Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Kaiserschnitt

Frage: Kaiserschnitt

Mitglied inaktiv

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Hallo Dr. Bluni, im Oktober 1994 wurde unser Sohn, nach Versuch einer Spontangeburt per Notkaiserschnitt (Scheidelbeinlage) entbunden. Im Mai 1997 kam unsere Tochter mit Hilfe der Zange zur Welt. Der damalige behandelnde Arzt ist der Meinung gewesen, wenn ich meine innerliche Angst im Bezug auf Kaiserschnitt hätte besser "verträngen" können, dann wäre unsere Tochter ohne Zange zur Welt gekommen. Nun erwarte ich im Dezember im Alter von 39 Jahren unser 3. Kind. Mein FA ist der Meinung, auf jeden Fall auf eine Spontangeburt zu verzichten, da beide vorangegangenen Geburten nicht problemlos gewesen sind, eben wegen Kaiserschnitt und Zangengeburt. Ich möchte aber auf gar keinen Fall auf die Spontangeburt verzichten, wenn es aus gesundheitlichen Gründen nicht von Nöten ist. Momentan ist alles o.K. Was raten Sie mir bezüglich Kaiserschnitt und Zangengeburt, ist eine Spontangeburt aus ärztlicher Sicht, zu vertreten? LG Marion.


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo Marion, diese Vorgeschichte stellt sicher eine Situation dar, bei der ein Geburtshelfer noch vor Geburtsbeginn mit den Eltern offen über den Entbindungsmodus sprechen sollte, da die Chancen auf einen erneut schwierigen Geburtsverlauf - mit den entsprechenden Risiken für das Kind - verbunden sein wird. Aus diesem Grund allein schon, ist es sinnvoll,hier auch über die Option planmäßiger Kaiserschnitt zu sprechen. Wenn Sie dennoch darauf besteht, ist das Ihr gutes Recht, aber sicher ist dann zu empfehlen, dass dieses auch so dokumentiert wird, dass Sie zumindest darauf hingewiesen wurden. VB


Mitglied inaktiv

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Hallo Marion, darf ich da auch meinen Senf dazu geben? ich kann verstehen das du spontan entbinden willst - wollte ich auch - bei beiden Jungs!! Sollte ich in diesem Leben noch mal schwanger werden, würde ich einen geplanten Kaiserschnitt machen lassen, denn meine Jungs hatten IMMER einen zu großen Kopf für mein schmales Becken. Aber ich würde NIE ein Risiko eingehen Und Du?? Liebe Grüße Bella


Mitglied inaktiv

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Hallo Bella (aus Wien?) bei meinen beiden Kindern war der Kopf nicht zu groß. Der erstgeborene hat sich nicht richtig ins Becken gedreht und bei der zweitgeborenen hatte ich einfach zuviel Angst vor einem Kiaserschnitt, so auch die Worte des damaligen behandelnden Arztes. Einer "normalen" Geburt hätte eigentlich aus medizinischer Sicht nichts im Wege gestanden. Sicher werde ich mich vor der Geburt noch entsprechend mit dem Arzt darüber unterhalten. Auf gar keinen Fall würde ich ein Risiko eingehen wollen. Sollte dann, wenn die Geburt bevorsteht, doch ein Kaiserschnitt empfohlen werden,würde ich es wohl oder übel über mich ergehen lassen. Denn ein Risiko für das Baby soll die Geburt auf gar keinen Fall werden. LG Marion.


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