Ellana
Hallo liebes Team meine Tochter ist 4 1/2 Monate alt. Seit 6 WoChen haben wir das Problem, dass sie nur
Liebe Elana, mit viel Geduld! Bei einem sehr starken Milchspendereflex hat es sich bewährt, das Baby von der Brust zu nehmen sobald die Milch zu fließen beginnt (leg dir eine Windel zum Auffangen der Milch hin und vergiss nicht den Saugschluss zu lösen) und erst nach ein bis zwei Minuten weiter zu stillen, wenn der Milchfluss etwas nachlässt. Eine weitere Möglichkeit ist das „Berg auf Stillen". Dazu hältst Du dein Baby so, dass sein Kopf, Nacken und Hals höher liegen als Deine Brustwarze. Beim Stillen mit dem Rückengriff lehnst Du dich dabei nach hinten, beim Wiegengriff stützt Du dein Baby von unten mit zwei Kissen in deinem Schoß und lehnst dich, möglichst in einem bequemen Sessel sitzend, zurück. Wenn das dann gar nicht klappt, breche ab und probiere es bei der nächsten Stillmahlzeit wieder. Weitere Möglichkeiten einem starken Milchspendereflex zu begegnen sind: erhöhe die Häufigkeit der Stillmahlzeiten. Dadurch verringert sich die Menge der gestauten Milch und damit die Milchmenge, die während des Milchspendereflexes freigegeben wird. Wenn Du die Abstände zwischen den Stillmahlzeiten vergrößerst, verschlimmert sich das Problem noch weiter. biete nur eine Brust pro Mahlzeit an. Diese Vorgehensweise kann durchaus hilfreich sein, obwohl es nicht zu dem passt, was üblicherweise gesagt wird. Aber das Ziel ist es die Brust weniger zu stimulieren. Wenn dein Baby quengelt und oft trinken möchte, kann es nötig sein, dass Du ihm mehrere Male dieselbe Brust über einen Zeitraum von zwei bis drei Stunden anbietest, bevor Du die Seite wechselst. Wenn sich die zweite Brust zwischendrin zu voll anfühlt oder spannt, solltest Du gerade so viel Milch ausstreichen, dass Du dich wohl fühlst, um die Milchproduktion nicht zu sehr anzuregen. stille dein Baby wenn es gerade wach geworden ist. Es wird dann eventuell nicht so stark saugen, wie wenn es richtig wach und hungrig ist. Wenn das Baby weniger intensiv saugt, ist häufig auch der Milchspendereflex weniger stark. versuche verschiedene Stillpositionen (auch das oben beschriebene Berg auf Stillen) Eventuell kann dein Baby auch schon an deiner Brust trinken während es auf deinem Bauch liegt. So könntest Du dann im Liegen stillen und das Baby anschließend auf deinem Bauch einschlafen lassen.) lass das Baby oft aufstoßen. vermeide den Gebrauch von künstlichen Saugern und Schnuller. Mit dem Schnuller lässt sich ein Baby vielleicht hinhalten, aber es bleibt hungrig. Die Milch wird dann um so mehr mit Macht herausschießen, vor allem je mehr das ausgehungerte Baby kräftig saugen wird Versuche überhaupt einmal verschiedene Stillpositionen, möglicherweise gefällt deinem Baby die von dir bevorzugte Haltung nicht. Zusätzlich ist es ein guter Gedanke, dass Du dich an eine Kollegin vor Ort wendest, die dich und dein Kind im Gegensatz zu mir sehen kann und damit sehr viel gezielter beraten kann. Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). LLLiebe Grüße Biggi
Ellana
Jetzt habe ich zu früh abgesendet. Also sie möchte nur noch im Liegen und nur von rechts gestillt werden. Ich kann ihr von rechts zwar beide Büste geben, die linke Brust zu stillen ist aber recht unbequem. Angefangen hat es damit, dass sie schon weit vorher öfters geweint hat, wenn ich sie anlegen wollte, sodass Menschen die drumherum saßen schon meinten, dass sie doch keinen Hunger habe. Sie trank dann aber immer doch. Die Stillabstände waren immer recht kurz. Sie wollte eigentlich dauernd gestillt werden. Sie hat immer an ihrer Habd gesaugt, wenn sie stillen wollte. Ich habe einen recht starken Milchspendereflex. Sie dockte immer ab sobald er eintrat und die Milch ist dann aus mehreren Drüsen gespritzt. Sie beißt mich auch des Öfteren. Verschluckt hat sie sich auch sehr oft und das manchmal richtig schlimm. Bald hat sie dann den Daumen entdeckt und die Stillqbstände haben sich vergrößert fälschlicherweiße dachte ich jedesmal wenn sie den Daumen in den Mund gesteckt hat, dass sie an die Brust will und habe versucht sie anzulegen. Da sie ja vorher schon immer geweint hat, habe ich sie wohl ein bisschen gezwungen und sie hat sich aber so weggedreht, dass ich gemerkt habe, dass sie wirklich nicht will. Ich wusste plötzlich nicht mehr wann sie Hunger hat, weil das Zeichen mit der Hand weggefallen ist. Ich habe sie daher öfters -also im Zeitraum von 2 Tagen - ein bisschen gezwungen. Zeitgleich habe ich die Minipille angefangen und der Milchspendereflex wurde noch stärker. Sie hat sich immer wieder verschluckt und geschrien. Daraufhin hat sie zuerst die linke Brustkrebs verweigert und sehr schnell kam dann ein Streik. Den ganzen Tag wollte sie nicht trinken. Ich bin da mit ihr im Bett geblieben und erst qm Abend trank sie wieder aber nur im Liehen und nur von rechts. Da aber beide Brüste. Die Minipilke habe ich schnell wieder abgebrochen. Ich habe zudem einen Haufen Salbeitee getrunken und es wurde tatsächlich besser mir dem Milchspendereflex. Trotzdem will sie nicht im Wiegegriff und auch in keiner anderen Stellung stillen (auch nicht bergauf). Sie hat vielleicht so viel negative Erfahrungen gesammelt, dass sie jetzt nicht mehr will. Das schränkt mich aber so ein. Habt ihr einen Tipp wie ich meine Tochter wieder an die Brust im Wiegegriff bekomme? Danke und LG
Mitglied inaktiv
Huhu! Hast du mal probiert, die Kleine im Schlafen/Halbschlaf anzulegen? Das hat bei uns geholfen, unsere Kleine fängt dann auch an zu trinken und wird beim trinken langsam wach. Das hat uns durch die bisherigen - zum Glück kurzen - Stillstreikphasen geholfen.