Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Bluni, kurz zu meiner geschichte, ich habe u.a. PCO und wurde aber nach jahre warten im Februar per IVF schwanger. Die Schwangerschaft lief ohne Probleme. Am 20.09. wurde der V.a. Gestose gestellt wegen RR 140/90 und Eiweiss im Urin. Am 21.09. bekam ich nachts starke Blutungen, unsere Tochter wurde per Notsectio geboren (RR 170/100), leider hat sie es nicht überlebt, vorzeitige Plazentalösung. Kann das wirklich eine Gestose gewesen sein? Mein FA hat gemeint, die Blutwerte waren normal! Hat man zu spät gehandelt? DAnn wie lange muss ich bei einem KS warten um wieder "üben"zu können. Kann ich nach einer IVF überhaupt "normal" schwanger werden? Kann sich der Zyklus einpendeln? Muss ich wieder solche qualen gehen? ich hab meiner kleinen geliebten Maus ein geschwisterchen versprochen, wenn ich wieder soweit bin, im Moment überwiegt die trauer...
liebe Tina, dieses ist natürlich ein sehr trauriges Ereignis für die Betroffenen, aber nicht immer lassen sich hier Ursachen finden. Eine Gestoses ist eine gefürchtete Komplikation, die eine vorzeitige Plazentalösung begünstigen kann. Sie kann sich manchmal innerhalb sehr kurzer Zeit entwickeln, ohne, dass eine große "Vorwarnzeit" gegeben ist. Für eine kommende Schwangerschaft ist es aber schon wichtig, ob eine Gestose im Raum stand, denn dann ist um so mehr frühzeitig nach Hinweiszeichen zu schauen. Die Wartezeit nach einem Kaiserschnitt sollte möglichst schon ein Jahr betragen. Denn es sind hier vor allem die schwangerschaftstypischen Probleme, wie Blutungen, vorzeitige Wehen, Probleme unter der Geburt, u.a., die nach kürzerem Abstand ganz einfach häufiger auftreten. Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Risiko für die noch nicht ausreichend verheilte Naht an der Gebärmutter, welches gebenenenfalls Probleme unter der Geburt/Wehen oder in seltenen Fällen schon vorher mit sich bringen kann. Inwiefern nach IVF-Behandlung später eine Schwangerschaft auf spontanem Weg eintreten kann, kann ich nicht beurteilen, denn dieses hängt ja von der Ursache für die IVF ab. VB
Mitglied inaktiv
Liebe Tina, es tut mir unendlich Leid, dass du deine Kleine hergeben musstest. Ich kann deinen Schmerz sehr gut nachvollziehen, weil es bei uns fast genauso war. Ich hatte eine vorzeitige Plazentaablösung, die von einer Minute auf die nächste auftrat, und unser Sohn kam still per NotKS zur Welt. Ich habe danach sehr viel Ursachenforschung betrieben, und Dr. Bluni hat mir sehr ausführlich geantwortet, was mir auch sehr geholfen hat. Wenn du "vorzeitige PlazentaABlösung" in das Suchfeld eingibst, kannst du diese Beiträge lesen, die Informationen darin werden dir vielleicht auch weiterhelfen. Bei mir wurde tatsächlich eine Blutgerinnungsstörung festgestellt, die man aber nur entdeckt, wenn man eine spezielle Blutuntersuchung durchführt (wird erst gemacht, wenn eine Frau mehrere Fehlgeburten oder eine Totgeburt hatte, hierzu musst du zu einem Spezialisten gehen). Auch wenn du eine vielleicht Gestose hattest, möchte dein FA das eventuell vor einer Folgeschwangerschaft zusätzlich ausschließen. Zu deiner Frage nach einer erneuten Schwangerschaft: Ich bin vier Monate nach meinem KS außerplanmäßig wieder schwanger geworden. Ich weiß natürlich, dass ich ein Jahr hätte warten sollen, aber nun müssen wir eben das Beste daraus machen. Ich muss mir aufgrund der Blutgerinnungsstörung jeden Tag Fragmin spritzen. Das Kind wird ca. 3 Wochen früher per KS geholt werden, da die Gefahr einer Narbenruptur zu groß ist. Ab der 22. SSW werde ich sehr engmaschig überwacht werden, alle drei Wochen (glaube ich) einen Doppler, um die Plazentafunktion zu überprüfen und regelmäßige CTGs. Ich weiß, dass nach diesem Schock alles aussichtslos erscheint, aber hoffe, ich konnte dir mit diesen Infos ein wenig helfen. Wenn ich dir sonst weiterhelfen kann oder du dich austauschen möchtest (mit mir oder anderen betroffenen Müttern), lass es mich wissen. Ich wünsche dir, dass dir deine Familie und deine Freunde die nötige Kraft geben, die nächste Zeit durchzustehen. junonie
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