Annina Dessauer, Kurberaterin

Mutter-Kind-Kuren

Annina Dessauer, Kurberaterin

   

Antwort:

Familienkur

Hallo, warum wurden Ihnen denn von einer Kur abgeraten und wie kam man auf eine "Familienkur"? Familienkuren in dem Sinne gibt es nur in Ausnahmefällen, hier muss ein chronisch krankes Kind in der Familie leben, ein Kind verstorben sein oder ein behindertes Kind in der Familie leben.

Wenn beide Eltern sich die gleiche Erziehungsverantwortung teilen kann ein "gesplitteter Antrag" gestellt werden, für den Papa mit mindestens einem Kind, mit der Mutter mit mindestens einem Kind (sprich es müssen mindestens 2 Kinder im Haushalt leben, die Erziehungsverantwortung muss dabei zur Hälfte beim Vater liegen). Dann kann man eine gesplittete Kur stellen und somit die ganze Familie zu einer Maßnahme im gleichen Haus beantragen. Funktioniert das nicht oder sind nicht die Grundvoraussetzungen für die Beantragung einer gesplitteten Maßnahme gegeben, kann der Vater bei der Krankenkasse eine ambulante Badekur beantragen. Hierfür muss allerdings Urlaub genommen werden und für die Unterbringung zahlt die Krankenkasse nur maximal 13 € pro Tag dazu.

Viele Grüße Annina Dessauer

von Annina Dessauer am 11.02.2013

 
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