Nine3112
Guten Tag Herr Dr.Hellmeyer, Ich bin heute 35+6 mit meiner 2ten tochter schwanger! Meine erste kam 2010 spontan nach Einleitung zur Welt! Hatte eine Atonie, bekam Voluveninfusion und Atonietropf, durfte den ersten Tag nicht aufstehen und bekam am 3 Tag 2 Ery-Konzentrate bei nem Hb von 4,2 mmol/l !! Leider hat mein Körper Antikörper gebildet! Momentan bei einem Titer vin 1:8! Nun war ich zur Geburtsplanung im KH und man meinte, aufgrund der AK das man einleitet oder Kaiserschnitt macht, da man wahrscheinlich nicht schnell genug das passende Blut für mich da hätte, wenn ich wieder bluten würde! Nun wollte ich aber eig. keine Einleitung mehr, habe Angst das sich das erlebte von 2010 wiederholt! Was würden Sie empfehlen?? Vielen Dank Stephanie K.
Hallo, eine Einleitung ist nicht das Mittel der Wahl zur Verhinderung einer Atonie, ein Kaiserschnitt aber auch nicht. Der AK-Titer ist noch sehr niedrig, aber es hängt davon ab, welche Antikörper nachweisbar sind und ob sich der Titer verändert. Also, primär, glaube ich, wäre Abwarten die beste Option LG
Nine3112
was ist wenn so eine Einleitung frustran verläuft? Oder es geht vorher los und keiner hätte das passende Blut da, wenn es benötigt werden würde! Habe extra einen neuen Nothilfepass bekommen in dem steht folgendes : Antierythrozytäre Alloantikörper der Spezifität Anti-S (AHG 37°C) transfusionsmedizinisch und für einen Mhn.relevant. Bei Transfusionsbedarf S-negative, K-negative und Rh-Formel kompartible/idente Konserven zum Einsatz bringen! Sind diese Konserven tatsächlich so selten? Stephanie K.
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