Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. med. Bluni, ich habe vor 5 Monaten eine Fehlgeburt in der 24.SSW gehabt und bin jetzt erfreulicherweise schon wieder in der 5.SSW schwanger. Nun meine Frage: Mein Frauenarzt hat mein Blut auf genügend Östrogen/Progesteron untersucht und einen Mangel festgestellt. Zur Vorsorge soll ich nun 2x täglich eine Kapsel Utrogest vaginal einnehmen. Ist das üblich? Ich vertraue meinem Arzt eigentlich, aber eine zweite "Arztmeinung" würde mich doch noch mehr beruhigen. Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort! Mit freundlichen Grüßen C.H.
Liebe Christiane, 1.das Ereignis einer solch späten Fehlgeburt ist ein sehr trauriges Ereignis für die Betroffenen, aber nicht immer lassen sich hier Ursachen finden. Dieses auch trotz einer eventuellen Obduktion des Kindes. 2. eine rein prophylaktische Substitution von eines Gelbkörperhormons, in der Absicht, eine frühe Fehlgeburt zu verhindern, ist in aller Regel nicht indiziert. Auch, wenn es nach wie vor häufig so gehandhabt wird, gibt es für den Sinn dieses Vorgehens keine harten wissenschaftlich bewiesenen Daten ("evidence based"), die das rechtfertigen würden. Allerdings ist dieses im Rahmen der Maßnahmen einer künstlichen Befruchtung sicher anders zu betrachten. Bitte sprechen Sie sich aus diesem Grund zum weiteren Vorgehen und der Bedeutung der Werte mit Ihrer behandelnden Frauenärztin/Frauenarzt ab. 3. bei einer Fehlgeburt in der 24. SSW ist es im Übrigen weniger ein hormoneller Mangel, der hier ursächlich ist. 4. neben einer nicht ausreichenden Versorgung des Kindes infolge einer Plazentainsuffizienz, können Herzfehler, eine kurze Nabelschnur, ein Nabelschnurknoten oder eine Nabelschnurumschlingung, andere gröbere Missbildungen oder genetische Störungen in Frage kommen. Schon vor einer erneuten Schwangerschaft ist das ausführliche Gespräch mit den Eltern über die Abläufe und die eventuellen Ursachen sinnvoll. Wenn gewünscht, kann dann; spätestens zu Beginn einer neuen Schwangerschaft über die diagnostischen Möglichkeiten der Fehlbildungsdiagnostik mit Ultraschall und Amniozentese/Chorionzottenbiopsie gesprochen werden. Dazu gehören dann auch der frühzeitige Nachweis einer zeitgerechten Entwicklung und der Ausschluss einer Plazentainsuffizienz. Dieses am besten in einer dafür spezialisierten Einrichtung für Pränataldiagnostik. Weitere Gründe für eine späte Fehlgeburt können u.a. sein: anatomische infektiöse Gebärmutterhalsschwäche, vorz. Blasensprung hormonell bedingte Allgemeinerkrankungen der Mutter Wachstumsminderungen Sicher wäre in Absprache mit dem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin und eventuell auch der Entbindungsklinik über die notwendigen und sinnvollen Kontrollen zu sprechen. VB
Mitglied inaktiv
Also ich muss auch Utrogest nehmen da mein Wert grenzwertig war. Eigentlich ist das schon üblich, was ich so von anderen gehört habe.Ist doch gut das dein FA das untersucht hast, so kannst Du die Schwangerschaft unterstützen und schädlich ist es nicht. Ich hoffe konnte etwas helfen. LG Ines
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