Mitglied inaktiv
Hallo... bei mir wurde am 22.8.07 in der 10 Woche eine Diabetes festgestellt.Der Langzeitwert der ermittet wurde liegt bei 9.8+ und die ersten 2 Tage nach dem Glukosetoleranztest waren die Werte bei 300-400.Mittlerweile nehme ich seid 3 Tagen Insulin und die Werte stabilisieren sich um die 200... ich habe jetzt Angst das mein Baby durch die Gestationsdiabetes in der frühschwangerschaft Fehlbildungen oder Organschäden bekommen hat.Das größte Problem ist das eine Ärztin im KH mir sagte mein Baby ist krank und verkrüppelt weil man mich so zum Insulin nehmen bringen wollte.Völlig unnötig denn aus Sorge um mein Kind hätte ich das soweiso sofort getan...jetzt hab ich jeden Tag Angst und frage mich wie ich so 30 Wochen überstehen soll...ich kann mich nicht freuen oder den Kopf freikriegen habe Alpträume und bin nur noch am weinen... mein Wunsch dem Baby zu helfen und es gesund zu machen ist so groß das ich angst habe zu essen und zu trinken ... ich weiss nicht so recht wie es weiter gehen soll ich möchte mir und dem baby nicht schaden aber den Weg dahin weiss ich nicht ... vielleicht können Sie mir irgendwie helfen...vielen Dank und liebe Grüße Nicole aus BS
Hallo, 1. eine Diabetikerin kann heute eine Schwangerschaft in aller Regel "normal" austragen und ein gesundes Kind zur Welt bringen. Es ist aber zu fordern, dass sie sich schon bei der Planung, spätestens sofort nach Feststellung der Schwangerschaft, von einem diabetologisch erfahrenen Internisten und einem mit diabetologischen Problemen vertrauten Gynäkologen gemeinsam betreuen läßt. Wichtigstes Ziel der Prophylaxe und Behandlung ist eine normoglykämische (normale Zuckerwerte) Diabeteseinstellung. Dieses Ziel ist erreicht, wenn die Blutglukosewerte vor den Mahlzeiten unter 90 mg/dl, eine Stunde nach dem Essen unter 140 mg/dl, zwei Stunden danach unter 120 mg/dl liegen. In der ersten Schwangerschaftshälfte soll das HbA1c im oberen Normbereich, später im unteren Normbereich stoffwechselgesunder Schwangerer liegen (Normbereich mit 4,8 bis 6,0 %). Das Therapiekonzept des Gestationsdiabetes sieh als erste Stufe eine Ernährungsberatung vor. In 90% der Fälle genügt diese Ernährungsumstellung (bei der übrigens kaum eine Patientin Hungergefühl hat), um das Therapieziel zu erreichen. Gleichzeitig sollte eine ausreichende Bewegung der Schwangeren sichergestellt sein. Bereits ein halbstündiger Spaziergang nach dem Essen kann die Blutzuckerwerte deutlich senken. Nur bei Schwangeren, die auch dann noch ein pathologisches Blutzuckertagesprofil (wie oben angegeben) aufweisen, ist zusätzlich eine Insulingabe notwendig. Zur Ernährungsumstellung ist folgendes zu sagen: Empfohlen wird eine Ernährung, die eine für die Bedürfnisse der Schwangerschaft adäquate Kalorienmenge und Zusammensetzung enthält. Der Kalorienbedarf für eine Schwangere im 2. und 3. Schwangerschaftsdrittel (Trimenon) beträgt ca. 30 kcal/kg Körpergewicht. Bei Frauen mit einem Body-Mass-Index von größer 27 kg/ Quadratmeter Körperoberfläche am Beginn der Schwangerschaft sollte die Kalorienmenge auf 25 kcal/ kg Körpergewicht reduziert werden. Die Kostverordnung soll von einer ausgebildeten Fachkraft nach Kohlenhydrat-Einheiten (KE) quantifiziert werden. Weiteres sollte mit den Experten vor Ort besprochen werden. Auf den Internetseiten der Deutschen Diabetes-Klinik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf http://www.diabetes.uni-duesseldorf.de/download/DDFI_Broschuere_Schwangerschaft.pdf können Sie dazu eine sehr informative Broschüre für Betroffene downloaden. 2. Die Mutterschaftsvorsorge bei Diabetikerinnen ist während der ganzen Schwangerschaft intensiver als bei stoffwechselgesunden Frauen. Die Zusammenarbeit mit einem Perinatalzentrum, das in der Betreuung diabetischer Schwangerer Erfahrung hat, ist zumindest geboten. Neben dem Frühultraschall zur genauen Berechnung des SS-Alters sollte in der 20.-22.SSW eine eingehende US-Untersuchung zum Ausschluss von Organfehlbildungen durchgeführt werden. Das zunächst vierwöchentliche Intervall von US-Untersuchungen sollte in der Spätschwangerschaft durch zweiwöchige Intervalle ersetzt werden. Hier sollte neben dem Gewicht des Kindes auch die Fruchtwassermenge beurteilt werden. Ab der 28. SSW wird eine intensivierte fetale Zustandsdiagnostik mit Kontrolle der fetalen Bewegungen, einem CTG (Cardiotokogramm) und eine Doppler-Untersuchung empfohlen. Die Häufigkeit sollte individuelle festgelegt werden. Das CTG sollte ab der 32.-33. SSW 2x/Woche und ab der 35. SSW 3x/Woche durchgeführt werden. Bei problemlosem Verlauf ist eine vaginale Entbindung am Termin anzustreben. Ein Austragen über den Termin hinaus sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Die letzten Empfehlungen stammen von der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Schwangerschaft bei der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. 3. Frauen, die in der Schwangerschaft einen Diabetes hatten, haben im späteren Verlauf ein Risiko von etwa 10% einen Diabetes zu entwickeln. Hier sollten die Betroffenen mit ihrem Diabetologen vor Ort über ihr Risiko und die sinnvollsten Kontrollen sprechen. Von einigen Fachvertretern wird deshalb für diese Frauen gefordert, jährlich einen oralen Glucosetoleranztest zu wiederholen. VB
