happylife
Sehr geehrter Herr Bluni Vorab schon mal ganz herzlichen Dank an Sie, dass ich überhaupt die Möglichkeit habe Ihnen eine Frage zu stellen und Sie sich die Zeit nehmen, mir diese zu beantworten! Bei mir ist es so, dass ich echt Sorgen habe, wegen den Nachbarskatzen in Bezug auf Toxoplasmose. Ich weiss von meiner ersten Schwangerschaft, dass ich noch keine Toxoplasmose hatte und daher leider aufpassen muss. Nun ist es so, dass wir in einer Gartenwohnung wohnen. Alle unsere Nachbern ausser wir haben mehrere Katzen und diese stressen mich zurzeit enorm!!! Denn diese Tiere spazieren natürlich auch über meinen Gartensitzplatz oder sie setzen sich auch mal auf unsere Gartenstühle. Ich schicke immer alle Tiere sofort weg, aber ganz verhindern kann ich es halt leider nicht. Nun zu meinen Fragen: - Ist es sehr gefährlich, wenn mein kleiner Sohn ein Katze kurz streichelt? Muss ich ihm dann sofort die Händchen waschen? - Und wie ist es, wenn mein Sohn im Rasen, wo die Katzen auch durchspazieren herumkrabbelt??? Ich achte einfach immer sehr gut, dass er keinen Katzenkot an den Händchen hat. Reicht das so? - Soll ich jetzt besser nicht mehr barfuss durch unseren Rasen gehen? Besser immer mit Schuhen? Wobei ich bis jetzt noch nie Katzenkot in unserem Rasen gefunden habe. Aber man weiss ja nie. Wie steckt man sich denn ganz genau mit Toxoplasmose an??? Wenn man den Kot an den Händen oder Füssen hat, dann geht das über die Haut??? Oder wie muss ich mir das vorsetellen? Wenn ich also barfuss mit dem Katzenkotz in Berührung komme, dann ist es schon zu spät? Dann hilft es auch nicht, wenn ich es sofort abwasche???? Wenn ich also jemals mit Katzenkot in Berührung kommen würde...oder meinen Sohn davon sauber machen müsste, dann ist es also schon passiert? Wie Sie sehen, zermürbt mir dieses Thema echt den Kopf. Ich wäre Ihnen darum sehr dankbar, wenn Sie meine Fragen beantworten könnten und mir Tipps geben könnten, was ich alles beachten muss, damit ich auf keinen Fall mit Toxoplasmose via Katzen angesteckt werde. Ich danke Ihnen von Herzen Beste Grüsse Ariella
Hallo Ariella, 1. repräsentieren Sie sicher eine immer größer werdende Gruppe von deutschen Schwangeren, die geradezu in eine Hysterie verfallen vor einer Infektion, die so extrem selten mit Folgen beim Ungeborenen vorkommt, dass sie eine durchschnittliche Frauenärztin/Frauenarzt in ihrem/seinem gesamten Berufsleben nicht einmal erlebt. 2. eine solche Katze stellt nur dann ein Problem dar, wenn Sie in direktem Kontakt mit dem Katzenkot kommen und es dann über die Finger zu einer Schmierinfektion bei Ihnen kommt. 3. Schauen Sie dazu doch bitte einmal in unserer Stichwortsuche unter dem Stichwort "Toxoplasmosetiter negativ" nach. Dort finden Sie zu Ihrer Frage entsprechende Antworten und Informationen. Liebe Grüße VB
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