Mitglied inaktiv
Hallo! Ich bin Rhesus-Negativ und habe eine 2-jährige Tochter. Während dieser Schwangerschaft habe ich die übliche "Spritze" bekommen. Nach der Entbindung wurde auf eine weitere "Spritze" verzichtet, da meine Tochter ebenfalls Rhesus-Negativ getestet wurde. Nun hatte ich Anfang Oktober eine FG in der 6.SSW die so abgeblutet ist, es wurde auf eine Ausschabung verzichtet. Allerdings habe ich auch keine D-Prophylaxe erhalten. Kann dieses Versäumnis Probleme bei einem weiteren Versuch, schwanger zu werden, bereiten? Wäre es auch möglich, falls meine Tochter falsch getestet wurde und doch Rh-pos ist, daß dies der Grund meiner FG war?
hallo, sicher ist es reine Spekulation, von einer falschen Testung der Tochter auszugehen. Hier ist davon auszugehen, dass die Blutgruppe und der Rhesusfaktor vorliegt, den das Labor bestimmt hat. Wenn wir uns darauf nicht mehr verlassen können, dann wäre das sicher traurig. Insofern ist nicht von einem Zusammenhang der Fehlgeburt mit dem Rhesusfaktor auszugehen. Darüber hinaus sollte eine rhesusnegative Schwangere auch nach einer frühen Fehlgeburt immer eine Anti-D-Spritze erhalten, da es sonst zur Sensibilisierung kommen kann, die sich auf ein später kommendes Kind auswirken kann. VB
Mitglied inaktiv
In der 6. SSW ist es problemlos, auf eine Anti-D Spritze zu verzichten, da noch kein Blutkreislauf vorhanden ist, der eine Übertragung ermöglichen würde. Bei Deiner Tochte ist unter normalen Umständen (Krankenhauslabor) davon auszugehen, daß sie richtig getestet wurde. Eine Fehlgeburt ist derartig häufig, daß sie sicher in keinem Zusammenhang mit einer vermuteten Rh-Inkompatibilität steht. Um Dich zu beruhigen könnt ja ev. die Blutgruppe Deines Mannes bestimmt werden: ist er auch rh-negativ (die Chance ist 50:50, da Dein Kind rh-negativ ist!)ersparst Du Dir unnötige Sorgen und auch Spritzen in einer weiteren Schwangerschaft.
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