binemei
Hallo Dr. Bluni, ich bin mit 39 Jahren nun ungeplanterweise zum fünften Mal schwanger. Ich habe mich nun entschieden, das Kind zu bekommen, weil aber auch, dass ein schwer behindertes Kind für mich eine Überforderung wäre. Ich möchte nun gerne das Kind auf eine Chromosomenanomalie untersuchen lassen. Da eine Fruchtwasseruntersuchung ja nur sehr spät durchgeführt werden kann, hätte dies eine evtl. sehr späte Abtreibung als Konsequenz, was für mich wiederum auch wieder schwer zu verarbeiten wäre. Da die sog. Chorionzottenbiobsie etwas früher durchgeführt werden kann, wäre dies natürlich für mich von Vorteil. Ich bitte Sie nun um, mir aufzuzeigen, welches die Vor- und Nachteile beider Verfahren sind. Können Sie abschätzen, welche Maßnahme die für mich in meiner Situation günstigere wäre? Ich habe es auch schon in dem Forum für pränatale Diagnostik versucht, konnte hier jedoch (vielleicht aufgrund eines technischen Problems) keine Frage einstellen. Vielen Dank! Herzliche Grüße von Bine
Hallo Bine, 1. die Chorionzottenbiopsie (CVS) nun kann sicherlich etwas früher durchgeführt werden, als die Fruchtwasseruntersuchung. Dabei liegt das Ergebnis schon nach etwa 48 h vor 2. jedoch ist es auch über die Fruchtwasseruntersuchung möglich, diese schon sehr früh durchzuführen und mittels eines speziellen Tests (PCR) innerhalb von 48 h ein vorab Ergebnis zu erhalten, das in etwa 90 % auch dem Endergebnis entspricht. Dieser zusätzliche Test ist für die gesetzlich versicherte Patienten zwar eine Zusatzleistung, jedoch liegen die Kosten mit etwa 50 bis 70 Euro im Rahmen. Das bedeutet,wenn die Fruchtwasseruntersuchung etwa in der fünften Woche durchgeführt wird, dass dann auch noch in derselben Woche das Ergebnis feststeht und so eine Verzögerung eines möglicherweise verspäteten Schwangerschaftsabbruchs verhindert werden kann. 3. am besten lassen Sie sich dazu zeitnah in einem Zentrum für pränatale Diagnostik beraten. Herzliche Grüße VB
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