Entwicklungsverzögerung/Muskelhypotonie

Dr. med. Jan Matussek Frage an Dr. med. Jan Matussek Chefarzt für Kinderorthopädie und Kindertraumatologie am Klinikum Emil van Behring, Berlin

Frage: Entwicklungsverzögerung/Muskelhypotonie

Sehr geehrter Herr Dr. Matussek, meine Tochter ist ein Frühgeborenes aus der 31. Schwangerschaftswoche. Sie ist jetzt 13 bzw 15 Monate alt und entwickelt deutliche Verzögerungen in der motorischen Entwicklung. Sie konnte sich erst mit 9,5 Monaten drehen. Setzt sich nicht selbst auf, wenn sie hingesetzt wird hält sie die Stellung ganz gut. Krabbeln funktioniert auch noch nicht, vielleicht versucht sie seit ein paar Tagen in den Vierfüßlerstand zu kommen. So wie ich die Kinderärztin im SPZ verstanden habe liegt eine Muskelhypotonie vor. Cerebrale Schäden ließen sich nach der Geburt sonographisch nicht nachweisen. Wir waren auch schon mehrfach bei einer Osteopathin welche aber auch keine Blockaden o.ä. finden konnte. Würde es Sinn machen sie einmal kinderorthopädisch begutachten zu lassen? Regelmäßige Physiotherapie erhalten wir aber die Fortschritte sind trotzdem sehr langsam. Vielen Dank

von vas14 am 11.08.2022, 17:16



Antwort auf:

Entwicklungsverzögerung/Muskelhypotonie

Hinzufügen möchte ich noch dass meine Tochter mit vier Monaten vom Bett (60 cm Höhe) auf Teppichboden gefallen ist. Bis dahin hatte sie sich eigentlich ganz gut entwickelt. Eine Untersuchung in der Rettungsstelle direkt danach ergab keine Auffälligkeiten. Seither ist aber auch die Gewichtszunahme und das Längenwachstum eingebrochen. Das hat natürlich nichts mit dem Sturz zu tun aber vielleicht mit der schlechten Vielen Dank  

von vas14 am 11.08.2022, 17:47