Mitglied inaktiv
Hallo , Mein Mann und ich sind so überglücklich das wir nach 5Jahren des Versuchens endlich ein Baby bekommen! Ich bin jetzt in der 15-2 SSW, am Anfang hatte ich sehr häufig Zwischenblutungen aber dem Kleinem gehts gut.Nun zu meinem eigentlichen Problem: ich arbeite ausschlieslich mit Männern in einem Typischen Männerberuf was sehr am Nervenkostüm zehrt, intrigen und gerede sind an der Tagesordnung und mitlerweile bin ich so fertig das ich wieder wehsentlich mehr rauche, aber nur auf Arbeit.(Vom schlechten Gewissen möchte ich garnicht erst anfangen) Ich weiß das rauchen schädlich ist, aber wie sehr? Meine Idee mich von meinem FA krank schreiben zulassen wurde nur beantwortet mit " Sie sind schwanger und nicht krank!" Ich bin mitlerweile Psychisch total am Ende und mache mir große Sorgen um mein Baby.Kann mir jemand einen Rat geben ? Ich wäre Euch sehr dankbar. Was vielleicht noch zuerwähnen wäre, mein Chef würde mich nie freiwillig gehen lassen und eigenkündigung geht finanziell nich. L.G. Yvonne
liebe Yvonne, auch, wenn man(n) es kaum glauben mag, die Facetten der Veränderungen der Frau in der Schwangerschaft und im Wochenbett, können sehr vielgestaltig sein und sogar soweit reichen, dass man überzeugt ist, dass es ein grundsätzliches Problem vorliegt, was es aber meist nicht ist. Ganz wichtig ist der offene Austausch über die Gefühle, das Gespräch mit dem Frauenarzt oder Frauenärztin, aber auch die Bereitschaft des Partners, sich dessen anzunehmen. Hierzu zählen auch Ängste, über die geredet werden sollte und wie bestimmte Situationen eingeschätzt werden sollten. Die emotionalen Veränderung führen in manchen Fällen eben auch zu einer gesteigerten Nervosität, einer geringeren Frustrationstoleranz und möglichen Überreaktionen Kindern oder dem Partner oder Kollegen/innen gegenüber. Mit der Muterrolle geht nun doch eine erhebliche Veränderung einher, die auch den Umgang mit solchen alltäglichen Stresssituationen nicht selten - zumindest temporär - verändert. Hier bedarf es manchmal einer recht langen Zeit bis die Frau sich in dieser neuen Rolle mit einer ganz anderen Beanspruchung, einem ganz anderen Tagesablauf, anderen Anforderungen in nicht unerheblichem Maße zurechtfindet und merkt, dass man hier auch entsprechend reagieren sollte. Erfahrungsgemäß legt sich dieses Problem nach der Entbindung oder auch nach dem Wochenbett. Der Tipp wäre, sich dessen erst mal bewusst zu werden, darüber zu sprechen und dann den Tagesablauf vielleicht umzugestalten, zu versuchen, in bestimmten Situationen anders zu reagieren. Dazu bedarf es manchmal eines richtigen Kampfes mit sich selbst. Autogenes Training kann dabei helfen, solche Situationen besser zu meistern. 2.das Thema Beschäftigungsverbot ist ein immer wieder heiß diskutiertes, nicht nur, weil es in der Fachliteratur und darüber hinaus auch für viele Frauenärzte und Frauenärztinnen zum Teil missverständlich geregelt ist: Eine Schwangere krankschreiben, darf man nur, wenn ein medizinischer Grund vorliegt, sie also entweder krank ist oder infolge der Arbeitsbelastung/Arbeitssituation z.B. vorz. Wehen hat. Wenn von den Arbeitsbedingungen am Arbeitsplatz eine Gefahr für die Mutter oder das Kind ausginge, dann kann ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen werden. ("Ergeben sich während einer ohne Beschwerden mit Krankheitswert verlaufenden Schwangerschaft Umstände, die am Arbeitsplatz zu einer Gefahr für Mutter oder Kind führen, besteht Anspruch auf ein ärztliches Zeugnis nach §3 Abs. 1 Mutterschutzgesetz.") Dieses geht auch für einen begrenzten