Mitglied inaktiv
guten Morgen Dr. Bluni, ich dachte mir, ich stelle meine Frage einfach mal hier rein. Vielleicht können Sie mir ja helfen. Ich habe seit ca. 4 Jahren eine Scheidensenkung. Habe oft Druck nach unten und auch ständig Verstopfung und muss auch viel öfter Wasser lassen als vorher. Nun bin ich wieder schwanger (17. SSW) und weiß nicht, ob ich normal entbinden soll oder nicht. Meine FÄ äußert sich nicht so richtig dazu, sie sagt halt, dass auch ein Kaiserschnitt möglich ist, aber nicht, ob der Vorteil dann so groß ist, dass es die Risiken überwiegt. Sie meint, ich hätte ja noch Zeit um es mir zu überlegen. Aber ich möchte es schon gern wissen. Wird in so einem Fall denn ein Kaiserschnitt empfohlen? Ich habe Angst, dass durch die spontane Entbindung die Senkung noch viel viel schlimmer wird und ich dann mit nur 29 Jahren vielleicht inkontinent bin. Vielleicht muss ich mich sogar operieren lasen? Aber ist das allein schon ein Grund einen Kaiserschnitt durchführen zu lassen. Wie ist da die Meinung der Fachleute? Außerdem sind Teile der Plazenta nach der ersten Entbindung noch in der GM geblieben und haben sich entzündet, musste dann ausgeschabt werden. Könnte das nochmal passieren? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder passier? Kann das durch den Kaiserschnitt eher vermieden werden? Tut mir leid, dass es so lang geworden ist, aber ich möchte es schon gern so früh wie möglich wissen, worauf ich mir einstellen muss.
Hallo, 1. eine Indikation für einen Kaiserschnitt stellt eine solche Senkung nicht dar 2. nach der Geburt ist es dann aber sinnvoll, wenn Sie mit Ihrem Arzt und ggf. einem Zentrum für Urogynäkologie (Beckenbodenzentrum) über die konservativen und ggf. operativen Optionen sprechen. VB
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