Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Zyklusbeschwerden

Frage: Zyklusbeschwerden

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Hallo Herr Dr. Bluni, ich bin im dritten Übungszyklus und wollte Sie mal wegen meinen Symptomen etaws fragen. Ich habe schon immer deutlich meine fruchtbaren Tage gemerckt, wir verhüteten mit Kondomen. Mittlerweile ist es so. Ich habe meine Periode mit denn üblich verbundenden Schmerzen. Dann habe ich so 4-5 Tage Ruhe. Dann schmerzt mein Unterbauch wieder anders, ein ziehen und leichte Beschwerden beim hinsetzen (daran denke ich habe ich meinen Eisprung) dass geht dann 4- 5 Tage weiter so. Dann wieder ein paar Tage ruhe. Und ca 7 Tage bevor die Regel einsetzt wieder andere beschwerden, leicht wehenartig ziehen in den Leisten Brustspannen, wie als wenn man schwanger wäre , war aber leider nocht so. Mich stört das mitlerweile. Falls ich nicht schwanger werden sollte, habe ich die Frage wie ich diese Symptomatik loswerden kann ohne auf die Pille zurück greifen zu müssen die ich nicht vertrage. Ich habe bereits 1 Kind wenn es nicht klappen sollte werde ich es akzeptieren könne. Aber warum dieser schmerzhaft wahrnembare Zyklus? Bin von Natur aus sehr sensibel, habe schon Angst dass ich etwas komisch bin. Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit, bei meinem Gyn käme ich mir albern vor wenn ich Ihn dass so erzählen würde, dieser anonyme Raum macht es einfacher.Vielen lieben Dank.


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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Hallo, typischerweise kann es nach Absetzen der Pille dazu kommen, dass der Zyklus in den ersten Monaten etwas unregelmäßig ist, dass auch mal zwischendurch eine Blutung eintritt. Darüber hinaus zeigen sich bei einigen Frauen typische Zyklusbeschwerden zum Zeitpunkt des Eisprungs und während der Regel, die wir als prämenstruelles Syndrom bezeichnen. Diese typischen Begleiterscheinungen werden meist durch die Pille unterdrückt. Sie können begleitet sein von seelischen Zuständen wie Depressionen, aber auch von Brustbeschwerden. Besteht hier Handlungsbedarf? Nein, meist nicht. Wir machen dieses immer vom Leidensdruck der Patientin abhängig. Sie gibt also vor, ob wir hier eingreifen. Dieses ist möglich mit einem Mönchspfefferpräparat wie Agnus castus, kann auch die Akupunktur beinhalten oder die Gabe eines Gelbkörperhormons in der zweiten Zyklushälfte Gleichzeitig können bei Schmerzen die dauerhafte Einnahme von Magnesium, der Verzicht auf koffeinhaltigen Kaffee oder schwarzen Tee während der Menstruation und zu Schmerzunterdrückung der Wirkstoff Ibuprofen unterstützend eingesetzt werden. Was hier für Ihre persönliche Situation wohl das beste und sinnvollste Vorgehen ist, stimmt Sie bitte mit Ihrer Frauenärztin/Frauenarzt ab. Bis zum Eintritt einer Schwangerschaft sind alle genannten Maßnahmen für eine Schwangerschaft unbedenklich. Mit Nachweis einer Schwangerschaft werden diese Maßnahmen sinnvollerweise wieder abgesetzt. VB


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