Kryozyklus - Entzündung im Körper für den Transfer problematisch?

Dr. med. Christoph Grewe Frage an Dr. med. Christoph Grewe Frauenarzt

Frage: Kryozyklus - Entzündung im Körper für den Transfer problematisch?

Ich bin in einem Kryozyklus, stimuliere mit Estrifam und Progesteron vaginal. Ich habe eine entzündete Stelle im Mund, die im September schon einmal mit Antibiotika behandelt wurde, aber sich seither wieder verschlechtert hat. Ich weiß nicht, ob sie derzeit wieder eine Antibiotika-Behandlung "brauchen" könnte, da sich die fachärztliche Behandlung leider immer wieder verzögert. Verringert so etwas die Chancen einer erfolgreichen Schwangerschaft? Ich habe mir sagen lassen, man solle zumindest zum Zeitpunkt des Transfers keine Antibiotika (bei grippalen Infekten) nehmen bzw. nehmen müssen, sonst solle man lieber in dem Zyklus auf den Transfer verzichten. Aber gilt das auch in meiner Situation? Sollte ich etwas abklären lassen, bevor ich den Transfer vornehme? Die endgültige Behebung der Entzündung dürfte sich nach den bisherigen Erfahrungen leider noch hinziehen. Ich möchte weder das Kryomaterial bei schlechten Chancen "verschwenden", noch (aus Altersgründen) ohne Not auf diesen Zyklus verzichten.   Und eine ganz andere Frage: Ich habe nach langer Ruhe neuerdings wieder Sodbrennen, noch dazu ziemlich hartnäckig. Laut Beipackzettel sollte das nicht vom Estrifam kommen, allerdings ist das ja ein Off-label-Einsatz. Ein Zusammenhang zum Sodbrennen sollte trotzdem nicht bestehen, oder?

von Tessa4 am 08.11.2022, 22:50



Antwort auf:

Kryozyklus - Entzündung im Körper für den Transfer problematisch?

Hallo, einen Infektfokus sollte man natürlich vor einem Transfer abklären. Wenn ich es richtig verstanden habe, handelt es sich also nicht nur um eine simple Aphte der Mundschleimhaut? Die Antibiotika direkt würde mich nicht unbedingt stören, da man diese ja an eine mögliche SS anpassen könnte. Ein Infekt und insbesondere Fieber könnten aber einen negativen Einfluss auf eine SS haben. Sodbrennen kann durch viele Medikamente und vor allem auch Stress entstehen. Zumeist sind es zeitgleich mehrere Faktoren, die dazu führen. Viele Grüße Christoph Grewe

von Dr. Christoph Grewe am 08.11.2022


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