Februar Mamis

Forum Februar Mamis 2016

Stillprobleme

Thema: Stillprobleme

Hallo ihr Lieben, meine Tochter ist jetzt 3 1/2 Wochen alt. Wir hatten nicht den besten Still-Start (wunde blutige Brustwarzen) und mussten im Krankenhaus schon zufüttern. Wir füttern auch zu Hause noch zu weil ich auf Grund von schmerzenden Brustwarzen gar nicht so oft stillen kann, wie sie trinken möchte. Salbe und Multi Mam Kompressen helfen zwar kurzfristig aber dauerhaft bringt das auch nicht viel. Selbst Stillhütchen bringen nur bedingt Linderung. Geht es jemandem ähnlich? Und wie löst ihr das Problem? Es heisst ja immer das Kind darf so oft und lange trinken wie es will...aber wie wenns weh tut?? Richtig anlegen tu ich meiner Meinung nach schon. Liebe Grüße

von Lohi2006 am 23.03.2016, 08:45



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Guten Morgen , Ja da geht leider jede Frau durch aber das einzige was du meiner Meinung tun kannst ist einfach durchhalten. Ich habe auch mit schmerzen, Wunden und blutigen Brüsten gestillt.. Und jetzt hat es sich Gott sei dank ausgezahlt Durchhalten ist angesagt es ist nicht mehr lange bis zur schmerzfreien Stillzeit...

von Opabas_45 am 23.03.2016, 08:57



Antwort auf Beitrag von Lohi2006

Ja, kenne ich zu gut! Ich kämpfe auch immer noch mit der linken Seite und bin vor allem nachts sooo empfindlich, dass ich drauf und dran bin, abzustillen. Er hat mir auch schon so nen kleinen Knubbel abgefuttert. Da ist ein Loch!!! Daraufhin habe ich mir eine Pumpe verschreiben lassen. Half zwar, habe ihn dann wieder angelegt und zack, sind die Schmerzen wieder da. Habe heute Bepanthen drauf gemacht, in der Hoffnung, dass es hilft. Wasche es dann vor dem Füttern ab. Augen zu und durch oder irgendwann doch Flasche geben, sage ich mir.

von tajulein am 23.03.2016, 09:36



Antwort auf Beitrag von Lohi2006

Hallo. . &4;ch kann mich Opabas nur anschließen.. es tut Anfangs weh bis sich die Haut auf der brustwarze verhärtet und man somit Schmerzfrei stillen kann. Nun ist es aber auch wichtig richtig anzulegen. Hattest du zuvor schon stillerfahrung?? Wenn nicht würde es dir helfen es mal von einer Stillberaterin anschauen zu lassen, denn falsches anlegen führt IMMER zu Wunden und schmerzenden Brustwarzen. Mein kleiner wird am Samstag 3 wochen und wund sind meine Brustwarzen nicht mehr.. es tut nur noch die erste 5 Sekunden Beim ansaugen bissl weh.. benutze multi mam und Lanolin salbe.. stille aber ganz normal.. auch als es richtig weh tat hat mir nur anlegen und anlegen geholfen.. sogar die Muttermilch antrocknen lassen, hilft wunder bei den brustwarzen..

