Mitglied inaktiv
Hallo Dr Bluni, Im Mai 2003 habe ich mein 2. Kind mit KS bekommen und eine Woche später wurde eine beidseitige Lungenembolie festgestellt. 6 Monate nahm ich Sintrom, danach war es anscheinend ausgestanden. Nun erwarte ich Ende Januar das 3. Kind. Beim Haematostase-Spezialisten war ich schon, er meinte, ich solle um die 26.-28. SSW nochmal kommen und wir würden dann über vorbeugende Massnahmen im 3. Trimester der SS nachdenken. AUf jeden Fall brauchte ich aber 4-6 Wochen nach dem KS wieder Spritzen. Inzwischen bin ich mir aber nicht sicher, ob dieser 3. KS nun auch mit PDA gemacht werden kann oder ob es unbedingt nur mit Vollnarkose geht. Gibt es da Richtlinien? Was würde denn von einer PDA abraten? Und was ist mir Rachianesthäsie? Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen. Freundliche Grüsse und vielen Dank, Safran
hallo, was eine Rachianesthäsie ist, weiß ich leider nicht. Sicher wurde hier etwas falsch verstanden. Wenn sich bei einer Frau nach einem Kaiserschnitt ein solches Ereignis zeigt, ist es fast unerlässlich, hier nach den Ursachen zu fahnden. Diese können schon mal bestimmte Formen von Gerinnungsstörungen sein. Das bedeutet ein doch nicht unerheblich höheres Risiko für ein thromboembolisches Ereignis in einer kommenden Risikosituation, wie einer Schwangerschaft und Geburt. Deshalb wäre mit der Spezialeinrichtung vor Ort schon zu Beginn der Schwangerschaft darüber zu entscheiden, welche Maßnahmen, wann zu treffen sind. Es gibt hier klare Vorgaben in Anlehnung an die Empfehlungen der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH), ob und ab wann man der Schwangeren, neben Kompressionsstrümpfen auch einen so genanten "Blutverdünner" (niedermolekulares Heparin) verordnet, um das Thrombose- und Embolierisiko zu minimieren. Dazu würde dann ggf. auch der Zeitraum des Wochenbettes (etwa 6 Wochen nach der Entbindung) gehören. Und so kann es gut sein, dass seitens der Anästhesisten eine PDA abgelehnt wird, wenn bei der Frau eine Gerinnungsstörung vorliegt, auch wenn man ansonsten bei einer Heparinisierung eine PDA abwägen könnte. Da sind die Vorgaben der Fachgesellschaften nicht ganz eindeutig. VB
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