Zahntiger
Über 1/2 Jahr nach Abstillen meines 2. Kindes ist mein Zyklus leider (wieder) nicht normal; die 2. Zyklushälfte (bei lt. Basaltemperaturmessung stattgefundenem Eisprung) ist nach vorübergehender Normalisierung ca 4 Mo nach dem Abstillen jetzt leider zum 2. Mal wieder verkürzt gewesen. Da ich mit meinen 45 Jahren und leider nur noch mäßiger Eizellreserve (nach Bestimmung der Anti-Müller-Hormons) sicher nicht mehr viel Zeit habe, um auf eine erneute SS zu hoffen möchte ich wissen, ob dies bereits Anzeichen für die einsetzende Menopause sind und ob man medikamentös eine evtl. Gelbkörperschwäche substituieren kann/sollte. Und bitte, Herr Kollege, keine "auf die Ferne kann ich nichts sagen und es kann alles immer viele Gründe haben-" Antwort! Vielen Dank von der Internistin!
Liebe Kollegin Internistin, diese Verkürzung der zweiten Zyklushälfte muss noch kein Hinweis auf einen Beginn der Wechseljahre sein, sondern kann einfach auch nur gelegentlichen hormonellen Schwankungen geschuldet sein. Sofern Sie genauer über die noch vorhandenen hormonellen Reserven und die Gelbkörperfunktion in Kenntnis gesetzt werden möchten, dann kann es für Sie sinnvoll sein, über Ihre Frauenärztin/Frauenarzt oder gleich ein Kinderwunschzentrum ein Zyklusmonitoring, ggf. mit Bestimmung des Anti-Müller-Hormons durchführen zu lassen, denn in der Tat sind die Chancen auf ein spontanes Eintreten einer Schwangerschaft mit 45 Jahren zumindest als nur noch gering einzustufen. Liebe Grüße VB
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