Zeitraum. Hierbei darf aber nach geltender Rechtssprechung zu diesem Zeitpunkt keine Erkrankung seitens der Schwangerschaft vorliegen. Würde dieses aber ungerechtfertigter Weise ausgestellt, könnte der Arbeitgeber das Ganze juristisch anfechten, da ihm hierdurch deutlich höhere Kosten entständen. Wichtig ist noch: Der Arbeitgeber muss die Schwangerschaft nach § 5 Mutterschutzgesetz beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt (GAA) bzw. Amt für Arbeitsschutz (Bezeichnung ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich) melden. Und der Arbeitsplatz muss entsprechend der Arbeitsstättenverordnung gestaltet sein. Weitere Informationen erhalten Sie im Mutterschutzgesetz im Netz unter http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/muschg/ sowie in einem interessanten Übersichtsartikel zu dieser Frage aus dem Deutschen Ärzteblatt: Behrmann, Jürgen: Ärztliche Bescheinigungen und Zeugnisse: Arbeitsunfähigkeit und Mutterschutz: Unterschiede Deutsches Ärzteblatt 97, Heft 8 vom 25.02.00, Seite A-466; nachzulesen unter www.aerzteblatt.de und dann im Archiv unter dem Stichwort Beschäftigungsverbot mit den Jahreszahlen eingeben. Ansonsten muss die Frage des weiteren Vorgehens mit dem Frauenarzt oder Frauenärztin erörtert werden. Unsere Rechtsanwältin bei Rund-ums-baby.de, Frau Bader, wir darüber hinaus sicher noch weitere Auskünfte geben können. 3. das Anliegen, das Rauchen entweder ganz aufzugeben oder zumindest auf ein Minimum zu reduzieren, ist sehr ehrenhaft und aus medizinischer Sicht kann man sich über jede Schwangere freuen, die es schafft, die Schwangerschaft ohne Zigaretten zu überstehen. Dennoch sind wir uns bewusst, dass dieses erstens nicht immer so klappt und dass man in einigen Fällen schon froh sein muss, die Frau dazu gebracht zu haben, die Menge der Zigaretten deutlich zu reduzieren. Das Rauchen sollte in jedem Fall und zwar sofort während der Schwangerschaft unterbleiben. Es sind hier auch keine Entzugssymptome zu erwarten. Das Umsteigen auf "leichte Zigaretten" ist nichts anderes, als ein Werbetrick: denn die enthalten die gleiche Menge an krebserregenden Substanzen und richten nicht weniger Schaden an, als die anderen! Das Rauchen führt zwar nicht zu irgendwelchen Fehl- oder Missbildungen, dennoch sind die meist nicht so sichtbaren Folgen für die Kinder nicht zu vernachlässigen oder zu verharmlosen: Die folgenden Probleme können bei Kindern auftreten, deren Mütter in der Schwangerschaft rauchen: Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität. Die Gefahr, dass Kinder aggressives Verhalten entwickeln, ist dann dreifach erhöht, wenn ihre Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben. Die Kinder entwickeln viermal so häufig das Zappelphilipp-Syndrom wie die von nichtrauchenden Frauen. Untersuchungen belegen auch, dass Kinder rauchender Mütter bis zu viermal häufiger Verhaltensauffälligkeiten, wie Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität zeigen. Hinzukommt, dass die Kinder einen niedrigeren Intelligenzquotienten haben. Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft rauchen, haben ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko, im Jugendalter an Asthma zu erkranken Werdende Mütter, die rauchen, setzen außer der Gesundheit auch die Intelligenz ihres Nachwuchses aufs Spiel, Frauen, die während der Schwangerschaft mehr als eine Schachtel Zigaretten täglich rauchen, erhöhen das Risiko, dass ihr Baby später an "Plötzlichem Kindstod" stirbt, um mindestens das Siebenfache. Säuglinge von Nichtraucherinnen wiegen bei der Geburt durchschnittlich 3.493 Gramm. Kinder von Frauen, die täglich mehr als 20 Zigaretten rauchen wiegen nur 3.216 Gramm. Die Frühgeburtlichkeit mit allen Folgen ist bei Raucherinnen bekanntermaßen viel häufiger anzutreffen. Insgesamt drei krebserregende Substanzen Karzinogene, die im Tabakrauch enthalten sind, haben die Wissenschaftler auch im Blut ungeborener Kinder nachgewiesen. Etwaige Folgen - z.B. für Krebserkrankungen im Kindesalter - sind bisher noch nicht abzusehen. Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft geraucht haben, zeigen häufiger Konzentrationsschwächen und Sprachstörungen. VB
Mitglied inaktiv
Hallo Yvonne, habe Ihren Beitrag zum Thema Schwangerschaft und Rauchen gelesen. Zwar verstehe ich natürlich Ihr schlechtes Gewissen, aber da müssen Sie durch! Natürlich ist es schwer mit dem rauchen aufzuhören, aber es ist möglich!!! Ich selber hab vor 2Jahren damit von heute auf morgen aufgehört, unter den ähnlichen schlimmen Bedingungen! Wenn man es nämlich dann geschafft hat, dann hat man es wirklich geschafft!!! DENN ES WERDEN IMMER WIEDER SITUATIONEN IM LEBEN AUFTAUCHEN, DIE EINE "HARTE ZEIT" AUSMACHEN, und was dann? Wird man dann immer wieder mit dem rauchen anfangen?! Eine Freundin von mir hat in ihrer Schwangerschaft geraucht, mittlerweile ist ihr Baby da und hat verkalkte Lungen. Die Kleine quält sich immer beim trinken, trinkt daher sehr wenig und ist dadurch total unterentwickelt! Sehen Sie mal Ihre Situation von der Seite, halten Sie auf Arbeit noch ein bisschen aus, denn es ist ja nicht für immer, nicht mehr lange und Sie sind im Mutterschutz, dann sind Sie diese "Arbeitsbande" los! Sehen Sie diese Situation bei der Arbeit als Ihre Prüfung an, die irgendwann vorüber ist. Aber um sie zu bestehen, muss man sich mehr beugen. "Sitzen Sie Ihre Zeit dort ab". Lassen Sie Ihr Ungeborenes nicht dafür "büßen", das es auf Arbeit so abläuft!
Mitglied inaktiv
Hallo du werdendes Mamatier, also...ich persönlich würde mir eine gute Hausärztin/arzt suchen, der dich krank schreibt, notfalls würde ich zu einem Hausarzt gehen der auch psychologisch geschult ist. Meine Schwester wurde vor 6 Jahren nach langem Kampf schwanger (mit 33Jahren) und wurde vom ersten Tag der festgestellten Schwangerschaft bis zur Geburt krank geschrieben. Es geht also ! Sie hatte auch so einen Intrigen Arbeitsplatz und hätte keinen Tag dort arbeiten können ohne ihr Kind zu gefährden. Notfalls würde ich über einen Frauenarztwechsel nachdenken, ein Frauenarzt sollte schon unterscheiden können ob eine Notwendigkeit vorliegt jemanden vom Arbeitsplatz zu "evakuieren", und da dein Zigarettenkonsum so angestiegen ist, würde ich das als ein Warnzeichen werten das du Ruhe und arbeitsfreie Zeit brauchst. Dann noch was zu den Zigaretten, ich selbst bin zwar Nichtraucher aber ich habe mir das Buch von Anna Wahlgren gekauft es heisst: DAS KINDERBUCH. Ein super Buch, kauf dir das ! Sie hat 9 gesunde, intelligente und vor allem pummelige Kinder zur Welt gebracht und hat bei allen 9 Kindern geraucht - sie schreibt ganz offen darüber. Sie schreibt aber auch so noch ganz interessante Sachen die 25EUR für das Buch ist es echt wert. Also STREß DICH NICHT ! Ich glaube je mehr man sich streßt um so weniger gelingt einem der Verzicht auf etwas. Und lass dich zumindest für einige Zeit krank schreiben, oder bis zum Ende der Schwangerschaft - du hast so lange auf dein Baby gewartet - riskier doch jetzt nichts wegen so blöden Männern am Arbeitsplatz !!! Alles Liebe noch für deine Schwangerschaft und halt die Ohren steif !!! gruß tigram
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