Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Toxoplasmose neg. - in welchen Intervallen Bluttests?

Frage: Toxoplasmose neg. - in welchen Intervallen Bluttests?

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Hallo, auch in meiner zweiten Schwangerschaft bin ich (37 J.) Toxoplasmose negativ. Da ich eher der übervorsichtige Typ bin, möchte ich meinen Titer mehrmals in der Schwangerschaft testen lassen. Mein letzter Test war in der 13. SSW, jetzt bin ich in der 21. SSW. Meine Risiken: regelmäßige Spielplatzbesuche mit dem ersten Kind --> Kontakt mit Sand evtl. m. Spuren von Katzenkot... ; Ernährung: zuhause wasche ich Salat sehr gründlich und gare Fleisch ganz durch; ich folge aber auch Einladungen von Freunden - gerade jetzt in der Grillsaison; ich bestehe zwar auf ganz durchgebratenes Fleisch, aber ggf. war die Grillzange ja auch gerade mit rohem Fleisch in Kontakt bevor mir mein Stück auf den Teller gelegt wurde... Wie gesagt bin ich vorsichtig, möchte aber nicht auf "alle Freuden verzichten" und mich daher regelmäßig auf eine Infektion untersuchen lassen. Meine Fragen: 1. In welchen Intervallen sollten Kontrolluntersuchen stattfinden? 2. Ist es jedesmal erforderlich einen IgM- UND IgG-Titer bestimmen zu lassen? Oder genügt ein IgM-Titer? Wie lange lässt sich ein positiver IgM-Titer nachweisen? Ich habe dazu leider keine Informationen im Netz gefunden und mein Frauenarzt konnte mir die Frage auch nicht eindeutig beantworten. Vielen Dank!


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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Hallo, 1.wenn Sie meine Antwort zu der letzten Frage zu gleichem Thema lesen, so gilt dieses auch für Sie. 2. hat die Schwangere einen negativen Toxoplasmosetiter (IgG & IgM negativ), weil sie wohl nie eine Auseinandersetzung mit dem Erreger hatte und damit keinen Schutz, sollte man ihr empfehlen, sich nicht nur um so mehr an die Empfehlungen zur Vermeidung einer Infektion zu halten, sondern diesen Titer nach etwa 8-10 Wochen nochmals kontrollieren zu lassen, da sie sich ja theoretisch in der Zwischenzeit infiziert haben könnte, und man dann noch früh genug dran wäre für eine antibiotische Behandlung, um Folgen für das Ungeborene zu vermeiden. Dabei reicht zunächst die Bestimmung des IgG völlig aus. Hat die Patientin einen positiven Titer (IgG positiv, aber IgM negativ), sprich Schutz (es fand in der Vergangenheit irgendwann mal eine Auseinandersetzung mit den Erregern statt), dann muss man dieses nicht mehr kontrollieren. 3. ein IgM lässt sich über Wochen, manchmal Monate noch nachweisen VB


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