Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Unsicherheit

Frage: Unsicherheit

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Sehr geehrter Herr Dr. Bluni, ich habe zwei gesunde Töchter (und zwei komplikationslose Schwangerschaften), die ältere 4 jahre, die jüngere 16 Monate. Ich stille die Kleine noch (abends und ab und zu auch morgens) und hatte kürzlich die fünfte Menstruationsblutung nach der Entbindung. Die zweite kam drei Wochen verspätet, die dritte und vierte jeweils 3 Tage verspätet und die fünfte 10 Tage verspätet. Verspätet sage ich jetzt einfach, weil ich von meinen früher üblichen 28-Tage-Zyklen ausgehe. Ich denke, es wird sich alles wieder in Richtung eines gleichmäßigen Zyklus einspielen, wenn ich weniger stille bzw. abgestillt habe. Nun war die letzte Blutung aber deutlich stärker als gewöhnlich und dauerte auch länger (7 Tage) als sonst. Ich habe mir dennoch nichts dabei gedacht (nach zwei Entbindungen sind die Blutungen doch ohnehin häufig stärker und Schmerzen hatte ich auch keine), aber Horrormeldungen von Fehlgeburten usw. usw. im Freundeskreis ... und nun auch das Gespräch mit einer guten Freundin haben mich jetzt doch verunsichert. Hätte die letzte Blutung auch ein Frühabort sein können und wenn ja, was muss ich dann jetzt tun? Dazu kommt, dass ich Rhesus-negativ bin. Mein Mann und meine zwei Töchter sind Rhesus-positiv. Wenn es ein Frühabort gewesen wäre, hätte zu diesem Zeit die Blutbildung im Embryo schon eingesetzt und könnte ich dann jetzt Anti-D-Antikörper aufgebaut haben oder kommt die Blutbildung erst in einem späteren SS-Alter in Gang? Ein drittes Kind ist derzeit nicht akut in Planung, aber ausschliessen würden wir es nicht wollen. Vielen Dank für Ihre Hilfe und freundliche Grüße von Tatjana


Dr. med. Vincenzo Bluni

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liebe Tatjana, 1. in vielen Fällen zeigt sich bei Frauen nach einer Entbindung ein verändertes Blutungsverhalten, wie von Ihnen beschrieben. Insbesondere sind es in den ersten Monaten häufig stärkere, manchmal schmerzhafte und vielleicht auch unregelmäßige Blutungen. Sofern organische Ursachen ausgeschlossen sind - was man meistens kann - sollte die Frauenärztin/der Frauenarzt mit der Frau über die Ursachen sprechen. Wichtig ist hier natürlich auch, zu wissen, ob die Frau stillt oder nicht. 2.es lässt sich retrospektiv, ohne Untersuchung und eines Schwangerschaftstestes kaum sagen, was denn nun gewesen ist oder was vorliegt. Wenn überhaupt, kann dieses nur der Frauenarzt oder Frauenärztin vor Ort. Sicher kann sich bei einer Frau der Zyklus auch mal dergestalt einstellen, dass er mit solchen Blutungen - auch unter Pille - einhergeht. VB VB


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