Mitglied inaktiv
Hallo Ich bin in der 6. Woche schwanger. Heute 5+6 und hbe ab und an bräunlichen Ausfluss gehabt,lediglich beim Abwischen,nicht in der Slipeinlage :-( Am Montag war mein HCG 3100,den Donnerstag zuvor 1187. Da ich gestern mittag kurz einenTropfen rotes Blut am Papier hatte waren wir abends nochmal in der Klinik und der Doc hat einen leicht offenen Cervixkanal gesehen und altes Blut,nix frisches. Die Fruchthöhle ist auch gewachsen von Montag 7,8mm auf 11mm und der Dottersack ist ziemlich sicher zu erkennen. Was kann ein leicht offener Cervixkanal bedeuten?Muss ich mich auf eine FG oder schwierige SS einstellen? Soll nun ruhen und habe Magnesium bekommen. Mache mir aber dennoch Sorgen und würde mich sehr über eine Antwort freuen. Vielen Dank für Ihre Mühe :-)
hallo, 1.eine vorzeitige Muttermundseröffnung oder vorzeitige Wehen gibt es in der 6. SSW nicht und bei einer Frau, die schon geboren hat, kann eine leichte Eröffnung des äußeren Muttermundes ein NOrmalbefund sein. Die Empfehlung richtet sich nach den Beschwerden, wobei im Fall von Beschwerden sicher auf anstrengende Tätigkeiten, Sport und Verkehr verzichtet werden sollte. 2. auch wenn eine solche Blutung ein Warnzeichen ist und ein Hinweis für Fehlgeburtsbestrebungen, wird eine solche Blutung nicht zwangsläufig in einer Fehlgeburt enden. Die Ursache ist nicht immer eindeutig. Es können hormonelle Gründe oder plötzliche Blutungen zwischen der Eihaut und der Gebärmutter die Ursache sein. Es kann aber auch nur vom Muttermund her bluten. Andererseits gibt es kindliche Ursachen, wie eine nicht reguläre Entwicklung auf Grund genetischer Störungen, die dann häufig in einer Fehlgeburt enden können. Bei auftretenden Blutungen wird der behandelnde Frauenarzt oder Frauenärztin den Befund kontrollieren und sofern hierbei keine Besonderheiten nachweisbar sind, die Schwangerschaft vital ist, wird bei Blutungen in der frühen Schwangerschaft bis etwa zum Ende des vierten Monats der Frau empfohlen, sich zu körperlich zu schonen, auf Sport und Verkehr zu verzichten und ggf. prophylaktisch Magnesium einzunehmen. Für die Effektivität eines Gelbkörperhormons in dieser Situation gibt es bis heute keine ausreichend gesicherten Daten. VB