Mitglied inaktiv
Hallo zusammen. Ich bin mit meinem zweiten Kind schwanger und mache mir schon Gedanken wegen der Entbindung. Ich bin ein sehr schmerzempfindlicher Mensch und habe bei der ersten Geburt (vaginal) sehr schlechte ERfahrungen gemacht. Mein FA riet mir zu einem Kaiserschnitt, da die Naht evtl. wieder aufreissen könnte. Muss man bei einem Kaiserschnitt unbedingt den Blasenkatheder haben und die Thrombosespritzen bekommen? Oder kann man auch darauf verzichten? Gibt es eigentlich auch selbstauflösende Fäden bei einem Kaiserschnitt? Sorry, aber ich kenn mich überhaupt nicht aus. Vielen Dank für das Verständnis. Liebe grüße an alle werdenden Mamis und natürlich an Sie, Herr Dr. Bluni.
Liebe Andrea, 1. auch wenn die Ängste vor/nach einem derartigen traumatischen Ereignis verständlich sind, so ist es nicht selbstverständlich, dass in jedem Fall (wieder) ein Schnitt notwendig wird oder dass das Gewebe reißt. Auch ist bei kleinerem Riss ganz sicher nicht gleich ein Kaiserschnitt notwendig. In dieser Situation ist Ihnen zu empfehlen, schon im Vorfeld mit der Entbindungsabteilung über Ihre Ängste und das mögliche Vorgehen unter der Geburt sprechen, insbesondere, dass darauf geachtet wird, dass bei Notwendigkeit zum Nähen auch die entsprechende Betäubung vorliegt. Zu der Frage, ob Dammschnitt oder Dammriss besser für die Heilung sind, kann ich folgendes sagen: Mittlerweile belegen viele Studien, dass eine Zurückhaltung gegenüber einem Dammschnitt in der Lage ist, vielerlei Komplikationen, die dadurch bedingt sind (auch Dammrisse 3. + 4. Grades) zu verhindern. Auch, wenn es heute immer noch viele Vertreter gibt, die vom Gegenteil überzeugt sind. Wenn möglich, sollte nach meiner Meinung ein Dammschnitt vermieden werden und ein guter Dammschutz ist besonders wichtig.. Sinvollerweise erkundigen. Sie sich über das Vorgehen in Ihrer Entbindungsklinik Nicht zuletzt, um etwaige Probleme zu verhindern. Aber jeder Geburtshelfer weiß: es klappt nicht immer, einen Dammschnitt oder Dammriss zu vermeiden. Bei größeren Rissen, ist es dann wahre Herausforderung für den Geburtshelfer, dieses in einer langen Prozedur zu nähen und für die Frau, sich damit auseinanderzusetzen. 2. ja, der Blasenkatheter und die Thrombosespritzen,wie auch die Kompressionsstrümpfe sind immer notwendig. Als Nahtmaterial wird heute fast immer selbstauflösendes genommen. VB
Mitglied inaktiv
Sorry wenn ich mich einmische ollte dir nur gern von meinen Erfahrung berichten da du ja selbst schreibst das du empfindlich bist kann ich dir nur sagen JA ein Blaskatheder ist nötig da du nicht gleich aufstehen kannst und du garnet so schnell zur toilette kommst wie du musst Ja es gibt selbst auflösende Fäden und soweit ich das beurteilen kann muss frau diese Spritzen nicht kriegen es sei den sie ist wirklich ans bett gefesselt und kann sich nicht bewegen ich hab die Strümpfe und die Spritzen nur die 1 Nacht bekommen und mich danach geweigert je nachdem wie fit du bist wird der Katheder am Abend oder nächsten MOrgen gezogen. Lg Annie
Mitglied inaktiv
Hallöchen! Allderings muss ich auch sagen, dass ich ziemliche Probleme durch meinen KS hatte!!! Mal von den Schmerzen abgesehen (die ich noch Monate nach dem KS hatte!)! Überlege dir gut, ob du einen KS willst! Ich selbst habe bis zum Schluss gekämpft, aber unsere Tochter ist "steckengeblieben" und es musste ein Not-KS gemacht werden. Sofern ich nochmals ss werde wünsche ich mir eine normale Geburt! Viele Grüsse, Moni
Mitglied inaktiv
Also ich hatte weder beim ersten noch beim zweiten KS einen Katheter, musste deshalb aber auch vor der OP und zwei Stunden nach der OP zur Toilette, durfte also schon aufstehen und brauchte deswegen weder die Spritzen noch die Struempfe. Das war aber alles mein Wunsch und mit Aerzten und Hebamme so abgesprochen. Mein letzter KS war in Frankfurt Sachsenhausen unter Vollnarkose, weil es immer mal wieder welche gibt, die mir nicht glauben. Diesmal werde ich um den Katheter wohl nicht drumrum kommen, fragen tu ich aber trotzdem, denn ich bin jetzt in den USA, und hier ist einiges anders. Aber auch hier darf ich am naechsten Tag heim, das hab ich schon geregelt. Cata
Mitglied inaktiv
Hallo, also ich weiß gar nicht, warum so viele Frauen Probleme mit dem Katheter haben. Ich habe ihn gar nicht bemerkt und fand ihn sogar recht praktisch, weil ich in der ersten Nacht nach der OP (war abends um 7) 3 Liter Wasser getrunken habe. So oft hätte ich gar nicht aufstehen können. Das Ziehen vom Katheter fand ich ein bisschen komisch, mehr aber nicht. Ich bin am Morgen nach der OP das erste Mal aufgestanden und das war schon ziemlich heftig, vom Kreislauf her und von den Schmerzen. Die Spritzen habe ich noch 2 oder 3 Tage bekommen, glaube ich. Die fand ich allerdings sehr lästig und je nachdem, wer gespritzt hat, auch schmerzhaft. Überleg Dir das mit dem Kaiserschnitt lieber nochmal. Ich wünsche mir jetzt so sehr eine spontane Geburt. Ich würde alles tun, um KEINEN Kaiserschnitt zu bekommen. Ehrlich!
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