. Abpumpen auf keinen Fall, das regt die Milchbildung ja an. Neben Pfefferminztee kann auch Salbeitee helfen. Der Blähbauch könnte daher kommen, dass er nur viel von der Vordermilch erwischt, da soll es tatsächlich helfen, jeweils nur eine Seite zu stillen. Phytolacca-Globuli hatten bei mir nicht so viel geholfen, aber probieren kannst Du es ja trotzdem. Du kannst auch mal Bergauf-Stillen probieren (s. Google)... Viele beneiden einem, wenn man so viel Milch hat, aber ich fand es auch nicht nur angenehm - und bin gespannt, wie es bald mit dem Zweiten wird.

von JoSam am 26.03.2017, 16:17



Antwort auf Beitrag von Ani.Me

Hallo aus dem Okt.'16! Ich hatte das Problem auch...alles versucht: von verschiedenen Stillpositionen über Tees bis hin zu kühlen usw. und nichts half. Ich war ständig nass, konnte keine Minute den BH ausziehen und habe nachts mit Mullwindeln im BH geschlafen, wenn ich nicht vor Schmerzen wach gelegen habe... Mausi hat sich auch ständig verschluckt und war dann auch nass.... wirklich unangenehm ist das. Naja, nach acht Wochen war es dann gut und bis jetzt läuft das Stillen super. Sie ist fast 6 Monate alt. Schön ist, dass man genug hat...aber blöd ist es manchmal trotzdem. Also...halte durch, es wird besser =)

von Tess91 am 26.03.2017, 20:45



Antwort auf Beitrag von Ani.Me

Danke für eure vielen Antworten! Stimmt, den Pfefferminztee hatte ich ganz vergessen. Das teste ich noch! Obwohl ich wirklich mehr als genug habe, hat man ja doch die Angst, dass es plötzlich zu wenig sein könnte... Ich hatte bei meinem ersten Kind eine tolle App, bei der man ganz unkompliziert eingeben konnte mit welcher Seite man wann gestillt hat. Es war zwischenzeitlich so viel, dass ich zwei, drei mal hintereinander dieselbe Brust gegeben habe und die andere nur minimal ausgestrichen habe. Es hat sich zum Glück relativ zügig gegeben. Hoffentlich klappt es diesmal auch bald - im Augenblick ist es doch nervig... PS: wir machen nicht direkt Urlaub. Meine Schwiegermutter ist erkrankt und wir verbringen die nächsten Wochen bei der Familie meines Mannes im Norden. Mein Mann hat eine Ferienwohnung gemietet damit wir alle vier für die nächsten Wochen bleiben können.

von Ani.Me am 26.03.2017, 21:21