Mitglied inaktiv
Hallo an Alle also hab da so nen kleines problem, ich bin laut meiner Ärztin in der 37+4 SSW und mein Termin wurde zwischen dem 30.12 und 7.1.05 festgelegt. Laut ovulationskalender jedoch,wo ich die selben angaben gemacht habe wie bei FA ist der Termin zwischen dem 23.12 und 27.12 , so das aber nicht das Hauptproblem, sondern: am Freitagnacht bin ich um 5 uhr in der früh ins krankenhaus mit starken wehen und schleimblutungen, die hebamme die mich untersuchte, meinte es würde soweit sein, da der mumu sehr weich ist und bereits 2 cm offen sei,müssten nur noch auf bisschen stärkere wehen warten. 3 stunden später war die nächste untersuchung, hatte stärkere wehen nur befund vom mumu war unverändert.Hebamme meinte,wenns heute nicht kommt,dann morgen. Ok dacht ich mir,is ja eigendlich nicht so schlimm. dann 4 stunden später wehen waren weg und mumu auch unverändert.Ich fragte dann,ob denn da noch was gemacht würde, damit es weiter geht, oder ob jetzt abwarten angesagt ist. Ich wurde wieder nach Hause geschickt. Da ich zu Hause extreme wehen wieder bekam und ich auch sonst sehr große schmerzen hatte und ich auch noch eine 2te meinung einholen wollte, ging ich in ein anderes Krankenhaus nochmal zur untersuchung und jetzt kommt der hammer, ich wurde ans ctg gelegt, US wurde gemacht und mumu wurde untersucht, danach meinte der Arzt der mumu sei trotz des abganges von dem schleimpfropf noch fest verschlossen und nach dem US wäre mein Baby ein Frühchen,mit gerademal knapp 2400g. Der Arzt sah mir an,dass ich völlig geschockt und fertig war,ich muss dazu sagen,die schmerzenden wehen und davor 36 stunden kein schlaf machten mich auch völlig fertig. Er sprach mich an wegen einem WKS, ob ich mir des vorstellen könne.Indem moment konnte ich mir natürlich alles vorstellen, da die schmerzen für mich unerträglich wurden.Aber das verwunderliche nach seinen ganzen Aussagen war, dass er den WKS dann jetzt schon die kommende woche durchführen wollen würde. Ich bin natürlich jetzt total verwirrt und weiss nicht,was ich machen oder tun soll. Seit ich jetzt wieder zu Hause bin fühle ich mich auch ganz anders.Ich habe keine schmerzen mehr,ausser wenn ich laufe, fühle meinen bauch nicht mehr,ist alles wie taub, spüre nicht mal mehr kindsbewegungen,obwohl der arzt sagt, es sei alles ok. Im grossen und ganzen,fühle ich mich wie nach einer geburt, wenn der Bauch dann schon weg ist und einem nur noch das laufen ein wenig schwierigkeiten macht. Was soll ich tun? Helft mir bitte!
liebe Jule, wenn die Abkürzung WKS für einen Wunschkaiserschnitt steht, kann ich dazu folgendes anmerken: was den Wunsch nach einem primären Kaiserschnitt angeht, steht man dem unter Beachtung der notwendigen Aufklärung immer offener gegenüber und noch wird dieses wohl auch durch die Krankenkassen (noch) stillschweigend geduldet. Und dieses auch bei doch deutlich höheren Kosten gegenüber einer Spontangeburt und zu Lasten der anderen Beitragszahler(innen) einer Krankenversicherung. Jedoch gibt es hier seitens der Versicherungswirtschaft auch noch keine klare Leitlinie. Was den planmäßigen Kaiserschnitt auf Wunsch angeht, der ohne eindeutige Indikation anstatt einer Spontanentbindung erfolgen soll, kann man dazu folgendes ausführen: Ein solcher Wunsch ist nicht verwerflich, und in der letzten Zeit ist diese Frage und dieses Bedürfnis der Frauen in der Fachwelt ein häufig diskutiertes Thema. Die Wunschsectio ist strafrechtlich und zivilrechtlich trotz fehlender medizinischer Indikation bei ordnungsgemäßer, intensiver Aufklärung der Schwangeren nicht sittenwidrig und daher rechtmäßig. Zu dieser Aussage gelangte Prof. Klaus Ulsenheimer in seinem Beitrag zur rechtlichen Würdigung