Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

HPV und Schwanger gerne auch an alle

Frage: HPV und Schwanger gerne auch an alle

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Hallo, bei mir wurde im eine Konisation gemacht, wegen HPV IIId der nächste Befund im Mai war HPB high risk Pap II W. So und jetzt sollte eigentlich der nächste Abstrich gemacht werden und nun bin ich Schwanger. Der Befund nach der Koni war CIN 3 und HPV High risk. Nun meinte mein FA wenn bei diesem Abstrich jetzt PAP 4 oder mehr rauskommen sollte muss ein Schwangerschaftsabbruch gemacht werden. Ist das richtig? Was ist wenn ich das nicht will?. Bitte um schnelle Antwort


Dr. med. Vincenzo Bluni

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Hallo, bei einem PAP IVa des Gebärmutterhalses liegt der Verdacht auf schwere Zellveränderungen oder sogar einem Vorstadium eines Gebärmutterhalskrebses vor. Es bedeutet noch nicht in jedem Fall, dass eine derartige Veränderung (die meist oberflächlich ist und dann auch noch keinem Krebs im eigentlichen Sinne entspricht) sofort klinische Konsequenzen hat. Wenn eine Schwangerschaft vorliegt, so kann man dazu folgendes sagen: In der Schwangerschaft kann die Beurteilung eines solchen Befundes manchmal für den Zytologen schwieriger sein. Eine weiterführende Diagnostik sollte bei einem solchen Abstrichbefund in der Schwangerschaft durch eine entsprechend kompetente Stelle erfolgen, um eben bestimmt Dinge (Veränderungen in der Tiefe)auszuschließen und entscheiden zu können, was man zu tun hat. Hierzu gibt es so genannte Dysplasiezentren. Ein solches finden Sie z.B. in der nächsten Universitätsfrauenklinik. Hier kann es dann sinnvoll sein – sofern nichts anderes entschieden wird, alle 4 Wochen eine Kontrolle des Abstrichs durchzuführen. In einigen Fällen wird man zumindest um die Gewebeentnahme (Biopsie) nicht herum kommen. Eine Konisation (die Ausschneidung eines Gewebekegels am Muttermund) ist in der Schwangerschaft nur selten erforderlich, würde aber nicht bedeuten, dass die Schwangerschaft nicht weiter ausgetragen werden kann. Sie bedeutet natürlich ein Risiko, aber man muss hier in erster Linie die Frau sehen, denn was man auf jeden Fall verhindern sollte, ist, dass die Frau Ihr Kind bekommt und anschließend einen Gebärmutterhalskrebs, der ggf. nur noch durch eine sehr große Operation mit viel schlechteren Heilungschancen zu behandeln ist. Diese Entscheidung ist nicht immer einfach. Hier wird die Entscheidung dann auch häufig in Absprache des Frauenarztes oder Frauenärztin mit dem Dysplasiezentrum oder dem Zytologen getroffen und hier ist die Entscheidung selten zu verallgemeinern, sondern sie muss im Einzelfall getroffen werden. Ein Schwangerschaftsabbruch ist sicher nur in sehr seltenen Fällen notwendig. VB


Mitglied inaktiv

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Wenn der Befund so schlecht wäre, daß deine Behandlung früher notwendig wäre bevor das Baby da ist und du solltest abbrechen müssen... dann liegt die Entscheidung zwischen dem Leben des Zwerges und eventuell deinem. Ist sehr schwierig. Ich würde abwägen was wäre, wenn du dich erst nach der Geburt behandeln lassen würdest. Wäre dein Risiko zu hoch... sorry aber das ist raurig aber zu bedenken, wäre ein Baby ohne Mama. Nach der Konisation sollte der Befund aber nicht so schlecht sein. Denk positiv. Meine Schwägerin hat nach Konisation ohne Komplikationen meinen süßen Neffen bekommen. Das wünsch ich dir auch von Herzen. Warte den neunen Befund ab. Ich drück dir beide Daumen. liebe Grüße, Kerstin


Mitglied inaktiv

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Vielen Dank für Deine positiven Worte. Ich versuche jetzt auch nicht daran zu denken, was wäre wenn der Befund doch schlechter ist. Es nützt ja jetzt auch nichts. Ich denke positiv, vielleicht hat es ja sollen sein, dass ich Schwanger geworden bin. LG


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