von Melek2013 am 23.03.2016, 13:39



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Hallo, ich melde mich mal aus dem Novemberbus 2014. Ich hatte auch die ersten sechs Wochen lang schlimme Schmerzen, die sich überhaupt nicht von Salbe, Multi Mam, Hütchen, Heilwolle, Teebeuteln und was meine Hebi mir alles empfohlen hat, beenflussen ließen und sich schließlich als Infektion herausgestellt haben. Also vielleicht könnte Dir auch ein Abstrich beim FA weiterhelfen. Nachdem ich ein Antibiotikum bekommen hatte, wurde es schlagartig besser. Nach etwa einem Jahr ging es dann wieder los und stellte sich (wieder nach wochenlanger Lösungssuche) schließlich als Ekzem heraus, das erst mit einer Cortisonsalbe wieder besser wurde. Lanolin ist übrigens ein starkes Allergen, das manchmal solche Ekzeme auslösen kann, die sich teilweise schwer von "normalen" wunden, blutigen Brustwarzen unterscheiden lassen. Falls Du Lanolinsalbe benutzt, könntest Du mal schauen, ob der Multi Mam Balsam Dir besser hilft, der ist ohne Lanolin. Ach ja, und Pilzinfektionen lassen sich manchmal schwer von Ekzemen unterscheiden. Da sowohl Cortison als auch Antimykotika zu einem gewissen Grad antientzündlich wirken, können auch Pilze zunächst auf Cortison und Ekzeme zunächst auf Antimykotika reagieren und besser werden - aber nicht vollständig abheilen, weil es ja nicht die richtige Behandlung ist. Also wenn Du eins davon bekommen solltest und es nur ein bisschen, aber nicht richtig hilft, dann ist nicht unbedingt das Problem so hartnäckig, sondern vielleicht einfach nur die Diagnose und das Medikament falsch. Ich würde Dir raten, zum Arzt zu gehen, ihn konkret auf Infektionen und Ekzeme anzusprechen und um Abklärung zu bitten, ggf. auch um Überweisung zum Hautarzt. Von selbst hat mir damals keiner von denen geholfen, die haben nur ihre Standardlösungen ausgepackt, und als die nicht halfen, sollte ich halt abstillen; ich wurde erst von einer Stillberaterin und einem Heilpraktiker auf die jeweils richtigen Lösungen aufmerksam, und erst als ich quasi selbst die Diagnosen mitgebracht habe, bekam ich auch Hilfe. Noch zum Ekzem: Cortisonsalbe darf Deine Tochter natürlich beim Stillen nicht aufnehmen. Meine war zu dem Zeitpunkt schon groß genug, um ein paar Stunden ohne Stillen auszukommen, so dass ich dann direkt nach der morgendlichen Stillmahlzeit die Salbe aufgetragen und mittags wieder abgewaschen habe, bevor sie das nächste Mal getrunken hat. Da Du ja ohnehin zufütterst, wäre das ggf. auch eine Möglichkeit, eine ausreichend lange Stillpause zu überbrücken, falls Du eine Salbe brauchst. Ich schreibe Dir das nur, damit Du diese Lösung ggf. vorschlagen kannst, falls Du sowas hast. Denn auch in dem Punkt habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Arzt zunächst meinte, Cortison auf der Brust, das ginge ja während der Stillzeit nicht, und erst nach einer Weile kam er auf die Idee, mal zu fragen, ob es die Möglichkeit einer längeren Stillpause gäbe. Ist immer noch besser als abzustillen (wenn Du nicht abstillen möchtest). Sorry für den langen Text - ich habe nun mehrfach die Erfahrung gemacht, dass es einfach richtig schwer ist, Informationen und Hilfe bei ungewöhnlicheren und hartnäckigeren Stillproblemen zu bekommen, auch bei Hebammen, Stillberaterinnen und hier im Expertenforum und dass es einfach schrecklich ist, so alleingelassen zu sein, deshalb das hier einfach noch zur Ergänzung, vielleicht hilft es ja Dir oder einer anderen Mutter, die an den hartnäckigen Schmerzen verzweifelt. So, und nun wünsche ich Dir, dass das alles gar nicht nötig ist und Deine Brust sich bald einfach wieder erholt Alles Gute und viel Glück!

von Glaseule am 23.03.2016, 13:44



Antwort auf Beitrag von Glaseule

Wow das hast du toll geschrieben. Ich hatte z.b. nen pilz und die kleine dadurch mundsoor. Hat zwar nicht getrunken..aber genuckelt... Hatte echt heftigste schmerzen...

Mitglied inaktiv - 23.03.2016, 22:29



Antwort auf Beitrag von Lohi2006

Was Melek zum Anlegen und der Stillberaterin geschrieben hat, ist auch echt wichtig und wäre vielleicht noch vor oder parallel zum Gang zum Arzt dran. Google mal "Asymmetrisches Anlegen"; z. B. bei Stillkinder.de gibt es da auch eine gute Anleitung, aber das ganz richtige, schmerzfreie Anlegen (nachdem die Infektion weg war) habe ich trotzdem erst mit Hilfe der Stillberaterin hinbekommen. Such Dir am besten eine mit IBCLC-Ausbildung, die sind am besten ausgebildet und damit habe ich mit Abstand die besten Erfahrungen gemacht (oh Gott, wenn ich das so schreibe, merke ich erst, was für eine Odyssee das alles war... ).

von Glaseule am 23.03.2016, 13:50



Antwort auf Beitrag von Lohi2006

Hey, ich habe im Februar 2015 meine Tochter geboren und hatte auch stillprobleme. Mir wurde mal gesagt, das die Brust immer nur durch falsches anlegen wund wird. Lass dir doch einfach eine Milchpumpe verschreiben und wenn die Brust wieder heil ist, versuchst du es einfach nochmal. So hatte ich es gemacht. LG anne

von Sangara am 23.03.2016, 18:14



Antwort auf Beitrag von Lohi2006

Danke für eure Antworten. Vielleicht schau ich mich tatsächlich mal nach einer Stillberaterin um. Ich will ja stillen...also muss es ja irgendwie gehen. Ich finde auch, dass das Thema Stillen in den Krankenhäusern etwas zu kurz kommt...war zumindest bei mir so. Hätte man von Anfang an die richtige Betreuung gehabt, wärs evtl. besser gelaufen. Aber was solls Augen zu und durch

von Lohi2006 am 24.03.2016, 12:28