eines solchen medizinisch nicht indizierten Eingriffs auf der gemeinsamen Tagung der bayerischen und österreichischen Frauenärzte in München. Dabei sind allerdings besonders hohe Ansprüche an die Einsichtsfähigkeit der Schwangeren zu stellen, weil es sich hier zunächst um eine nicht mit einem Heileingriff zu rechtfertigende Körperverletzung handelt. Aus juristischer Sicht gilt grundsätzlich: Je schwächer die medizinische Indikation, desto intensiver muß die Aufklärung des Patienten sein. Sicher vertreten mittlerweile viele der renommierten Fachvertreter die Ansicht, dass man dem Wunsch nach einem primären Kaiserschnitt unter der Voraussetzung der ausführlichen Risiken für die Patientin, nachgeben sollte und das hier nichts dagegen spricht. Es wäre allerdings sicher vermessen, alle Frauen jetzt nur noch per Kaiserschnitt zu entbinden - ganz der Devise einiger amerikanischer Fanatiker folgend: "preserve your love channel, take a cesarian". Zu deutsch: "erhalte Deinen Liebeskanal, lass gleich einen Kaiserschnitt machen" In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde zwar nachgewiesen, dass der Kaiserschnitt den Senkungsbeschwerden vorbeugen kann, deshalb sollten aber nicht alle Frauen gleich auf den Kaiserschnitt zurückgreifen, auch wenn er nicht unbedingt indiziert ist. Über die Risiken sollte die Frau sich in der Klinik entsprechend aufklären lassen. Deshalb ist es empfehlenswert, dieses mit der Frauenärztin /Frauenarzt und so ab der 30. SSW auch mit der Entbindungsklinik abzusprechen. Nicht zu vergessen ist aber das für die Mutter erhöhte Risiko bei einem Kaiserschnitt: Nach der bayerischen Perinatalerhebung lag die Kaiserschnittletalität (Müttersterbefälle in ursächlichem Zusammenhang) in 1989 - 1994 bei 0,13 o/oo (Promille), die Letalität bei Vaginalgeburt bei 0,024 o/oo. Demnach war in diesem Zeitraum die mütterliche Sectio-Sterblichkeit bei vor dem Eingriff gesunden Schwangeren in dieser Erhebung um den Faktor 6-7 höher, als bei gesunden, vaginal entbundenen Frauen. Eine ganz aktuelle Studie zeigt im übrigen, dass Frauen nach einem Kaiserschnitt ein doppelt so hohes Risiko für eine Totgeburt haben. Und dieses unabhängig vom Grund für den Kaiserschnitt. VB
Mitglied inaktiv
Hallo! Stell Dich bitte nochmal einem Arzt vor, am besten gleich. Ich bin zwar keine Doc oder sowas, aber da wär ich auch unruhig, vor allem bei diesen 2 total unterschiedlichen Aussagen. Welchem Arzt hast Du denn mehr vertraut? dem 1. oder dem 2.? Zu dem würd ich nochmal hin. Das der WKS schon für nächste Woche angesetzt wäre, ist allerdings normal, bei geplanten Kaiserschnitten werden die Babys ca. 2 Wohen vor dem termin geholt. Wenn ich Deinen Bericht so lese, würde ich eher ins 1. KH fahren, denn die Aussage des 2. KH ist mir etwas ulkig, denn: Wenn der Schleimpfropf abgegangen ist, hat sich auch was am Mumu getan, heisst, er kann garnicht mehr fest verschlossen sein. Zum anderen das Gewicht des Babys. Es genügt ein kleiner Messfehler beim US und schon haut nix mehr hin. Hat denn Deine FÄ mal geaüssert, das Dein baby zu klein wäre? Schliesslich hat sie die gesamte SS überwacht und kann sich ein genaueres Bild machen, es gibt ja auch zierliche Kinder und die Babys legen ja erst in den letzten paar Wochen mächtig Speck an. Fahr also nochmal in die Klinik und lass nachschauen, schilder Deine Erlebnisse und Ängste. Es wird Dich niemand auslachen oder sowas und Du bist dann beruhigter. Was auch komisch ist, das der 2. Arzt sofort nen WKS vorgeschlagen hat. Wenn das Baby ernsthaft in Gefahr wäre, hätten sie es gleich geholt und nicht erst nächste Woche und auch mit diesem Gewicht kann man spontan entbinden. Also, ab zum Doc und lass das abklären. LG Susi