Mitglied inaktiv
bin in der 20.woche mit dem 4.kind schwanger,nun wurde bei der feindiagnostik eine unterversorgung des mutterkuchens festgestellt ,nach diversen blutuntersuchungen bin ich ziemlich verunsichert -was kann das für auswirkungen auf den verlauf der ss und die entwicklung des ungeborenen nehmen.kann ich als mutter einflusss darauf nehmen?bei allen anderen kindern gab es keine komplikationen . bitte sie um rat und danke ihnen dafür
Hallo, Ihre Unsicherheit in dieser Situation kann ich sehr gut nachvollziehen. Plazentainsuffizienz bedeutet, dass der Mutterkuchen so verändert ist, , dass er nicht mehr in der Lage ist, das Baby ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen. Dieser Zustand kann sich langsam verschlechtern (chronische Plazentainsuffizienz, z.B. durch verminderte Durchblutung, Strukturveränderungen oder Verstopfung von Blutgefäßen) oder plötzlich auftreten (akute Plazentalösung, z.B. bei vorzeitiger Ablösung des Mutterkuchens von der Gebärmutterwand). Gehäuft findet man diese bei Mehrlingsschwangerschaften; Gestose oder Diabetes der Mutter; untergewichtigen, schlecht ernährten oder rauchenden Müttern; vorausgegangenen Fruchtbarkeitsstörungen; fieberhaften Infektionen; Blutungen oder Frühgeburtsneigungen während der Schwangerschaft; sowie bei Übertragung des Kindes. Sie können es nur durch Schonung und ggf. den Verzicht auf Rauchen beeinflussen. Wie die Unterversorgung sich entwickelt, hängt von den Dopplerbefunden ab, die sicherlich nun engmaschig erhoben werden, um rechtzeitig eine Gefährdung des Kindes erkennen zu können. VB
Mitglied inaktiv
vielen dank ,dr.bluni!werde ihren rat mich zu schonen wirklich ernst nehmen ,vorallem da auch keine ihrer genannten risikofaktoren zutreffen,und hoffen das alles sich gut entwickelt .danke