Künstliche Befruchtung

Dr. med. Stefan Kniesburges Frage an Dr. med. Stefan Kniesburges Chefarzt und Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Guten Morgen, als erstes möchte ich zum Ausdruck bringen, wie angenehm überrascht ich war, als ich vorhin zufällig hier gelandet bin. Ich hatte sofort durch Fragen und Antworten der anderen Teilnehmer einige Unsicherheiten beseitigt. Doch nun zu meinem Problem. Ich bin in der 34. SSW (nach ICSI und vorzeitigen Wehen seit der 21. SSW). Mein Mann und ich sind ziemlich verunsichert, was die Geburt unseres Babys angeht, denn wir möchten, nachdem wir jahrelang gewartet haben, nicht, dass jetzt noch etwas schiefgeht. Mein Arzt hat mir nun empfohlen, im Krankenhaus darauf hinzuweisen, dass wir im Falle einer zu erwartenden Komplikation einen Kaiserschnitt verlangen, besser noch einen geplanten Kaiserschnitt von Anfang an durchführen zu lassen. Jetzt wissen wir eigentlich gar nicht mehr, was wir machen sollen. Vielen Dank für Ihre Antwort! Katharina

Benutzer nicht mehr aktiv - 12.10.2001, 08:48



Antwort auf:

Re: Künstliche Befruchtung

Hallo, grundsätzlich spricht auch nach Sterilitätsbehandlung nichts gegen eine normale vaginale Geburt. Aus medizinischer Sicht gibt es also keinen Grund für einen geplanten Kaiserschnitt. Man wird aber bei Kompolikationen, die unter der Geburt auftreten in Ihrem Fall sich schneller zu einem sekundären Kaiserschnitt entschließen als normal um das Risiko für das Kind so niedrig wie möglich zu halten. Dieses Vorgehen würden wir empfehlen. Unabhängig von der rein sachlich-geburtshilflichen Betrachtung muß man aber auch Ihre individuellen Ängste und Vorstellungen berücksichtigen. Nach einem Gespräch mit den verantwortlichen Geburtshelfern, zu dem wir Ihnen dringend raten, kann es auch sein, dass Sie sich gemeinsam mit den Geburtsherlfern zu einer geplanten Sectio entscheiden. Dr. S. Kniesburges, St. Anna Hospital

von Dr. med. Stefan Kniesburges am 12.10.2001


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