Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Unklare SSW 7.-9., jetzt mit Herzschlag aber Myom

Frage: Unklare SSW 7.-9., jetzt mit Herzschlag aber Myom

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An Dr. Bluni Erst mal veieln Dank für ihre gestrige Antwort :-). War gestern im KH wegen meinen unklaren US Befunden ohne Herzschlag in der 9.SSW. (siehe unten) Der FA war sehr genau, hat sich Zeit für den US genommen. Der Embryo ist jetzt 3,8mm groß und damit fast doppelt so lang wie vor 2 Tagen (das soll mal einer verstehen). Der Dottersack war da und das Herz schlug und ich war erst mal beruhigt. Der FA sagte zwar dass er für die 8+2 SSW (= Berechnung nach meiner LR am 25.5.) noch etwas klein ist und eher in bei 6+2 gehört, was auch zu der Größe der FH von 19 mm passen würde. Er gab mir aber Recht, das ich gemäß Letzter Regel in der 9. SSW bin (Zykluslänge 28 Tage, selten mal 25T). --> Ist das okay so oder besteht auf Grund der geringen Größe des Embryo noch Grund zur Sorge? --> Wie kann es sein das der Embryo innerhalb von 2 Tagen plötzlich fast doppelt so lang ist? --> Können Teile des Embryo versteckt sein bzw. im US evtl. nicht dargestellt werden? Weiterer Grund zur Sorge: Er hat ein Myom von 3cm Durchmesser gefunden, was bei meiner FA vor 2 tagen nicht entdeckt worden ist. Das erschüttert mein Vertrauen nun doch :-(. Dieses Myom sitzt laut Befundbericht am Fundus(? - konnte Schrift nicht richtig lesen), weiter: Myom den Fundus 103!, Fundusmyom (Vo Wa) 3,0 cm Durchm. Und: Uterus retro....(?), nicht adäquat entwickelt.  Können Sie das bitte für mich deuten?  Wenn der Uterus nicht adäquat entwickelt ist, ist das ein schlechtes Zeichen?  Kann das eventuell mit dem verminderten Wachstum (2 Wochen in der Entwicklung zurück) des Embryo zu tun haben? ---> Kann ein Myom, das offensichtlich nahe an der Fruchthülle liegt mein Kind gefährden? ---> Was bedeutet das für die SS Verlauf? Bitte ganz dringend um Rückmeldung. Danke und Grüße Yashu


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo Yashu, 1. wenn Sie mal oben auf die Seite gehen, finden Sie einen Banner mit " Bilder und Daten zum Verlauf der Schwangerschaft" oder sie gehen nach http://www.rund-ums-baby.de/40_wochen/bilder_und_daten.htm. Dort sind die jeweiligen Mittelwerte zu finden. Hier kann es natürlich immer mal Abweichungen nach oben oder unten geben. Bei etwaigen Abweichungen sollte aber bitte der untersuchende Frauenarzt oder Frauenärztin gefragt werden, da nur er/sie zum individuellen Verlauf und zur individuellen Interpretation der Ultraschallwerte eine Auskunft geben kann. Eine Interpretation vorgegebener Werte, ohne, dass man den Gesamtzusammenhang und den Ultraschallbefund kennt, kann ein Außenstehender nicht vornehmen. Dieses sollte und kann auch nur der durchführende Arzt. Dieses allein schon deshalb, um Missinterpretationen, die sich hier ergeben können, zu vermeiden. 2. unabhängig von den Angaben der Schwangeren hinsichtlich des Datums der letzten Regel oder des vermeintlichen Termins der Befruchtung, berechnet immer noch der frühe Ultraschall das Schwangerschaftsalter und den Entbindungstermin am genauesten. Und so kommt es recht häufig vor, dass dadurch, dass er Zyklus etwas unregelmäßig war, der Eisprung früher oder später eintrat oder die Schwangerschaft einfach etwas jünger/älter ist, als erwartet und man deshalb in der frühen Schwangerschaft eine Korrektur des Schwangerschaftsalters vornehmen muss. Das kann dazu führen, dass sich im Ultraschall weniger oder mehr sieht, als man vielleicht erwarten würde. In den wohl meisten Fällen kann man hier aber bei gewissen Abweichungen beruhigen, auch wenn man manchmal erst noch eine zusätzliche Kontrolle per Ultraschall durchführen muss und ggf. das Schwangerschaftshormon HCG im Verlauf kontrollieren wird. Aus diesem Grund ist eine Terminkorrektur in der Frühschwangerschaft in den ersten 3-4 Monaten ein häufiger und nicht ungewöhnlicher Vorgang. Hiervon sind dann frühe Wachstumsminderungen / Retardierungen zu unterscheiden, die allerdings schon eine Bedeutung in dem Sinne haben, als dass Sie ein Hinweis auf ein Störung oder einen nicht regulären Verlauf sein könnten. 3. ein retroflektierter Uterus (die nach hinten geknickte Gebärmutter) hat eigentlich überhaupt keine klinische Bedeutung und sicherlich würden die meisten Fachvertreter außer aggressiv zuwarten gar nichts machen. Es gibt sicher auch ärztliche Kolleginnen und Kollegen, die diesen anatomischen Zustand als problematisch ansehen. In vielen Fällen richtet sich die Gebärmutter ganz von selbst nach vorne, ohne dass man irgendetwas dazutun muss. 4.zunächst mal kann man sagen, dass Mymome Muskelknoten der Gebärmutter sind, die solange die Frau Hormone produziert, auch wachsen können, die aber in 95% der Fälle gutartig sind und bleiben. Unter dem hormonelle Einfluss einer Schwangerschaft können diese Mymome nämlich wachsen und dann schon mal Probleme bereiten, weshalb von vielen Fachvertretern eine vorzeitige Entferung empfohlen wird. Dieses ist aber sicher keine bindende Emfpfehlung. Sofern die Schwangerschaft nun da ist, würde und kann man das Myom nur beobachten; eine operative Behandlung ist in den meisten Fällen hier nicht möglich. Dennoch sollte die Schwangere hier nicht beunruhigt sein, denn Komplikationen ergeben sich nur selten und die Wahrscheinlichkeit ist nicht nur abhängig von der Größe, sondern auch von der Lokalisation eines solchen Myoms. VB


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