Mitglied inaktiv
Guten Morgen Dr. Bluni, da ich sehr viel Streß mit meinem 25 Monate alten Sohn habe, kaum schlafe deshalb und zu Hause alles alleine machen muß, möchte ich gerne wissen wie hoch in der 28. SSW das Risiko ist dadurch eine Frühgeburt zu bekommen. Zusätzliche Beschwerden wie harter Bauch beim Spazierengehen und Aufregen sowie Atemprobleme kommen noch hinzu! Wie hoch wäre die Überlebenschance falls wirklich etwas passiert? Vielen Dank Susanne
liebe Susanne, über eine eventuelle, fiktiv-hypothetische Situation in der Zukunft zu spekulieren, von der man eben noch nicht einmal weiß, ob sie für einen persönlich je eintreten wird, halte ich grundsätzlich für falsch und sehe nicht nur in diesem Forum von derartigen Stellungnahmen ab ("was kann alles passieren wenn und was hätte es für Folgen"). Dieses führt letztlich nur dazu, dass die Schwangeren noch mehr verunsichert und verängstigt sind. Mein Anliegen ist es, aber gerade nicht über all die schlimmen Dinge zu spekulieren, wenn noch nicht mal klar ist, dass eine bestimmte Situation eingetreten ist. Und hier kann man eben nur immer wieder stoisch sich wiederholend sagen: nicht verunsichern lassen. Offen mit dem Frauenarzt/Frauenärztin über die Ängste zu sprechen. Das Risiko, dass es in der genannten Situation zu einer Frühgeburt kommt, ist nicht zu beziffern. Sofern der Alltagsstress als sehr belastend empfunden wird, sollte darüber nachgedacht werden, was hier umorganisiert werden kann, um eine Entlastung herbeizuführen und den Stressfaktor zu reduzieren. Die Erfahrung lehrt, dass die Schwangerschaften völlig unterschiedlich verlaufen können, mit eben völlig neuen und auch unterschiedlichen Erfahrungen bei bestimmten körperlichen Veränderungen. Ab dem 5./6. Monat können es schon mal leichte Kontraktionen sein ein Zusamenziehen der Gebärmutter mit Verhärtung des Bauches die infolge der kindlichen Aktivität hervorgerufen werden oder zum Beispiel durch zuviel Stress. Hier sind es dann aber keine vorzeitigen Wehen, die sich auf den Muttermund auswirken. Und diese haben auch keine negativen Auswirkungen auf das Kind. Ob es aber vielleich doch Verhärtungen sind, die eine Bedeutung haben und die vielleicht doch vorzeitigen Wehen entsprechen kann nur der behandelnde Frauenarzt oder Frauenärztin beurteilen. Bei nur leichten Verhärtungen sind die Ruhe und die Magnesiumeinnahme sicher sehr sinnvoll. VB
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