Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Impfung REPEVAX während Frühschwangerschaft

Frage: Impfung REPEVAX während Frühschwangerschaft

Leni4321

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Hallo Herr Dr. Bluni, drei Tage bevor ich einen positiven Schwangerschaftstest gemacht habe, wurde ich von meiner neuen (wegen Umzug) Frauenärztin mit REPEVAX geimpft (Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Polio - sofern ich es meinem Impfausweis richtig entnehme). Ich habe die Ärztin extra darauf hingewiesen, dass ich schwanger sein könnte!!!! Sie sagte, dass dies für mein Baby keine Gefahr darstellen würde. Ich habe auch nochmal die Sprechstundenhilfe darauf hingewiesen, auch diese sagte mir, dass keine Gefahr bestehen würde. Nun lese ich in einer Ihrer Antworten zu einer anderen Frage, dass man gegen Keuchhusten NICHT impfen darf!!! Auf anderen Seiten im Internet steht, dass nicht in den ersten 3 Mon. geimpft werden darf. Ich habe das Baby in der 8 SSW verloren (Entwicklungsstand ca. 6. Woche) und es wurde eine Ausschabung gemacht. Ich frage mich nun natürlich, ob die Impfe der Grund war... und habe große Angst vor den Folgen der Ausschabung (das ich nicht mehr schwanger werden kann, da es zu Narben gekommen sein könnte oder zu viel Schleimhaut abgetragen wurde). Das ganze ist erst eine Woche her. Vielen Dank für Ihre Einschätzung!


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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Hallo, mittlerweile ist es so, dass diese ursprüngliche Aussage von mir dazu so heute nicht mehr stehen gelassen werden kann, weil sich die Datenlage wegen der Impfstoffe geändert hat. Insofern sind die beschriebenen Impfungen auch in der Schwangerschaft ohne Bedenken durchführbar. Bitte wenden Sie sich in dieser Frage an unseren Experten, Dr. Paulus in seinem Forum unter der Adresse http://www.rund-ums-baby.de/medikamente-in-der-schwangerschaft/ Liebe Grüße VB


Leni4321

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Vielen lieben Dank für die - für mich erleichternde - Antwort. Ich habe mittlerweile mit einer Mitarbeiterin von Embryotox (aus der Berliner Charité) gesprochen. Auch sie hat mir bestätigt, dass es keine Bedenken gibt. Es könnte nur sein, dass sich ein befruchtetes Ei nicht einnistet, da man sich nach der Impfe geschwächt/angeschlagen fühlen kann. In GB wird eine Keuchhustenimpfung sogar schon während der Schwangerschaft empfohlen und in Deutschland ist man auf dem Weg dahin. Vielleicht helfen diese Informationen anderen Betroffenen!


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