Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Humangenetische Untersuchung vor ICSI - gern an alle!

Frage: Humangenetische Untersuchung vor ICSI - gern an alle!

Mitglied inaktiv

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Hallo, ich habe gestern gerade die 2. IUI machen lassen. Aufgrund der schwankenden SG meines Mannes (im März sehr gut, die letzten beiden schlecht) wurde die Möglichkeit einer ICSI vom KiWu-Zentrum angesprochen. Dazu sind wir auch durchaus bereit, sollte diese 2. IUI nicht geklappt haben. Man hat uns geraten, vorher eine humangenetische Untersuchung machen zu lassen. Das wirft mich allerdings total aus der Bahn. Natürlich habe ich Angst, daß etwas nicht in Ordnung sein könnte, und man von einer ICSI abrät. Und was dann? Schließlich kann es ja auch sein, daß ich irgendwann auf ganz normalem Wege schwanger werde. Ein schlechter Befund heißt dann praktisch, besser nie schwanger zu werden? Im übrigen kann mir ja keiner die Gewissheit geben, daß das Kind auf jeden Fall krank ist, wenn der Befund nicht okay ist. Genauso kann es aber ja auch sein, daß das Kind nicht gesund ist, wenn der Befund okay ist. Ich bin total hin- und hergerissen. Im Moment neige ich eigentlich dazu, die ICSI ohne die Untersuchung machen zu lassen. Einerseits liest man, eine höhere Fehlbildung bei ICSI-Kindern gäbe es nicht. Paare mit langem KiWu haben grundsätzlich ein höheres Risiko. Dann wieder, mit schlechtem SG ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch. Nun hatte mein Mann ja bereits ein sehr gutes SG, die FÄ meinte, daß die schlechten evtl. auf starke nervliche Belastung zurückzuführen sein können. Auffälligkeiten / Behinderungen gibt es in unseren Familien nicht. Entschuldigung, daß es so lang geworden ist... Viele Grüße, Marion


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, es ist schon so, dass Kinder, die mit Hilfe reproduktionsmedizinischer Techniken wie der ICSI auf die Welt kommen, im Vergleich zu anderen Kindern ein leicht erhöhtes Fehlbildungsrisiko haben. Es wird vermutet, dass die Unfruchtbarkeit selbst ein Risikofaktor Faktor ist, zumal hier erstens die Paar meist schon älter sind und auch die Spermienqualität eine Rolle spielt. Insofern ist es sehr sinnvoll, einem Paar vor einer solchen Maßnahme eine genetische Beratung anzubieten, wo unter anderem diese Risiken auch noch einmal erörtert werden. Dieses kann später selbstverständlich auch zu einer Konfliktsituation führen. Um so wichtiger ist es, sich vorher damit auseinanderzusetzen und hier ggf. eine professionelle Beratung, wie durch Profamilia, in Anspruch zu nehmen. VB


Mitglied inaktiv

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ich war zur humangentischen untersuchung/beratung, da ich meine tochter in der 21.ssw still geboren haben, da sie anencephalie hatte und dieses auch erblich bedingt hätte sein können. es wurde die familiengeschichte besprochen, und dann wurde uns blut abgenommen. nach ca. 6 wochen bekamen wir die ergebnisse per post und es war genetisch alles bei uns in ordnung. zu dem zeitpunkt war ich wieder schwanger, und ich habe in der schwangerschaft nur zwei sachen machen lassen. es wurde ein fein us gemacht und der AFP-Wert wurde bestimmt. im sept.05 wurde meine tochter kerngesund geboren. mach dir nicht zu viele gedanken darüber. für mich war diese beratung sehr wichtig. LG Inga


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