Mitglied inaktiv
hallo ich habe auch ein ssw diabetes und das seit der 8 ssw woche ich bin jetzt in der 33 woche und ich spritze jeden abend 50 einheiten insulin ich habe auch erst angst gehabt aber nach ein gründlichen gespräch mit ein diabetologe ist die angst weg .die sagen wenn man nichts tut ist es schlimm für das kind aber wenn man was macht ist es gut mein baby entwickelt sich auch gut ich bin ab der 18 woche ca ale 3 wochen zur untersuchung undab der 28 woche ca alle 2 wochen ich habe das erstemal ein ctg in der 30 woche bekommen . zur sicherheit das die durchblutung der gebärmutter gut ist gehe ich seit der 28 woche extra zum doppler im krankenhaus dahaben die auch ein 3 d ultraschal gemacht . die haben zu mir gesagt das das kind 2ochen vor termin eingeleitet wird damit ich nicht über den termin gehe . ich hatte schon einmal ein ssw diabetes bei meiner tochter sie ist gesund mit ca 3100 gram und 49 cm zur welt gekommen .sie hat kein diabetes und ich habe es durch der entbindung auch weggehabt . wie ein wunder da bin ich in der 20 woche angefangen zu spritzen und habe zum schluß nur 12 einheiten gebraucht auch das nacht insulin . hoffe deie angst ist nun nicht mehr so groß spräche auch ruhig mit deinen dr. darüber es hilft . alles gute wünscht dir tanja
Mitglied inaktiv
Hallo :-) und vielen Dank für die liebe Antwort na das beruhigt mich doch sehr :-) Ich habe bisher niemanden getroffen der so früh Diabetes hat...ich muss 5 mal täglich Insulin nehmen im moment... ich bekomme es aber auch erst seid 5 Tagen.Morgens nach dem aufstehen und Abends vorm Schlafen nehme ich das langsame Insulin und dreimal täglich vorm essen das normale Insulin :-)die Höhe oder Menge variiert je nch essen meist muss ich morgens ehr nehmen als Mittags und Abends...ich hab das Pech gehabt eine sehr unsensible Ärztin im KH zu haben die mir sagte mein Baby ist verkrüppelt und behindert weil ich die Diabetes erst in der 9 Woche festgestellt und behandelt habe aber wie soll ich das vorher wissen sowas merkt man ja nicht... :-( und darum ist die Angst sehr groß.Mein arzt sagte gestern das alles so aussieht wie es muss, wenn ich weiter bin wird noch genauer geguckt mit Ultraschall, Dopplr und 3 D aber ich soll mir keine Panik machen... auch meine Diabetologin sagt das ich nichts zu befürchten habe dann lieber viel und lange Insulin als keins dann wird es gefährlich und ich bin eisern mit der Ernährung :-)wenn du magst können wir ja von zeit zu zeit schreiben ich wüßte auch gern wie es bei dir weiter geht :-)ich bin übrigens nicole :-) so wenn du magst dann schreib mir wenn nicht dann danke ich dir nochmal für die liebe antwort :-)
Mitglied inaktiv
Hallo :-) und vielen Dank für die liebe Antwort na das beruhigt mich doch sehr :-) Ich habe bisher niemanden getroffen der so früh Diabetes hat...ich muss 5 mal täglich Insulin nehmen im moment... ich bekomme es aber auch erst seid 5 Tagen.Morgens nach dem aufstehen und Abends vorm Schlafen nehme ich das langsame Insulin und dreimal täglich vorm essen das normale Insulin :-)die Höhe oder Menge variiert je nch essen meist muss ich morgens ehr nehmen als Mittags und Abends...ich hab das Pech gehabt eine sehr unsensible Ärztin im KH zu haben die mir sagte mein Baby ist verkrüppelt und behindert weil ich die Diabetes erst in der 9 Woche festgestellt und behandelt habe aber wie soll ich das vorher wissen sowas merkt man ja nicht... :-( und darum ist die Angst sehr groß.Mein arzt sagte gestern das alles so aussieht wie es muss, wenn ich weiter bin wird noch genauer geguckt mit Ultraschall, Dopplr und 3 D aber ich soll mir keine Panik machen... auch meine Diabetologin sagt das ich nichts zu befürchten habe dann lieber viel und lange Insulin als keins dann wird es gefährlich und ich bin eisern mit der Ernährung :-)wenn du magst können wir ja von zeit zu zeit schreiben ich wüßte auch gern wie es bei dir weiter geht :-)ich bin übrigens nicole :-) so wenn du magst dann schreib mir wenn nicht dann danke ich dir nochmal für die liebe antwort :-)
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