Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Kaiserschnitt oder nicht

Frage: Kaiserschnitt oder nicht

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Hallo Dr. Bluni, ich erlitt vor 6 Jahren einen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule L4/L5 der mir aber leider immer noch zu schaffen macht. Mir wurde auch deswegen ziemlich Angst vor einer Schwangerschaft gemacht. Nun bin ich in der 28. SSW und habe seit einegen Wochen vorzeitige Wehentätigkeit wobei man nicht weiss ob es früher kommt oder ob es sich noch lange hält. Meine Frage ist nun wenn es soweit ist, soll ich lieber eine natürliche Geburt bevorzugen oder einen Kaiserschnitt? Die Ärzte die ich bislang befragt habe sind ganz gegensätzlicher Meinung und jeder Begründet es anders. Ein weiteres Problem ist, daß ich seit knapp einem Jahr Tachykardie habe, die immer mehr zunimmt, aber noch nicht endgültig geklärt ist wodurch sie verursacht wird. Vor paar Wochen war ich beim Kardiologen, seitdem nehme ich jetzt Beloc Zoc mite und er meinte man muß aufpassen dass dies jetzt mit der Schwangerschaft keine Herzmuskelschwäche hingibt bzw. Schwangerschafts-Myokarditis. Spielt das auch eine Rolle ob ich Kaiserschnitt oder eine natürliche Geburt bevorzugen soll oder nicht? Viele Grüße Laury-Jane , istWas soll ich tun?


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo Laury-Jane, 1. der Bandscheibenvorfall stellt sicher in den allermeisten Fällen ebenso, wie das Herzrasen, einen Grund für einen Kaiserschnitt dar. 2. bei den meisten Schwangeren kann sich in d. Schwangerschaft ein gelegentlich erhöhter Puls einstellen. Dieses ist dann meist auch von einem erhöhten Ruhepuls, der dann bei etwa 90-100 liegen kann,begleitet, ohne, dass dieses Konsequenzen hat. Hat die Frau aber schon vor der Schwangerschaft solche Phänomene eines Herzrasens Tachyarrhythmien,dann wäre doch erst mal zu klären, warum das so ist, was die Ursache ist und ob dieses dann nicht auch behandlungsbedürftig ist; denn dauerhaft stark erhöhte Pulsschläge wären sicher nicht erwünscht. Dazu sollte wohl vor Ort ein Internist oder Kardiologe konsultiert werden, der/die dann dazu mehr sagen können; auch was die Frage nach der Notwendigkeit einer Therapie angeht. VB


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