Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Bluni! Nach 3 Fehlgeburten (MA zwischen der 7. und 10 woche) wurde bei mir eine erniedrigte APC-resistenz festgestellt (aber KEIN Faktor V), die bei einer Kontrolluntersuchung wieder in ordnung war und eine leicht erhöhte Lupus Antikoag.spezifische PTT-zeit(nicht die allgemeine)- leider wurde dieser Wert nicht mehr nachkontrolliert, auch kein Bestätigungstest auf Lupus-Antik. durchgeführt CardiolipinAK (beta-2-Glykoprotein-ELISA) waren in ordnung jetzt ich bin in der 11. Woche schwanger (5. Schwangerschaft, habe auch schon ein gesundes kind geboren)und spritze auf Anraten meines Fa seit der 5. Woche (auf Verdacht?) Heparin (Lovenox 20mg 1x tgl) und nehme ein Thromboass 50mg tgl. und bis jetzt verläuft die schwangerschaft bestens mein Fa meinte nun, dass er das Heparin in der ca 16. woche absetzen möchte, ich bin mir dabei aber unsicher und möchte nix riskieren. Stimmen Sie dieser Vorgangsweise zu (da ja kein eindeutiger wiederholbarer Beweis für eine Thrombophilie vorliegt? kann man noch irgendwelche Blutuntersuchungen durchführen? bzw könnte man auch auf "Verdacht" weiter Heparin spritzen wegen eines ev doch vorliegenden Antiphospholipidsyndroms oder hätte das irgendwelche nachteile/risiken? Vielen Dank
hallo, wenn bei der Frau eine entsprechende Gerinnungsproblematik im Raum steht, ist es ratsam, dieses in einem entsprechend erfahrenen Laboratorium abklären zu lassen und sich dann entsprechend der offiziellen Empfehlungen zu verhalten. Es gibt hier klare Vorgaben in Anlehnung an die Empfehlungen der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH), ob und ab wann man der Schwangeren, neben Kompressionsstrümpfen auch einen so genanten "Blutverdünner" (niedermolekulares Heparin) verordnet, um das Thrombose- und Embolierisiko zu minimieren. Dazu würde dann ggf. auch der Zeitraum des Wochenbettes (etwa 6 Wochen nach der Entbindung) gehören. VB
hallo, wenn bei der Frau eine entsprechende Gerinnungsproblematik im Raum steht, ist es ratsam, dieses in einem entsprechend erfahrenen Laboratorium abklären zu lassen und sich dann entsprechend der offiziellen Empfehlungen zu verhalten. Es gibt hier klare Vorgaben in Anlehnung an die Empfehlungen der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH), ob und ab wann man der Schwangeren, neben Kompressionsstrümpfen auch einen so genanten "Blutverdünner" (niedermolekulares Heparin) verordnet, um das Thrombose- und Embolierisiko zu minimieren. Dazu würde dann ggf. auch der Zeitraum des Wochenbettes (etwa 6 Wochen nach der Entbindung) gehören. VB
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