Mitglied inaktiv
hallo, wollte mal fragen wie sie es sehen wenn man vor 7 jahren mit 19 jahren die erste ss hatte und einen gesunden aber sehr kleinen pünklichen sohn auf die welt brachte.2100 und 45 cm.heute sehr groß und bis auf schlechte augen und einer auditiven wahrnehmungsschwäche voll fit ist.wir würden gerne ein 2 tes haben und ich habe etwas angst weil ich bei der ersten eben eine schwere präeklampsie und eine blutgefäßverengungh hatte.würden sie mir abraten oder sagen das man dann in besonders guter und vorallem anderer behandlung steht? gruß tina friedrichs
Liebe Tina, die Zahlen der Literatur beziffern das Wiederholungsrisiko für eine Präemklampsie ("Gestose") zwischen 19,5 -25,9 Prozent. Es ist also nicht gerade gering. Nach einer Eklampsie ist das Wiederholungsrisiko etwa bei 21.9 Prozent bis 46.8 Prozent. Nach einem HELLP-Syndrom ist das Wiederholungsrisiko zwischen 3-5 Prozent anzusiedeln. Im Falle eines erneuten Kinderwunsches mit derartiger Vorgeschichte sollte sicher schon im Vorfeld auch der Hausarzt nach internistischen Symptomen, die von Herz-Kreislaufsystem ausgehen können oder auch die Niere betreffen können, schauen, um hier im entsprechende Risiken auszuschließen. Darüber hinaus sollte die Frau dann während der Schwangerschaft auf eine möglichst gesunde Ernährung unter Wahrung der maximalen Gewichtszunahme, einer ausreichenden Flüssigkeits-, Eiweiß- und Salzaufnahme achten. Die prophylaktische Einnahme von Magnesium hat sich in wissenschaftlichen Studien eindeutig als vorbeugend erwiesen. Unter Berücksichtigung der Vorgeschichte sind entsprechende Hinweiszeichen frühzeitig zu beachten. Auch ist über eine Ultraschall-Doppleruntersuchung zu sprechen, bei der man schon früher, als mit anderen Methoden, Hinweiszeichen für eine Präemklampsie ("Gestose") erkennen kann. VB